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Brüssel - EU-Kommissar Günther Oettinger gefällt der wachsende Nationalismus hinter der Steckdose nicht. Brüssel sind auch die rasant steigenden Strompreise ein Dorn im Auge. Deswegen plant die EU laut einem Bericht der "Süddeutsche Zeitung" weitreichende Eingriffe in die Energiepolitik der 27 EU-Mitgliedstaaten.
Der Strommarkt soll demnach stärker europäisiert und die bisherigen Fördersysteme der nationalen Regierungen für einzelne Energieträger harmonisiert werden. Vor allem der Wildwuchs bei der Ökostromförderung missfällt dem Kommissar. Deren Kosten hätten kritische Grenzen überschritten.
Oettinger will laut dem Zeitungsbericht die Pläne noch in dieser Woche in Brüssel vorstellen. Die EU werde Leitlinien für eine europaweite Reform der nationalen Fördersysteme erarbeiten, heißt es in einem Papier des Kommissars, das der Zeitung vorliegt.
Demnach will die EU den zersplitterten europäischen Energiemarkt bis 2014 einen und den Umbau der Energiewirtschaft forcieren. Innerhalb von drei Jahren sollen Strom und Gas in allen Teilen der EU ohne Grenzen fließen können. Die Gesamtkosten für die nötige Erneuerung des europäischen Energiesystems - etwa bei Kraftwerken sowie Strom- und Gasleitungen - beziffere die EU auf eine Billion Euro, heißt es in dem Bericht. (red, derStandard.at, 13.11.2012)
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Entweder etwas rentiert sich, oder es rentiert sich nicht.
Wenn sich etwas rentiert, dann wird es auch gemacht, wenn sich etwas nicht rentiert, dann eben nicht. Und indem uns von den Greenis ständig eingebläut wird, dass die Enneuerbaren angeblich eh längst grid-parity erreicht hätten, kann man sich die Förderung ja wirklich sparen.
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Genau. Ebenso jene für die fossilen Brennstoffe und die Atomkraft.
Weiters braucht man nur mehr die Folgeschäden und -kosten der Fossilen und der Kernkraft internalisieren.
Dann können wir sofort (!) sämtliche Ökostromsubventionen abschaffen.
Bis absolut dafür!
>Ebenso jene für die fossilen Brennstoffe
>und die Atomkraft.
Da sind wir einer Meinung scheint es :)
>Weiters braucht man nur mehr die
>Folgeschäden und -kosten der Fossilen
>und der Kernkraft internalisieren
Und noch mal einer Meinung, langsam wird es unheimlich.
Aber nicht vergessen die externen Kosten der EE (Regelaufwand, Schattenkraftwerke, Netzausbau usw) auch zu internalisieren, gell :)
>Dann können wir sofort (!) sämtliche
> Ökostromsubventionen abschaffen
Na ich bitte darum! Dann hört sich der Schwachsinn mit Wind/Sonne/Biomasse schlagartig auf :)
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Wirklich? Sie meinen tatsächlich, man sollte die Förderungen der Fossilen und der Atomkraft abschaffen?
Das freut mich aber.
"...auch zu internalisieren..." Kein Problem!
"...Dann hört sich der Schwachsinn mit Wind/Sonne/Biomasse schlagartig auf.."
Oh! Da kommt wieder der Demenzkranke durch...
;-))
>Da kommt wieder der Demenzkranke durch.
Das wars? Kein ..aber dann wird sich zeigen das Wind/Sonne in 'Wirklichkeit' (gemeint ist die ganz spezielle Wirklichkeit der Ökoreligiösen) eh total viel billiger sind weil....'? Enttäuschend
http://derstandard.at/plink/135... id28935323
Lesen Sie zuerst einmal den Artikel und dann dieses Posting. Die ersten Kollateralschäden der Erneuerbaren bekommen wir jetzt zu spüren.
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Ich veruche trotzdem eine Antwort:
Der Kollateralschaden entsteht in erster Linie durch die Versäumnisse der deutschen Regierung, die zu viele Jahre mit dem Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg beschäftigt war, statt sich um die notwendige Politik zu kümmern.
Darüber hinaus handelt es sich bei >nix fir unguad<s Posting um eine Privatinterpretation. Denn seine Aussagen beruhen nicht auf entsprechender Information.
inkl. ALLER möglichen folgekosten...dann schaun wir mal welche stromherstellung kritsiche marken überschreitet!
liest man sich durch was wie zu welchen kosten (eine billion €) gefördert werden soll, ist klar, woher der wind weht...
Das, was es gibt, ist eine Forderung einiger Länder nach Atomstromförderung analog zur Ökostromförderung, was ja auch durchaus verständlich ist, denn es ist nicht einzusehen, weswegen ein Industriezweig gegenüber einem anderen ständig bevorzugt werden soll.
http://www.tagesschau.de/ausland/a... ft304.html
1.) "Das Ende des Erdöls" ist ein Schmäh! Noch nie gab es so viele Milliarden Barrell abbaubare Erdölvorräte auf der ganzen Welt. Erdöl ist für mindestens 100 Jahre massenhaft vorhanden.
2.) Der "Menschengemachte Klimawandel" ist ebenfalls nichts als ein Abzocker-Märchen. Seit 12 Jahren wird es global nicht wärmer. Auch der Meeresspiegel steigt nicht merklich. Und die "Anhäufung von Wetterkatastrophen" ist absolut nicht feststellbar.
Dumm gelaufen für die beste Abzockerlüge aller Zeiten: Klimawandel! Die Idee war genial: nimm einen natürlichen Vorgang und mache eine Katastrophe daraus. Das ernährt zehntausende "Wissenschaftler" und ist gut für hunderte Milliarden Steuerabzocke.
Und jetzt: blubb, die Blase ist geplatzt.
ad 2) sie sind ja ein ganz ein wilder. warum denken sie beim klimawandel in derart extrem langen zeitspannen? wieso nehmen sie nicht 2 jahre das könnten sie doch sicherlich besser überschauen.
ad 1) gestern wurde in wien der world energy outlook 2012 präsentiert.
interessant war dass vom zukünftigen mehrbedarf an rohöl (bis 2035) ~ die hälfte aus dem irak kommen soll (ca. 4 mb/d mehrförderung). woher die restlichen 50 % kommen sollten wurde nicht erläutert.
viel interessanter war aber dass nicht erläutert wurde mit welchen maßnahmen die förderung überhaupt auf jetzigen niveau gehalten werden kann u woher die ersatzmengen kommen sollen um die jährl. minderfördermengen der bestehenden felder auszugleichen.
Das sollten eigentlich wir machen da die ganze Show von uns bezahlt wird.
Es ist nämlich Geldverschwendung die teuerste und recourcenverschwendendste Stromerzeugungsart Photovoltaik zu fördern.
Wind und Wasserkraft sind auch ohne Förderungen 5x preiswerter.
Sie wissen schon, dass bei der Herstellung seltene Elemente unwiederbringlich verbraucht und wertvolle Stoffe wie Silber über Jahrzehnte in PV Anlagen gebunden werden ?
Der CO2 Faktor von PV Zellen beträgt deshalb etwa 100 gramm CO2 pro KWh und ist nicht gerade der Bringer.
Weil du die Windkraft erwähnt hast: Eine einzige große Windkraftanlage (5 MW) enthält bis zu 30 Tonnen Kupfer.
Trotzdem dieses Rohstoffbedarfs gilt die Windkraft als Stromerzeugung mit guter Ökobilanz.
Man muss es eben immer in Relation zu anderen Faktoren sehen.
Bei klassischer Photovoltaik (Silizium) ist Silber das einzige seltene Element, das in nennenswerter Menge gebraucht wird.
Und es wird daran gearbeitet, das Silber durch Kupfer zu ersetzen.
Und wie du richtig sagst, wird dieses Metall nur vorübergehend gebunden. Im Unterschied zu Kohle und Erdgas, die nach der Nutzung unwiederbringlich weg sind.
Die 100 Gramm CO2/kWh galten früher vielleicht einmal. Heute ist es nur noch ein Bruchteil davon, da ist die Photovoltaik diesbezüglich in etwa mit Wasserkraft vergleichbar.
Es hat sich da in den letzten paar Jahren einfach enorm viel getan, da sind selbst relativ junge Zahlen schon hoffnungslos veraltet.
Es ist richtig dass der Energiebedarf für das Silizium deutlich gesenkt wurde. Aber bei Aluminium und Glas geht dies nur noch wenn man diese Teile durch gebrauchte Bierdosen und Schnappsflaschen herstellt. Man könnte auch Holzrahmen verwenden um die CO2-Belastung zu vermindern. Aber dann verliert das Module das High-Tech Image.
Ich habe mich auf diese Ökobilanz bezogen:
http://www.lbp-gabi.de/refbase/f... ld2010.pdf
Es spielen natürlich viele Dinge eine Rolle.
Welche Materialien werden verwendet? Wieviel davon?
Wie sieht der Strommix aus, mit dem sie hergestellt/verarbeitet wurden?
Wie sieht es mit der Sonneneinstrahlung und damit dem Ertrag aus?
Von welcher Lebensdauer kann man ausgehen?
Ich will nicht ausschließen, dass durch eine ungünstige Wahl der Parameter immer noch 100 Gramm/kWh möglich sind. Ist halt die Frage, ob es seriös ist, wenn man z.B. ausschließlich mit norddeutschen Standorten und einen chinesischen Strommix rechnet.
Mit Österreich-Standort (mehr Sonne) und UCTE-Strommix kommt man etwa auf die Hälfte.
Nur halt dumm dass dann meine Bierdose aus Alu aus Australischen (Steinkohle)Strom hergestellt werden muss.
Im übrigen hat Alcoa angeboten ein riesiges Aluminiumwerk im Kongo zu bauen wenn sich die Finanzen finden um die Inga Falls weiter auszubauen. Eine Aluminiumschmelze dort wäre ideal weil man selbst mit HGÜ zu wenige Stromkunden für dieses Riesenkraftwerk finden kann.
Ich gehe davon aus, dass der Bedarf an Glas, Aluminium usw. bei der verlinkten Ökobilanz berücksichtigt wurde.
Und da kommt der Autor auf unter 30 Gramm CO2/kWh PV-Strom.
Bei der Verwendung von UCTE-Strommix (dem berüchtigten "Graustrom") in der Herstellung, 30 Jahren Lebensdauer und einer Sonneneinstrahlung wie in Italien oder Griechenland.
Wie gesagt, wenn man die Parameter entsprechend ändert (chinesischer Strommix, Installation in Norwegen, nur 20 Jahre Stromertrag), dann kann man auch locker über das Dreifache kommen.
Aber selbst unter solchen schlechtesten Voraussetzungen schneidet PV in der Klimabilanz immer noch seeeehr viel besser ab als Gas oder Kohle.
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