US-Ölpreis mit leichterer Tendenz

13. November 2012, 14:02
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Goldpreis etwas schwächer

Wien/Washington - Der Ölpreis hat am frühen Dienstagnachmittag leichter gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 85,32 Dollar und damit 0,29 Prozent weniger als am Montag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 108,57 Dollar gehandelt.

Die Internationale Energieagentur IEA sorgte zum Wochenstart mit ihrem Langfristausblick für Aufsehen, schreiben die Analysten von der Commerzbank. Demnach sollen die USA im Jahr 2017 zum weltgrößten Ölproduzenten aufsteigen, noch vor Russland und Saudi-Arabien. Bis zum Jahr 2030 soll Nordamerika zum Netto-Ölexporteur werden und die USA im Jahre 2035 zum Energie-Selbstversorger. Treten die Annahmen der IEA ein, würde der Einfluss der OPEC auf die Ölpreise erheblich sinken, schreibt die Commerzbank in ihrer Tagesinfo Rohstoffe.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.724,75 Dollar und damit etwas schwächer zum Montagsnachmittags-Fixing von 1.735,25 Dollar. Analysten von der Commerzbank verwiesen auf einen festeren US-Dollar, welcher den Goldpreis in Schach halte. Die anhaltende Hängerpartie hinsichtlich weiterer Hilfen für das Euro-Krisenland Griechenland spreche für einen steigenden Goldpreis. Zudem ist heute in Indien der hinduistische Feiertag Diwali, welcher für gewöhnlich mit einer hohen Goldnachfrage einhergeht. (APA, 13.11.2012)

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