Neuseeländer wollte Prinz Charles mit Mist bewerfen

  • Prinz Charles und seine Frau Camilla sind in Neuseeland knapp einer Attacke mit Pferdemist entgangen.

74-Jähriger muss von Thronfolger künftig 500 Meter Abstand halten

Auckland - Ein 74-jähriger Neuseeländer hat nach seiner Festnahme während eines Besuches des britischen Thronfolgers Prinz Charles ausgesagt, er habe diesen mit Mist bewerfen wollen. Prinz Charles habe sich für seine Position nicht "mit seinem Gehirn" qualifiziert, sondern "mit seinem Körper" - was aber der Körper hinterlasse, "landet in der Toilette, daher wollte ich ihn mit dem treffen, was in der Toilette landet", sagte er am Dienstag nach einem Termin vor dem Bezirksgericht von Auckland aus.

Bei dem 74-Jährigen handle es sich um einen "bekannten Anti-Royalisten", teilte die Polizei mit. Er wurde von dem Bezirksgericht gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt. Der Mann muss nach dem Gerichtsentscheid künftig einen Abstand von 500 Metern zu Prinz Charles und seiner Frau Camilla halten.

Nach dem Gerichtstermin erzählte er vor Journalisten, er habe den Pferde-Dung eigens gekauft, um ihn mit Wasser vermengt am Montag vor Hunderten Menschen in Auckland auf das Paar zu werfen. Der 74-Jährige sei im Zentrum von Auckland aufgegriffen worden, kurz bevor Charles und seine Frau Camilla dort eintrafen. Sie besuchen derzeit Neuseeland im Rahmen des Diamantenen Thronjubiläums von Königin Elizabeth II. Prinz Charles will am Mittwoch in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington seinen 64. Geburtstag feiern. (APA/red, 13.11.2012)

Share if you care