Neue IRA bekannte sich zu ihrem ersten Mord in Nordirland

Gefängnisaufseher war Anfang November erschossen worden

Dublin - Eine neugegründete IRA hat sich zu ihrem ersten Mord in Nordirland bekannt. Wie die Gruppe mitteilte, sei Wachmann David Black erschossen worden, weil dieser im Vollzug des Hochsicherheitsgefängnisses Maghaberry südwestlich von Belfast gearbeitet habe.

Das berichtete die Zeitung "Irish News". Etwa 40 Mitglieder der irischen Untergrundorganisation sind in Maghaberry inhaftiert. Sie protestieren seit mehr als einem Jahr gegen Leibesvisitationen, bei denen sie sich nackt ausziehen müssen.

Der Gefängnisaufseher war das erste Opfer der neugegründeten IRA. Er wurde am 1. November auf dem Weg zur Arbeit erschossen. Die neue IRA ist ein Zusammenschluss verschiedener militanter Organisationen darunter die Wahre IRA, die Republikanische Aktion gegen Drogen und eine Koalition unabhängiger bewaffneter Gruppierungen. Sie existiert seit Juli. (APA, 13.11.2012)

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