Israel griff erneut Ziele im Gazastreifen an

13. November 2012, 05:51

Militär: Waffendepot und zwei Raketenabschussvorrichtungen getroffen

Gaza/Jerusalem - Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zum Dienstag erneut Ziele im palästinensischen Gazastreifen angegriffen. Es seien ein Waffendepot und zwei Raketenabschussvorrichtungen getroffen worden, erklärte das Militär. Es seien Volltreffer gewesen. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor. Israel hat wegen der Raketenangriffe palästinensischer Extremisten auf israelisches Gebiet massive Vergeltung angekündigt.

Am Montag feuerten palästinensische Extremisten nach israelischen Angaben zwölf Raketen ab. Seit Samstag seien es 119 gewesen. Am späten Montagabend signalisierten die militanten Gruppen, sie seien zu einer Feuerpause bereit. Aus Israel gab es zunächst keine Reaktion darauf. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wollte im Laufe des Dienstag mit einigen Ministern über das weitere Vorgehen beraten.

Am Samstag wurden an der Grenze zum Gazastreifen vier israelische Soldaten verletzt. Durch den israelischen Gegenschlag wurden sechs Palästinenser getötet, darunter vier Zivilisten. (APA, 13.11.2012)

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8 Postings
107 Raketen + 12 Raketen = Waffenstillstandsangebot?

Terroristenlogik: Gesamten Raketenbestand abschießen, sofort Gefechtspause verkünden und schließlich aufschreien, wenn Israel Gegenmaßnahmen setzt.

Immer wieder die gleiche Leier und trotzdem gibt es Sympathisanten für diese feigen Terroristen.

...und wie üblich suggeriert die überschrift einen angriff von isr - obwohl isr lediglich das feuer erwiedert hat.

nachdem andreas hackl apa-korrespondent in jerusalem ist, verwundert das aber eigentlich nicht weiter.

fragt sich nur, warum.

herr hackl..

bedauert ja in seinem letzten blog-beitrag die abwanderung des unter antisemiten von links und rechts verehrten "historikers" ilan pappé. es ist ja interessanter, wöchentlich im sicheren israel über eben selbiges herzuziehen - die wöchentlich hunderten muslimischen toten sind nicht wirklich interessant. wurden sie ja nicht von judenhand dahingerafft.

Ich wuerde da nicht alles auf den Hackel schieben.
Ich kenn die vorgehensweise des standard.at nicht, da muesste man nachfragen, aber ueblicherweise wird die headline und die dachzeile von der reaktion gestaltet, auch wenn der text einer meldung ganz von einer argentur kommt.

Wohl so das sie beim zielpublikum viele klicks erzieht ;-)

hmmm - die presse zb verwendet den identischen titel:

http://diepresse.com/home/poli... k/index.do

wobei man der presse zugutehalten muss, dass sie von reuters noch die anzahl der pal raketen übernommen haben: 119(!!)

...steht (zumindest jetzt) auch hier im lauftext.

Hast recht, ueberschrift ident, dachzeile nur minimal editiert, da sind die redaktionen ja noch 'fauler' wie mir erzaehlt wurde ;-)

Anm: Mir wurde mal erklaert das von einer gekauften argenturmeldung die zeitung die headline und die dachzeile anpassen koennen. (zb um auf einen punkt der fuer die blattlinie wichtig ist hinzuweisen). Wenn der text geaendert wird muss der redakteur fuer den inhalt gerade stehen, und es steht dann nicht mehr der argenturname sondern der redakteur als autor drin.

Ob das beim standard.at auch so ist waere nachzufragen.

Herr Hackl hat es wahrscheinlich abgelehnt in

... Gaza-Stadt zu arbeiten. Es schimpft sich ja auch viel angenehmer aus dem bequemen Eck heraus...

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