Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ein rarer glücklicher Eheaugenblick an der Staatsoper: Veronique Gens (als Alceste) und Joseph Kaiser (als Admete).
Wien - Es ist offenbar das Schicksal einiger bedeutender Regisseure der Gegenwart, dass sie an der Wiener Staatsoper nur mit einer anderswo ersterprobten Inszenierung landen können. Das war so bei Peter Konwitschny (in der Phase Ioan Holender); das ist nun vorläufig so bei Christof Loy, dessen Version von Christoph Willibald Glucks "Alceste" ihre Premiere beim Festival in Aix-en-Provence hatte und nun also ins Haus am Ring gereist ist.
Loy erzählt die Geschichte eigentlich schlicht. Er verlegt sie nur in ein Bürgerhaus voller Kinder (passabel der Gustav Mahler Chor), die sich angesichts der drohenden elternlichen Todesfälle vielfach der Verzweiflung überantworten müssen. Wie immer ist Loy da ein sensibler Figurenpsychologe, der den Chor subtil ausgestaltet. Bei den Hauptfiguren geht er eher routiniert vor.
Joseph Kaiser singt als Admète ansehnlich, Véronique Gens erbringt als Alceste eine tolle Kraftleistung mit kleinen Schwankungen, Adam Plachetka ist als Hercule tadellos, und Clemens Unterreiner wirkt als Oberpriester kraftvoll. Dirigent Ivor Bolton zeigt Sinn für die Facetten dieser Musik: Er kann das fabelhafte Freiburger Barockorchester zu vitalen Akzenten animieren, aber auch den Zauber der Tragik kühl evozieren. Applaus für alle; ein paar Buhs für Regisseur Loy. (Ljubiša Tošic, DER STANDARD, 13.11.2012)
Die Chefin des Grazer Schauspielhauses - Regisseurin, Managerin und seit kurzem Professorin - über ihr "Herzblut", internationale Vernetzungsarbeit, Pläne für die neue Saison und unheimliche Zufälle
Choreografin Holzinger verletzte sich bei einem Bühnenunfall
Felix Mitterers Theaterstück "Jägerstätter" wird am Donnerstagabend in Wien uraufgeführt
Das Festival Impulstanz 2013 mit "Disabled Theatre" - Mehr als 100 Tanzaufführungen von 59 Tanzschaffenden, dazu rund 220 Workshops
In der Komödie "Außer Kontrolle" des Londoner Erfolgsautors Ray Cooney geht es in atemberaubenden Drehungen und Wendungen über zwei Stunden lang Schlag auf Schlag
Volkstheater Wien zeichnete beste Saisonleistungen aus
"Scores No 7" im Tanzquartier Wien als Begegnung von Künstlern und Forschern auf der Suche nach Grenzen von "Intact Bodies"
Regisseur Barrie Kosky bringt in Berlin das erste Mal nach 80 Jahren Paul Abrahams "Ball im Savoy"
Das Theaterfestival "Schäxpir" widmet sich in Oberösterreich Kinder- und Jugendthemen mit internationaler Beteiligung
"The Fool and the Princesses" mit dem Cirque de Loin am Klagenfurter Stadttheater
Luc Bondy prägte die Wiener Festwochen fünf Jahre als Schauspielchef, elf als Intendant. Der Regisseur über Abschied, Kritik und seinen Nachfolger
"Das Dritte Reich des Traums" von Zoon-Musiktheater im Nestroyhof
Handzahmer Saisonabschluss am Wiener Volkstheater: "Mein Freund Harvey"
Philipp Harnoncourt: "Experiment, das großen Spaß macht"
Nina Stemme vollführte als Isolde eine Glanzleistung. Regisseur David McVicar setzte auf szenische Statik, Dirigent Franz Welser-Möst auf fulminante Energie
Der 72-jährige Schweizer sei ein legendärer Schauspieler, der den deutschen Film und auch das deutschsprachige Theater entscheidend geprägt habe
Nächste Woche findet das 4. Schülertheatertreffen am Burgtheater statt. Zu den ausgewählten Gruppen zählt auch das Borg Hegelgasse
Stephen Schwartz wurde mit der Komposition einer VBW-Eigenproduktion beauftragt
Sven-Eric Bechtolf, bislang Schauspielchef, ab sofort Mitglied des Festspieldirektoriums, ab 2015 künstlerischer Leiter
Im Tanzquartier Wien zeigt sich junge österreichische Choreografie: Danzinger/Fusco, Dittler und Ernst
Am Donnerstag hat an der Staatsoper Wagners "Tristan und Isolde" Premiere - Tenor Seiffert über die männliche Titelpartie und ihre Anforderungen
Yoncheva statt Machaidze, Bermudez statt Tae Joong Yang
"Die Geschichte der Welt in 7 Tagen", ein anthropologischer Selbstversuch im Brut
"Zauberflöte"-Regisseur Pountney startete einen Monat vor der Premiere mit einer Schlüsselszene der Oper
In Viola Rohners Stück "Perfekt", vom Westbahntheater uraufgeführt, werden fundamentale ethische Fragen aufgeworfen.
http://www.youtube.com/watch?v=u... ata_player
Alcest heißt das!
was sind pseudo vitale tempi?
also ich fand es packend von der ersten bis zur letzten sekunde und absolut stimmig mit gefühl inszeniert, gespielt und gesungen - die kombination freiburg - bolton übertraf sogar minkowski - grenoble vor zwei jahren bei alcina.
seit gestern kommt einem der theater an der wien horror mit dem stumpfen einheitsklang der symphoniker noch schrecklicher vor...
aber vielleicht fehlen mir die 35 opernhäuser jährlich oder umgekeht um nicht berührt gewesen zu sein
Und schon wieder eine "neue", routinierte Darstellung einer Barockoper in Wien. Die ermüdenden pseudo-vitalen Tempi und schrecklich langweilige Inszenierung haben uns zu tiefem Schlaf gebracht. Also von der Wiener Staatsoper hätten wir etwas Besseres erwartet!
Ein Musikliebhaber, der seit 35 Jahren führende Opernhäuser der Welt besucht und selten wie heute enttäuscht wird.
oder in den Unterlagen der Reiseveranstlater stehen.
Aber ich muss zugeben, dass ich die Alceste noch nicht gehört und gesehen habe, mir aber jetzt schon zum Beispiel das Orchestra la Scintilla dazu fehlt.
Als modeste Küchenschabe, die leider nicht die Gelegenheit hat, seit 35 Jahren die führenden Opernhäuser der Welt zu besuchen, kann ich nur sagen: mir hat diese Alceste gefallen! (nur im Internet-ö1 gehört, d.h. kann nichts zur Inszenierung sagen).
Ad 'krikri', "stumpfer Einheitsklang der Symphoniker": scheint mir zu generalisiert & übertrieben! So reden kann auch nur jemand sehr Wien-Verwöhnter! Scheint mir eine Variante des 35-Jahre-führende-Opernhäuser-Arguments.
Aber es stimmt natürlich in der Kunst: gut genug ist nie gut genug.
das mit den stumpfen symphonikern hat sich nur auf letzten donnerstag bezogen, denn im th a d w haben sowohl die symphoniker als auch das rso wien schon oft bewiesen, dass sie den wph um nichts nachstehen und diese manchmal sogar übertreffen,
wie z.b. beim letzten puccini abend
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.