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Washington - Viele kennen das: Wenn man sieht, wie sich eine andere Person kratzt, hat man plötzlich selbst das Gefühl von Juckreiz und muss sich ebenfalls kratzen. Ein Forscherteam, geführt von Henning Holle von der University of Hull in Großbritannien, ist dem Phänomen nachgegangen.
Die Wissenschafter zeigten Freiwilligen kurze Videos, in denen sich Menschen entweder an Brust oder Arm kratzen, und filmten die Reaktionen. Eine Kontrollgruppe sah Videos, in denen sich Menschen auf die Körperstellen klopften. Die Kratzvideos waren bei den meisten der Probanden ansteckend, 64 Prozent mussten sich zumindest einmal kratzen. Jene, die danach angaben, Juckreiz verspürt zu haben, kratzten sich auch am öftesten.
Laut der in "PNAS" online publizierten Studie ergab eine Auswertung von Fragebögen, die den Probanden anschließend vorgelegt wurden, dass der Ansteckungsgrad beim Kratzen nicht mit Empathie, also dem mitfühlenden Nachvollziehen der Perspektive des anderen, zusammenhängt. Das Kratzverhalten scheint mit der individuellen Neigung von Personen, negative Emotionen wahrzunehmen, zu korrelieren. Je höher der sogenannte Neurotizismus-Wert war, desto eher wurde man mit Juckreiz angesteckt.
Zudem haben die Forscher das Kratzverhalten mit der neuronalen Aktivität in bestimmten Gehirnregionen abgeglichen. Das Beobachten von sich kratzenden Menschen hatte Auswirkungen auf bestimmte unterschiedliche Regionen, von den Autoren die "Juck-Matrix" genannt. Sie wurde beim Klopfen nicht aktiviert. Sie entsprechen etwa jenen Regionen, die durch Reizstoffe wie Histamine aktiviert werden. Die Forscher erhoffen sich durch die Ergebnisse, den neuronalen Vorgängen bei krankhaftem Juckreiz ohne dermatologische Ursache auf die Spur zu kommen. (pum, DER STANDARD, 13.11.2012)
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http://psiram.com/ge/index.... rammierung
"Neurolinguistische Programmierung (kurz NLP; auch Neurolinguistisches Programmieren) ist eine außerwissenschaftliche Theorie, die in der akademischen Psychologie nicht anerkannt ist."
warum verspüren wir meist intensiven brechreiz, wenn wir andere beim kotzen sehen, oder kotze riechen?
weil wir möglicherweise was schlechtes gegessen haben. ein derartiges verhalten dürfte einen evolutionären vorteil bieten (und ein indiz dafür, wie oft unsere urahnen unverdauliches in sich reingestopft haben).
beim kratzen könnten wir ja von irgendwelchen parasiten befallen sein und es nur noch nicht gemerkt haben.
fürs gähnen ist mir allerdings noch keine erklärung eingefallen.
"synchronisiertes" Erbrechen: Da wir früher eher in Kleingruppen umhergestreift sind, wo dann alle dasselbe zu sich genommen haben, konnte leicht so eine Kleingruppe als ganzes ausgelöscht werden, wenn sie Verdorbenes oder Giftiges gegessen hatte. Also war es besser, wenn alle den Magen leerten, sobald empflindlichere Mitglieder Vergiftungserscheindungen und deren Folgen (Erbrechen) zeigten.
"synchronisiertes" Gähnen: schwächere Mitglieder der Gruppe werden beim Umherstreifen eher müde, der Zusammenhalt der Gruppe ist größer, wenn auch die Stärkeren in Ihrem Drang, die Wanderung fortzuführen, abgeschwächt werden (also auch müde werden).
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