Versuchter Datendiebstahl bei Privatbank in Wien

12. November 2012, 17:24

Computerexperte wollte Kundeninformationen auf CD brennen - Auf frischer Tat ertappt

 Bei einer Privatbank in Wien konnte in letzter Sekunde ein Diebstahl von Kundendaten verhindert werden. Ein für ein Software-Update geholter Computerexperte habe Informationen von Bankkonten auf eine CD brennen wollen und sei dabei auf frischer Tat ertappt worden, berichtet die "Kronenzeitung".

Unklar

Bei welchem Institut und wann dies passiert sein soll, geht aus dem Bericht nicht hervor. Explizit nicht betroffen war die "Wiener Privatbank", wie es am Montag von dort zur APA hieß.

"Renommierte Bank"

Das im Bericht nur als "renommierte Bank" beschriebene Geldinstitut hatte bereits Vorkehrungen für solche Fälle getroffen und kurz zuvor durch eine andere externe Spezialfirma ein Überwachungssystem einbauen lassen. Sofort nachdem der 30-jährige Mitarbeiter des speziell für dieses Update engagierten Computer-Unternehmens die Daten auf einer mitgebrachten CD zu brennen begonnen habe, sei den Verantwortlichen ein Alarm auf ihr Handy geschickt worden, schrieb die Zeitung. Der mutmaßliche Datendieb sei festgenommen worden, während er noch am Computer saß.(APA, 12.11.2012)

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Gschichtl :-)

Schon mal was von USB Stick, Google Drive, FTP usw. gehört ... also Experte war's sicher keiner, ich denk nicht mal ein Amateur ...

Ein für ein Software-Update geholter Computerexperte habe Informationen von Bankkonten auf eine CD brennen wollen und sei dabei auf frischer Tat ertappt worden, berichtet die "Kronenzeitung".

Solche Trotteln ... dabei hat der nur seinen Job gemacht... eine Datensicherung muß man vor jeder größeren Änderung machen ;-)

wieder ein artikel bei dem der standard seine automatische aktienzuordnung überdenken sollte

es handelt sich um EINE wr. privatbank aber explizit NICHT um DIE wr. privatbank

trotzdem ordnet das system den aktienkurs eben dieser zu
na die wird sich freuen

da sollte man als redakteur manuell dazwischen gehen

Hoax?!

Welcher Experte brennt heute noch. Da gibts schon bei Hofer Sticks mit 32 GB.

Normalerweise sollten in einem Unternehmen, das auf Datensicherheit bedacht ist, aber auch die USB Ports für Speichermedien deaktiviert sein.

USB Ports sind deaktiviert, weil eh ein Brenner eingebaut ist. ;)

Ein "Experte" kann das sicher übergehen. Immerhin hat der sicher admin Rechte. USB deaktiveren/ausbauen, aber den Brenner drinlassen? Komisch

das geht bei weitem nicht so einfach wie man das denken würde. Zumindest bei Windows Systemen könnte das sicher kein lokaler Admin. Und ich ich kenne keine Firma, indem ein externer Domainrechte bekommt,

Bei der Bank vielleicht schon, wenn er sogar Brennen kann.

ich kenne Banken

bei denen der USB Port deaktiviert wurde indem der Treiber umbenannt wurde (!)

"Experte"?

Ich würde sagen, dieser "Computer-Experte" hat maximal eines.........KEIN Verantwortungsgefühl und ist eine Schande für unseren Berufsstand.

Den habens von der BA geschickt damit die ein brauchbares Programm haben nachdem das eigene nicht funktioniert ^^

Ja, das war so eine Sache aus dem vorigen Jahrhundert.
Schwer zu erklären, wie das genau funktioniert.

Ich will wissen welche bank??

Das glauben wir jetzt alle

Dass ein "Computerexperte" für ein "Softwareupdate" geholt wurde und dort offensichtlich unbeaufsichtigt an irgendeinem Rechner herumfuhrwerken durfte, von dem aus man Kundendaten abrufen kann und der beim CD-Brennen SMS verschickt ...

Sie sind aber kein Insider, stimmts?

Ich war als externer schon öfter in sensiblen Bereichen (Geld- oder datenmäßig) in verschiedenen Banken ohne besondere Aufsicht. OK, natürlich kümmert sich "im Prinzip" jemand um Sie, aber die haben noch Anderes zu tun, da heissts dann "wie lange brauchen sie noch, wenn Sie fertig sind, holen Sie mich, ..."

Ein Kollege hatte sogar mehr Rechte am Hostsystem als die meisten wenn nicht alle internen Mitarbeiter da er die wesentlichsten Teile des Buchungssystems geschrieben hatte und die anderen Knowhowträger schon lange weg oder in Pension waren. Und im Störungsfall muss man eben mit diesen Kundendaten hantieren können.

Nein, das klingt realistisch.

Bei einer kleinen Privatbank ist das möglich. Bei einer großen Geschäftsbank kommen Sie nicht so leicht an Produktionsdaten.

Ich rede von einer der beiden ganz grossen Banken.

Und ja, der Kollege war ständig an den Produktionsdaten - und das viele Jahre lang.

Aber sie haben schon Recht: Normal ist das nicht.

Sorry, aber bei österreichischen Banken durchaus möglich

Gehen sie mal wie selbstverständlich zum Zentralrechner eines Supermarktes, es wird sie niemand fragen...

Am besten mit einem weißen Arbeitsmantel und einem schönen Namensschild.

Hat der den Datenklauer 1 bei Humbug gemacht?

gut so, dass er dawischt worden ist!!!

da glaubte wieder irgend ein kleiner computerfuzzi mit 1300 euro lohn, dass er jetzt reich werden wird...sauerei!!!!für mich ist das ein unverschämter verbrecher der ins kittchen gehört!

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