Polarlicht soll diesen Winter besonders stark sein

Ansichtssache

Im vergangenen Jahr hatte der norwegische Tourismus-Direktor Per-Arne Tuftin seinen skandinavischen Nachbarn das Nordlicht abspenstig gemacht und behauptet, es sei eine eindeutig norwegische Sache.

Norwegen sei das Zentrum der Nordlichtzone und die Wahrscheinlichkeit größer als anderswo, in einer wolkenlosen Nacht zwischen Oktober und März das Polarlicht zu sehen, meinte Tuftin und verspricht auch für diesen Winter spektakuläre Anblicke. In diesem Jahr hat der Norwegen-Tourismus eine Facebook-Kampagne in zwölf Ländern gestartet. Besucher können ihr eigenes Nordlicht zeichnen und eine Reise nach Norwegen gewinnen.

Die Stärke der Sonnenaktivität weist einen Elfjahreszyklus auf und erreicht mit dem sogenannten "Solarmax" ihren Aktivitätshöhepunkt in den Jahren 2012 und 2013. Experten sagen eine häufige und spektakuläre Sichtbarkeit vorher. Einige Wissenschaftler gehen überhaupt davon aus, dass die Sonnenaktivität 2012/2013 das beste Schauspiel seit dem Solarmax von 1958 bieten wird.

Die beste Zeit, um das Polarlicht zu sehen, ist zwischen Oktober und März nach Einbruch der Dunkelheit. Um das himmlische Spektakel in seiner vollen Pracht bewundern zu können, muss man nach Norden in Richtung Arktis reisen. Die beste Sicht hat man über dem 60. Breitengrad, obgleich das Nordlicht manchmal auch weiter südlich gesichtet werden kann. (red, derStandard.at, 12.11.2012)

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