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Am kommenden Samstag eröffnet der "Adventzauber" vor der dem Wiener Rathaus.
Wien - Am kommenden Samstag beginnt die Weihnachtszeit am Wiener Rathausplatz: Dann eröffnet der "Adventzauber", der größte Christkindlmarkt in der Bundeshauptstadt. Dies geschieht mit dem Einschalten der Christbaumbeleuchtung - Illuminierung genannt - durch Bürgermeister Michael Häupl und Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll. Heuer gibt es eine Neuerung: Auf einer "Himmelsbühne" beim Christbaum werden am Adventzauber Prominente Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Die Krippe, die bisher dort stand, wird in den Rathauspark verlegt.
Mit dabei sind u.a. Musicalsänger Uwe Kröger, Benimm-Papst Thomas Schäfer-Elmayer, Moderatorin Arabella Kiesbauer, Dompfarrer Toni Faber und Schauspieler Erich Schleyer. Die Promis erfüllen auch Wünsche, wurde heute verkündet. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen wurden Kinder eingeladen, einen Brief an das Christkind zu schreiben. Davon werden 20 Wünsche ausgewählt und in die Tat umgesetzt.
Mehr als 140 Hütten werden heuer weihnachtliche Waren wie Kerzen, Tonporzellan, Dekoration, Lebkuchen und natürlich auch Punsch und Glühwein anbieten. Es gibt fünf neue Stände, berichtete Akan Keskin vom Verein zur Förderung des Marktgewerbes, der den Christkindlmarkt organisiert, am Montag in einer Pressekonferenz. So werden etwa Kaffeevariationen ausgeschenkt und Suppen verkauft. Dieses Jahr wird übrigens erstmals nicht nur für Häferl Pfand verlangt, sondern auch für Flaschen und Pappbecher.
Herzstück des Christkindlmarktes, der bis 24. Dezember geöffnet hat, ist alljährlich der Weihnachtsbaum. Dieser kommt heuer aus Niederösterreich, ist circa 120 Jahre alt und 32 Meter hoch. Die Fichte wurde bereits vergangene Woche aufgestellt, bis Samstag wird sie noch mit rund 1.000 LED-Lichtern aufgeputzt. Festlichen Schmuck erhalten auch die Bäume im angrenzenden Rathauspark - heuer sind es acht, um einer mehr als im Vorjahr. Diese werden u.a. mit Schneemännern, Eiskristallen, Engeln oder Ballons ausstaffiert.
Für die Kleinen gibt es noch allerlei weiteres Unterhaltungsprogramm, das von Kasperltheater über Basteln und Keksebacken bis hin zu Ponyreiten und Ringelspiel fahren reicht. Außerdem wird das Christkind leibhaftig auf dem Markt unterwegs sein. Im wahren Leben heißt dieses Amanda Larissa, ist 17 Jahre alt und Schülerin. Daneben gibt es auch zahlreiche weitere Ereignisse wie Konzerte bei freiem Eintritt in den Festsälen des Rathauses.
Auch hinter den Kulissen gibt es eine Neuerung: in Zusammenarbeit mit den "Helfern Wiens" wurde ein 65-seitiges Sicherheitskonzept ausgearbeitet. Dieses ist für den Fall erstellt worden, damit "bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Wetterkapriolen der Platz so schnell wie möglich geräumt und gesichert wird", so Keskin. Weiters soll es garantieren, dass im Notfall die Einsatzkräfte rasch an Ort und Stelle sind. Es habe auch bisher ein Sicherheitskonzept gegeben, versicherte Keskin, dieses sei aber nun erweitert und weiter ausgefeilt worden.
Die Stadt Wien unterstützt den "Adventzauber" mit einem Budget von etwas mehr als einer Million Euro, die Wirtschaftskammer Wien (WKW) steuert weitere 240.000 Euro für die Öffentlichkeitsarbeit bei. Für Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner ist das ein "gut investiertes Geld". Denn der Markt sei ein wichtiger Tourismus- und Wirtschaftsfaktor. Rund drei Millionen Menschen, davon rund 500.000 aus dem Ausland, würden ihn jährlich besuchen.
WKW-Präsidentin Brigitte Jank präsentierte außerdem eine Studie, wonach sich insgesamt 8,5 Millionen Menschen auf den Weihnachtsmärkten in der Bundeshauptstadt tummeln werden. Insgesamt wird mit einem Gesamtumsatz von 185 Millionen Euro auf allen Märkten gerechnet. Das seien um zwei Prozent mehr als 2011, so Jank. Bei jedem Besuch würden Wiener im Schnitt 20 Euro ausgeben, Besucher aus den Bundesländern sogar 39 Euro.
Die meisten Befragten besuchen einen Christkindlmarkt wegen des Ambientes, um Freunde und Verwandte zu treffen oder um Punsch und Glühwein zu trinken. Auch die beliebtesten Märkte wurden von der WKW eruiert. Auf den ersten drei Plätzen rangieren die Adventmärkte in Schönbrunn, am Spittelberg und am Rathausplatz. (APA, 12.11.2012)
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Die Wirtschaft präsentiert eine Studie, wonach sich insgesamt 8,5 Millionen Menschen auf den Weihnachtsmärkten in der Bundeshauptstadt tummeln
werden.
Und wieder einmal werden die einzelnen Besucher mehrfach gezählt. Und wieder einmal geben diejenigen, die etwas auf dem Christkindlmarkt kaufen, anderswo dann eben nicht mehr aus. Hauptsache, der Handel jubelt ...
Das begreift jeder, nur die Wirtschaft nicht und wirft weiter ihr Geld für sinnlose Vodoo-Studien (Kaffeesudlesen oder das Runenorakel wären günstiger).
Ein Großteil der Lehrlinge wird von der WK als zu dumm fürs Berufsleben bezeichnet - man fragt sich, wer die wirklich Dummen sind.
wenn eine Band 10 Konzerte gibt gibt man auch die Gesamtsumme aller Besucher an wenn angegeben wird wieviele Personen das Konzert gesehen/besucht haben.
Ob jemand mehrmals ein Konzert besucht (oder einen Christkindlmarkt) ist doch egal.
Auch wenn ein Pendler täglich über die Tangente mit seinem Auto fährt wird er bei einer Verkehrszählung jedesmal mitgezählt.
Wie solls denn sonst gehen? Kein Mensch kann abschätzen wieviele "Wiederholungstäter" es auf den Weihnachtsmärkten gibt, wenn Besucher jedesmal etwas konsumiert oder kauft gilt er/sie jedesmal als Kunde.
Und ja, Hauptsache der Handel jubelt, Wozu sonst gibts Weihnachten, Ostern, Halloween, Muttertag usw.
Ob die Händler der Weihnachtsmärkte jubeln oder Kaufhausbetreiber ist mir egal.
Ahh ja, jetzt kommt er wieder.Gerade rechtzeitig, um wieder kräftig nachzutanken!
Letztes Jahr hab ich mir so an Fetzen dort reingesoffen, dass es mir die Füsse unterm Hintern weggezogen hat.Ich bin ja nicht blöd und brenn dabei wie ein Christbaum den Punsch.Vom H0fer nehm ich mir zum Zwecke der Einsparung noch ein billiges Wodkaflascherl mit und tu so den Alkoholspiegel im Punschhäferl selber ein paar mal aufstrecken.
Das funktioniert! Echt!
Letztes Jahr war ich so bummzu, dass ich erst jetzt, kurz vor der Wiederöffnung, gefunden wurde. Der Standler hat schön komisch dreingeschaut,als er beim Einrichten mitm Weihnachtsramsch mich unter der Budel entdeckt hat.
Das nenne ich Timing! Rechtzeitig zur Saisoneröffnung wieder nüchtern!
Resi
kitschige Weihnachtskugeln, bzw was ist an einer Fichte welche mit allerlei Klimbim behängt wird nicht kitschig.
Selbst die sogen. "Bauernchristbäume" sind doch Kitsch pur, was hat ein Apfel an einem Nadelbaum verloren?
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