Schlafstörungen sind oft "psychiatrisch"

12. November 2012, 13:19

In der Hälfte der Fälle steckt eine andere psychische Erkrankung dahinter - Konsensus-Statement österreichischer Experten

Wien - Bis zu 30 Prozent der Bevölkerung in Österreich leiden unter einem oder mehreren Symptomen von Schlafstörungen. Etwa 50 Prozent der Betroffenen weisen außerdem eine psychische Erkrankung, wie etwa Schizophrenie oder Depression, auf. Häufig sind die Schlafstörungen jenes Symptom, das schließlich erst zu der Diagnose der Grunderkrankung führt, stellten jetzt österreichische Experten in einem neuen Konsensus-Statement zum Thema "Schlafstörungen bei psychiatrischen Erkrankungen" fest.

"Ein guter Schlaf ist wesentlicher Bestandteil unseres Wohlbefindens und unserer Leistungsfähigkeit", fasste Siegfried Kasper, Vorstand der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am AKH Wien zusammen. "Häufig stellen Schlafstörungen das erste Symptom einer psychischen Erkrankung dar. Und bei nahezu allen psychischen Erkrankungen wird dieses Symptom in unterschiedlicher Ausprägung beobachtet", so Kasper weiter.

"Um das komplexe Thema Schlafstörungen regelrecht zu diagnostizieren und zu therapieren, sind genaue Kenntnisse der Methodik und der damit verbundenen Problemstellungen notwendig", erklärte dazu Peter Hofmann, stellvertretender Vorstand der Universitätsklinik für Psychiatrie an der Medizinischen Universität Graz. Deshalb habe man ein neues Konsensus-Papier erfasst, in dem das verfügbare Wissen zum Thema "Schlafstörungen bei psychiatrischen Erkrankungen" zusammengefasst wird. Außerdem gibt es für Ärzte Anleitungen zur Diagnostik, Beratung und Therapie.

Ein- und Durchschlafprobleme

"Klassisch" sind die Schlafprobleme von Menschen mit Depressionen. Es besteht eine verlängerte Latenz bis zum Einschlafen, die Patienten wachen immer wieder auf, haben weniger Tiefschlafphasen, mehr REM-Phasen, die erste davon erfolgt aber erst später als bei Menschen ohne diese Probleme. Eine "Fragmentierung" des Schlafes, wenig erholsamer Schlaf, verringerter Tiefschlaf und mehr REM-Phasen treten beispielsweise bei Patienten mit Schizophrenie auf. Auch bei Panikstörungen, generalisierten Angststörungen und prosttraumatischen Belastungsstörungen sind Probleme beim Ein- und Durchschlafen typisch.

Problematisch sei dabei, dass vor allem Depressive zur "Selbstbehandlung" per Alkohol tendieren würden. Dies führe erst recht zu Schlafstörungen, verschlimmert die Depression und kann eine Suchtproblematik auslösen. (APA, 12.11.2012)

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Wenn 15 % der Bevölkerung eine "Erkrankung" haben, ob das nicht auch normal ist und daher keineswegs zu behandeln ?

Irgendwann akzeptiert man seine Persönlichkeit - oder sucht danach - und lässt Sich nicht mehr terrorisieren.

Welche Blutgruppe tritt nur zu 15 % auf und ist warum krank ?

dem Kasper ist wurscht was ein Schizofrener denkt
biologische Psychiatrie - der Schizofrene soll seine Pulver nehmen

denkt ein Schizofrener behandelt anders als unbehandelt ?

das sind so Fragen ..

Ist es dann egal was ein Schizofrener denkt ?

unseriös, ja !

Diese ganze psychiatrische Forschung auf dem Institut für Psychiatrie der MedUni Wien

also bei mir ist es oft der nachbar-tv, der eine ummantelung bräuchte. oder mein wecker... dieses sch**teil weckt mich fast täglich.

Ob da nicht auch ein wenig Geldgeilheit mitspielt? Gegen unregelmäßige Schlafstörungen schei.teure atypische NEuroleptika (Seroquel, Zyprexa-Nebenwirkungen stehen in keinem Verhältnis zur Wirkung/Abhängigkeitsminimierung-wobei Seroquel genauso Abh. möglich; gedacht sind die MEdikamente für Psychosen-trotzdem auch gegen Schlafstörungen) und Antidepressiva mit x Nebenwirkungen obwohl die Schlafstörungen nicht chronisch sind und auch nicht auf grübeln, angst, andere depr. Symptome zurückzuführen sind. Dazu dann noch x Untersuchungen.
"Etwa 50% weisen zusätzl. psych. Symptome wie Depression und Schizophrenie auf..." das kann alles bedeuten "Major Depression", Altersdepression usw

Aber mit Z-Medis, Benzos, DHM läßt sich halt weniger verdienen

Für Dr. med.: beste Medikation
von Cyprexa aufwärts
Haldol ist ja doch ein Hammer

allerdigs bescheiden genossen

Hach ! Dr. med. !

30 % x 50 % = 15 %
das ist jeder siebte
jetzt machen Sie doch einmal auf Ihrem Institut und der übrigen Belegschaft des AKH aus, Wer von jedem 7. der ist, der auch schizofren oder depressiv ist

Haben Sie die Leute ?
Machen Sie und Ihre Kollegen mit disen Personen sodann bitte vor wie richtig behandelt werden ist

Erstellen Sie anschließend einen Bericht.

DI Georg Karall

auf die Ergebnisse können Wir warten
es wird keine Komplikationen geben
das sind alle Fachleute
Die lassen Sich problemlos untersuchen und beginnen mit den Diagnosen auch sofort die notwendige psychiatrische Behandlung

Macht es vor !!!

bitte in die Überschrift das kleine Wörtchen "kann" (statt "sind") und nach "psychiatrisch" noch "sein" einfügen.

Wir bleiben bitte schon noch bei "möglicherweise ist es so".

Denn Ursachen gibt es viele...

die sind ganz geil auf Behandeln
Psychofarmaka verabreichen

denkt man: ein guter Arzt kann einem helfen auch durch schwierige Situationen ohne Tabletten zu kommen

wollen die welche andrehen, auch wenn es gar nicht notwendig ist

es hat Wert ohne medizinischer Behandlung zu sein
es hat Wert keine Tabletten zu nehmen

das ist zu schützen
das ist zu erhalten

Es hat Wert, zu differenzieren.

jeder zweite Mediziner mit Schlafstörungen nimmt "Medikation" gegen Depression oder Schizofrenie
auf die gesunden Ärzte warte man schon

Viele Ärzte und Psychotherapeuten sind dann weswegen für Psychotherapie auf Krankenschein??

da kommt leider viel (unternehmerischer)Druck aus der Pharmabranche in Richtung Ärzte...

der kommt schon ganz von den Psychiatern

Glaubst Du, die wollen Psychologen glechberechtigt an der Seite ? Diese Schwätzer ?

Hast Du nicht gelesen ?
15 % haben ernste physiologische Probleme im psychischen Bereich

meiner meinung nach ists toll, wenn man ein symptom gefunden hat, das auf eine erkrankung hinweisen kann.

aber ich möcht drauf hinweisen, dass man auch wegen organischen störungen abwärts des hirns nicht schlafen kann. das kann echt nicht mehr als ein hinweis sein. ich hab ein bissl angst, dass jetzt schlafstörungen bei unbedarften ärzten bedeuten, dass man psychisch krank ist (und ja, ich kenn viele ärzte, zwei drittel sind "unbedarft").

ein weiterer schritt, den mensch an die umwelt "anzupassen" und nicht umgekehrt. krank ist der unbeschränkte lärm, dem wir ausgesetzt sind.

in der freien Medizin werden mittlerweile Querschnittslähmungen nach Unfällen durch geeignete Operationen vermieden, dass die Patienten begeistert sind

zu hoffen ist bei solchen Medlungen dass man nicht überhaupt zu leichtsinnig wird weil man davon ausgeht dass so fast jede Verletzung kuriertwerden kann

von einer Psychiatrie kommen keine begeisterten Patienten

dort wird angehalten oder es sucht die Polizei; die Psychiater kümmern Sich häufig keinen feuchten Kehrricht mehr was die Patienten wollen sondern zwingen sie genau zum Gegenteil

nach dem "psychiatrischen" rundumschlag gegen 1,25 mio österreicher, die aufgrund der zunehmenden lärmbelastung nicht schlafen können, erkläre ich nun alle psychiater als "psychiatrisch".

Ich habe da einmal hineingeschaut am AKH; in die Ambulanz; der Pfleger hinter der Theke, der war auch wieder so: ein herausfordernder Blick zu den Personen die vor Ihm in den Sesselreihen saßen; mit denen ist Er schon fertig geworden: festhalten, anbinden, Injektionen geben.

Und der Grinser vom Kaspar, der ist auch nicht gut
Ich war in psychiatrischer Behandlung; Ich kenne Kaspar nicht persönlich. Aber Ich schätze Ihn und sein Team aus meinen Erfahrungen heraus als gefählich ein: gefährlich für viele Menschen, deren Leben und Schicksale.

Ich bin froh nie am AKH gewesen zu sein. Ich war auf der Baumgartner Höhe, hatte dahinter den Wald und das war sehr gut.

Aber die Baumgartner Höhe ist geschlossen und das AKH blieb.

einfach schon das Konzept: Baumgartner Höhe schließen und AKH Wien offen halten - eine Psychiatrie gleich neben einem normalen Krankehaus und einer stark befahrenen Staße - zeigt dass da Ärzte und Planer am Werk sind die für psychiatrische Patienten nicht gut sind.

Psychofarmaka sind denen alles; und was anderes meinen Sie, brauchen Sie nicht.

stmmt nicht
Baumgartner Höhe ist ganz normal offen
wegen einem anderen Bericht dachte Ich, es sei geschlossen

Wenn man Psaychiater ist, muss man an den Gedankengängen der Kranken intreressiert sein

das soll einem gefallen können; dazu sind diese Menschen nur eingeschränkt lebensfähig

deswegen spricht man von Krankheit; Diagnosen wie schizofren, psychotisch, manisch sind fehl man Platz; man nennt andere vornehm auch nicht: blöd, deppert, anghaut ..

klagen Patienten kann man "Medikamente" anbieten; sagen Patienten: das ist gut, passt es

man muss sensibel sein was die Patienten wollen. Der Arbeitstag eines Arztes ist von 8 bis 17 uhr - 8 Stunden

in dieser Zeit ist Er damit beschäftigt die Patienten an das normale Leben aus denen Sie kamen wieder heranzuführen; dabei kann er einfallsreich sein;

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