Christbaumproduzenten versprechen "vernünftige Preise"

12. November 2012, 13:04
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Laut ARGE verursachte Frost im Mai "keinen Engpass, aber viel Arbeit für die Christbaumbauern"

Wien - Keine Spur von einem Mangel an Christbäumen in Österreich trotz des strengen Frost im Mai dieses Jahres. "Wir glauben, dass jeder Konsument einen Baum zu einem vernünftigen Preis bekommen wird", versprach Franz Raith, Obmann der österreichischen ARGE-Christbaumproduzenten am Montag im Gespräch mit der APA. Zwar seien Bäume im Burgenland und im nördlichen Niederösterreich sehr wohl betroffen, doch das verursachte "keinen Engpass, aber viel Arbeit für die Christbaumbauern", ergänzte ARGE-Niederösterreich-Sprecherin Verena Brandtner. Wer Wert auf ein großes Exemplar legt, sollte sich aber dennoch zeitgerecht um einen solches bemühen.

Stabile Preise

Die burgenländischen Bäume machen laut den Angaben der ARGE-Christbaumproduzenten rund sieben Prozent der österreichischen Christbäume aus. Hauptausstatter ist hingegen Niederösterreich, wo mehr als die Hälfte der heimischen Nadelbäume herkommen. "Wie in der Landwirtschaft üblich, ist man auf durch die Natur verursachte Ausfälle vorbereitet", sagte Brandtner. Viele ältere, vom Frost geschädigte Bäume konnten dabei auch gerettet werden - die Hauptanbaugebiete in Niederösterreich waren von der Kälte aber ohnehin nicht schwer betroffen.

"Wir haben uns bereits Ende Mai zusammengesetzt, um das Vorgehen nach dem Frost zu besprechen", sagte Raith. Betroffene Betriebe würden infolge von ihren ARGE-Kollegen mit den vorhandenen Sicherheitsreserven unterstützt werden. Daher kann man auch mit stabilen Preisen rechnen, eine Verteuerung gäbe es maximal im Ein-Euro-Bereich. Der ARGE-Obmann betonte, dass man dies den Konsumenten schuldig sei. Laut Brandtner sind von den rund 300 niederösterreichischen Christbaumproduzenten 224 Mitglied der ARGE. (APA, 12.11.2012)

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