Drogen und Gewalt vor der Fußball-WM: Brasilien greift hart durch

Ansichtssache

Wo die Regierung noch Schandflecke sieht, werden Polizei und Armee eingesetzt

Wenn die Weltöffentlichkeit im Sommer 2014 nach Brasilien blickt, will sich das Land von seiner glänzendsten Seite zeigen. Orte, die diesem Image noch nicht entsprechen, werden schon eineinhalb Jahre vor der Fußballweltmeisterschaft mit großem Nachdruck gesäubert.

Die Regierung ordnete eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Drogensüchtigen und organisierten Kartellen an, die sich in den Slums der Metropolen konzentrieren. In den Favelas der Gastgeberstädte Sao Paulo und Rio de Janeiro geht die Polizei mit besonderer Aufmerksamkeit vor.

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foto: andre penner/ap/dapd

Ein in Brand gesetzter Linienbus vor den Toren Sao Paulos. Alleine am vergangenen Wochenende kamen in der in der größten Stadt Südamerikas laut offiziellen Zahlen 31 Menschen bei Gewalttaten ums Leben.

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