"Curiosity"-Entwickler bittet Spieler nach Ausfällen um Spenden

  • In "Curiosity" muss man Schichten eines Würfels aufbrechen, indem man Millionen kleine Vierecke mit dem Finger zerdrückt.
    foto: screenshot/zsolt wilhelm

    In "Curiosity" muss man Schichten eines Würfels aufbrechen, indem man Millionen kleine Vierecke mit dem Finger zerdrückt.

Spieleransturm habe Server überlastet - Free2Play-Game sei nun auf Fans angewiesen

Peter Molyneux' Traum sei es, ein Spiel für 100 Millionen Spieler zu erschaffen. Der Erfinder von Werken wie "Populous" und der "Fable"-Serie nimmt sich seit seinem Ausstieg aus Microsofts Studio Lionhead das Thema Social Gaming vor. Sein erstes Projekt "Curiosity: What's Inside the Cube?" startete vergangene Woche und spornt Spieler dazu an, gemeinsam die Schichten eines Würfels abzutragen, um das Innere freizulegen. Nur der Erste, der durch die mehrschichtige Hülle stößt, erfährt, was sich darin befindet. 

Wie Molyneux nun eingestehen musste, war man trotz gezielter Mainstream-Auslegung technisch scheinbar nicht für den Ansturm der Nutzer gerüstet. Spieler melden Abstürze, Verbindungsverzögerungen, den Verlust von erspielten Punkten und andere technische Probleme.

Spendenaufruf

Wie Eurogamer meldet, bitten Molyneux und dessen Kollegen von 22Cans Spieler nun um Spenden, um das Spiel "zu einem wahrlich wundervollen Erlebnis zu machen". "Wir sind ein wirklich kleines Studio und aufgrund des hohen Andrangs bieten wir nun die Möglichkeit an zu spenden", heißt es in einer Stellungnahme.

Ob Molyneux Unterstützer finden wird, ist allerdings fraglich. Bei "Curiosity" handelt es sich schließlich nicht gerade um ein gemeinnütziges Produkt. Das Spiel ist zwar kostenlos verfügbar, die Entwickler wollen allerdings nach dem Free2Play-Modell durch den Verkauf von Goldmünzen etwa für bessere Werkzeuge Einnahmen lukrieren. Diese Goldmünzen kann man auch durch Spielerfolge sammeln.

Eine PC-Version des Spiels scheint unterdessen in weite Ferne gerückt. (zw, derStandard.at, 12.11.2012)

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