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Bei neun Grad demonstrierten halbnackte AktivistInnen vor dem Parlament für mehr Tierschutz.
Die Neufassung des Tierversuchsgesetzes (TVG) soll am Dienstag im Ministerrat beschlossen und Ende November im Wissenschaftsausschuss des Nationalrats behandelt werden. Österreich will das TVG an die EU-Richtlinien anpassen und dabei die Balance zwischen Forschung und Tierschutz finden, so das Wissenschaftsministerium.
Am Montag protestierten TierschützerInnen des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) vor dem Parlament in Wien, um bei der Novellierung den öffentlichen Druck auf die Regierung zu erhöhen und den Stellenwert des Tierschutzes zu heben. Im spärlichen Kaninchenkostüm forderten sie Ombudsleute und ein strenges Genehmigungsverfahren für Versuchstiere. (mvu/bbl, derStandard.at, 12.11.2012)
Das Verbot gilt für in Europa hergestellte Mittel genauso wie für Waren aus dem Rest der Welt - Bisher gab es noch Ausnahmen
Internationaler Strafgerichtshof in Den Haag verhandelt ab Juni
Weniger Gier bedeutet weniger Leid und hilft auch den Tieren, sagt Gerhard Weißgrab, Präsident der österreichischen Buddhisten
Bayer und Syngenta entwickeln gemeinsamen Aktionsplan gegen Naturschutzmaßnahme der EU-Kommission
Bereits fünf Prozent der Österreicher ernähren sich ohne Fleisch - Am Freitag wurde in Wien der erste Vegan-Ball begangen
In 25 Jahren habe die Tierschutzorganisation Vier Pfoten einiges erreicht, bilanziert Helmut Dungler und warnt: Der Fleischskandal kann zum Flächenbrand werden
Laut Wissenschaftsminister ist ein Kriterienkatalog, aber kein Ombudsmann geplant
Helmut Dungler hat vor 25 Jahren die Tierschutzorganisation Vier Pfoten gegründet. Im Chat sprach der NGO-Präsident über den Pferdefleischskandal, Haustiere und Tierversuche
Die deutsche Autorin über Täuschungsmanöver der Fleischindustrie und den Schmerz des Verzichts
Durch den wirtschaftlichen Aufschwung konsumieren immer mehr Chinesen Haifischflossen - Auch europäische Fischer profitieren
Die Philosophin Andrea Yehudit Richter berichtet von "Minding Animals" in Utrecht, der international größten Konferenz über Tierrechte
Novelle des Tierschutzgesetzes soll Mitte Dezember beschlossen werden - In Österreich seit 2005 verboten
EU-Kommission und EU-Rat werden aufgefordert, dass Schlachtvieh nur noch acht Stunden transportiert werden darf
Mit Stimmen von SPÖ und ÖVP beschlossen - Tierschützer sehen große Fortschritte, aber auch Mängel
US-Philosoph Gary Steiner über Tierrechte, moralische Schizophrenie und die Fähigkeit der Tiere, zu leiden
Jan Fabre erhielt mehr als 40.000 Hassmails und wurde tätlich angegriffen
Wen wir mögen, hassen oder verspeisen: Hal Herzogs Buch zur Mensch-Tier-Beziehung liegt nun in deutscher Übersetzung vor
Sex mit Tieren ist hierzulande erst seit 2005 verboten
Tierversuchsfreie Forschung soll finanziell besser gefördert werden, fordert der Bioethiker Norbert Alzmann
Schauspielerin Brigitte Bardot und andere Tierschützer feiern
In der westlichen Welt macht sich ein wachsendes Unbehagen an unserem Umgang mit Tieren bemerkbar
Zu viel Tier auf unseren Tellern verursacht Hunger, dennoch wird sich der Konsum bis 2050 verdoppeln
Von der Kirche verboten, als Armeleuteessen verpönt: Pferdefleisch erlebte erst im 19. Jahrhundert eine Renaissance und hat bis heute einen "emotionalen Makel"
Der Verein Weltethos präsentiert eine Sammlung aus Beiträgen, die Tierethik aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten
"Wann werden SINNLOSE Tierversuche endlich verboten." -> Also nur die sinnvollen sollen bleiben? Denke das ist schon so, in einer Marktwirschaft werden die sinnlos wohl nicht mehr da sein, sprich, für irgendwer werden die aktuellen schon einen Sinn haben :)
Ach erspart's mir den Shitstorm, wollt nur auf die Semantik hinweisen :)
sollten die tierrechtler/innen erwirken, daß ohne adäquate alternativen sinnvolle tierversuche nicht mehr unternommen werden, dann sollten sie auch die verantwortung dafür übernehmen. sich für medizinische versuche zur verfügung zu stellen, klingt gut, ist jedoch bedenklich. entschädigungszahlungen an kranke wären eine option.
auch tiermedikamente werden zuvor an tieren getestet. wenn auch dies nicht mehr möglich sein soll, wird im namen der tiere tieren leid angetan.
hier ist viel verantwortungslose dummheit im spiel. ob hier bei manchen ein vitamin b12-mangel hineinspielt, wäre zu untersuchen.
nein, die folter von menschen generiert kein für die allgemeinheit nützliches wissen, das zur heilung von krankheiten verwendet werden kann. ich nehme an, es war ihnen ohnehin klar, daß ihr vergleich an der sache vorbeigeht.
Abgesehen davon: Würde es Ihrer Meinung nach kein für die Allgemeinheit nützliches Wissen generieren, wenn wir an einer Gruppe von Personen testen, um ein Medikament zu gewinnen, dass dann über viele Generationen hinweg genützt werden kann und "Leben rettet" (wie die Tierversuchslobby es so gern ausdrückt)?
Klar, die Testpersonen müssen halt ein bisschen leiden - aber es ist doch für einen höheren Zweck ;-)
Kommt immer auf die Sichtweise an. Vor einigen hundert Jahren (nicht einmal ...) waren gewisse Wissenschaftler (durchaus legal) noch der Ansicht, dass Versuche an für die Gesellschaft "minderwertigen" Personen wie Waisenkindern oder geistig Behinderten zum Wohle aller nicht nur durchaus vertretbar, sondern zudem eine ethische Forderung wären - ähnlich wie's heute bei den Tierversuchen ist.
es geht hier nicht um abschaffung sondern um bessere kontrollen, niemand behauptet, dass die medizin derzeit ohne tierversuche auskommt. in vielen fällen sind tierversuche aber ersetzbar, wenn tierversuche uneingeschränkt durchführbar sein dürfen, wird es niemals zur etablierung von alternativmethoden kommen.
sind da etwa wirtschaftliche interessen im spiel?
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/all... 97a2006271
eine reine formsache wird es nicht sein.
vergessen sie nicht die ökonomische komponente: mäuse und ratten sind vergleichsweise billig, tierversuche an größeren tieren hingegen sind es nicht: sie brauchen mehr leute, die für die tiere sorgen, ordentliche ställe, größere käfige etc. schon aus diesem grund wird an ersatzmethoden geforscht.
bitte ohne verarschen, herr gonzo, sie wissen genau WIE die versuchstiere gehalten werden.
mit ihrer aussage: "mehr leute, die für die tiere sorgen, ordentliche ställe, größere käfige" begeben sie sich auf dass gleiche niveau, wie die AMA bei der nutztierhaltung.
grüne wiesen, glückliche schweinderln, nix eingepfercht auf engstem raum im eigenem dreck.
der grund für eine verstärkte forschung an ersatzmethoden sollte vor allem ein ethischer sein, aber, da gebe ich ihnen recht, auch ein wirtschaftlicher.
Gerade der eingeblendete Kaninchenversuch ist doch recht leicht erklärbar. Verbrühung der Haut - kommt sicher häufig vor. Salben - ein wichtiges Element der Verbrennungstherapie. Arme Viecherln, eh klar. Aber die anderen beiden, einander in den Auswirkungen recht ähnlichen Optionen sind: Garnicht probieren bzw. am Menschen probieren. Ist das besser?
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