Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich

12. November 2012, 15:12
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Konjunkturdaten liefern Impulse

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verlor um 81,16 Zähler oder 0,93 Prozent auf 8.676,44 Punkte. Der FTSE Straits Times Index in Singapur schloss bei 3.007,57 Zählern mit einem kleinen Minus von 1,99 Punkten oder 0,07 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 12,6 Zähler oder 0,28 Prozent auf 4.469,90 Einheiten.

Der Hang Seng Index in Hongkong stieg hingegen um 45,92 Zähler (plus 0,21 Prozent) auf 21.430,30 Einheiten. Der Shanghai Composite gewann 10,20 Punkte oder 0,49 Prozent auf 2.079,27 Punkte.

Die jüngsten Exportdaten aus China stützen Börsianern zufolge die Kurse an einigen Börsen, ebenso die Tatsache, dass das griechische Parlament in der Nacht zum Montag den Haushalt für das Jahr 2013 mit komfortabler Mehrheit gebilligt hatte.

Während chinesische Aktien zulegten, litten japanische Papiere unter schwachen Konjunkturdaten. Die Wirtschaftsleistung Japans war im dritten Quartal gesunken. Der Regierungschef des Landes, Yoshihiko Noda, sprach von einer "ernsten" Lage. Die globale Abkühlung drosselte die Ausfuhren, die weiter ein wichtiger Antriebsmotor der japanischen Wirtschaft sind. Unter den Exportwerten büßten zum Beispiel die Titel des Elektronikkonzerns Sony 2,62 Prozent auf 856 Yen ein.

An der Börse in Taiwan zogen die Aktien des taiwanischen Smartphone-Herstellers HTC um 6,86 Prozent an. Die Titel profitierten von der Einigung im Patentstreit mit Apple. Der iPhone-Konzern und HTC hatten am Wochenende ihre zwölf verschiedenen juristischen Auseinandersetzungen rund um den Globus beigelegt und eine Vereinbarung auf zehn Jahre abgeschlossen. Die gegenseitigen Patent-Lizenzierungen umfassen nicht nur bisherige, sondern auch künftige Patente. (APA, 12.11.2012)

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