Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
London - In dem Missbrauchsskandal um den britischen Starmoderator Jimmy Savile hat es eine weitere Festnahme gegeben. Dem Mann werde sexueller Missbrauch vorgeworfen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Den Namen des Verdächtigen nannte sie nicht. Er wurde den Angaben zufolge auf Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Es war die dritte Festnahme im Zusammenhang mit der Savile-Affäre. Zuvor waren bereits der Komiker Freddie Starr und Glam-Rocker Gary Glitter vorübergehend festgenommen worden. Auch sie kamen auf Kaution frei.
Die Affäre Savile erschüttert seit Wochen Großbritannien, immer wieder gibt es neue Enthüllungen. Scotland Yard hat inzwischen wegen des Verdachts auf "Missbrauch in noch nie dagewesenem Ausmaß" Ermittlungen eingeleitet. Den Ermittlern zufolge gibt es Hinweise, dass Savile rund 40 Jahre lang Kinder missbrauchte. Die Polizei geht von 300 möglichen Opfern aus. Savile war 2011 im Alter von 84 Jahren gestorben.
Die Affäre Savile ist inzwischen auch eine BBC-Affäre geworden: Der Chef der renommierten britischen Sendeanstalt, George Entwistle, war am Samstagabend nach einem umstrittenen BBC-Bericht über den Missbrauchsskandal zurückgetreten. Der Bericht hatte Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gegen den konservativen Politiker Alistair McAlpine zur Folge, die sich als falsch erwiesen. Zudem gibt es Vorwürfe, dass Savile von BBC-Mitarbeitern jahrelang gedeckt wurde. (APA, 11.11.2012)
Insgesamt hätten sich 152 Betroffene mit Missbrauchsvorwürfen gegenüber 81 aktuellen und früheren BBC-Mitarbeitern an die Sendeanstalt gewendet
Musiker und Entertainer trat zuletzt bei Konzert für Queen auf
Ex-Chefredakteur soll Rundfunkanstalt "neue Zielstrebigkeit" geben
Bisheriger Leiter der Royal Opera folgt auf George Entwistle
Polizei prüft Missbrauchsvorwürfe gegen Moderator
Untersuchungen zeigen Führungsmängel sowie organisatorisches "Chaos und Verwirrung" bei der BBC auf
Der neue BBC-Chef muss nun versuchen, die Glaubwürdigkeit des britischen Gebührenfunks wiederherzustellen
BBC-Opfer Alistair McAlpine will seinen Namen wieder reinwaschen - Er will mit der "Verurteilung durch Twitter" aufräumen
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.