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Die neue Methode, die auf einer photoelektrochemischen Solarzelle basiert, soll in Zukunft einen Wirkungsgrad von bis zu 16 Prozent erreichen.
Bern - Forscher der ETH Lausanne haben eine Methode entwickelt, Sonnenenergie in Form von Wasserstoff zu speichern. Dabei griffen sie auf eine unkonventionelle Lösung zurück: Rost. Das Forschungsteam rund um Kevin Sivula hatte sich zum Ziel gesetzt, ein äußerst kosteneffizientes Verfahren zur Speicherung von Solarenergie zu entwickeln, wie die ETH Lausanne berichtet.
Rost - oder Eisenoxid, so der wissenschaftlich korrekte Name - eignete sich dazu besonders gut, da er sehr wenig kostet. "Der teuerste Werkstoff unseres Systems ist die Glasplatte", sagte Sivula. Die Methode basiert auf der sogenannten photoelektrochemischen Solarzelle, die der ebenfalls an der ETH Lausanne forschende Michael Grätzel entwickelt hatte. Diese ermöglicht es, Wasserstoff direkt aus Wasser zu gewinnen. Das von den Forschern um Kevin Sivula entwickelte System kombiniert Gätzels Methode mit Rost. Dieser setzt bei Lichteinstrahlung Sauerstoff frei, während eine Farbstoffzelle Wasserstoff produziert.
Video: Wissenschafter von der ETH Lausanne produzieren Wasserstoff mit Sonnenlicht, Wasser und Rost (Quelle: Youtube).l
Bescheidene Effizienz
Momentan befindet sich das System im Experimentierstadium. "Die Effizienz des Systems ist noch relativ bescheiden", räumte Sivula ein. Der Prototyp könne nur etwa 1,2 Prozent des Sonnenlichts in Wasserstoff umwandeln. Das ist wenig im Vergleich zu einer Entwicklung eines Forscherteams in den USA, die einen etwa zehnmal höheren Wirkungsgrad erreichte - allerdings mit deutlich höheren Kosten.
Mit Rost lässt sich laut Sivula ein Wirkungsgrad von bis zu 16 Prozent erreichen. In einigen Jahren, so hofft er, wird das System eine ausreichend effiziente Speicherung ermöglichen, damit Sonnenenergie zu jedem beliebigen Zeitpunkt bereitgestellt werden kann. Dadurch könnte das Potenzial dieses Bereichs erheblich gesteigert werden. (APA, 11.11.2012)
Abstract
Nature Photonics: Highly efficient water splitting by a dual-absorber tandem cell
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Bei einem Wirkungsgrad von 1,2% wahrscheinlich ja. Aber sollten die 16% erreicht werden, ist man auf dem Niveau von Solarzellen. Die machen aber erst den Strom und noch keinen speicherbaren Wasserstoff (und Elektrolyse hat nicht 100% Wirkungsgrad). Dafür könnte man den Strom direkt speichern. Zwar verlustbehaftet, aber auch Wasserstoff zu speichern ist nicht verlustfrei.
Es ist natürlich die Frage was man will. Aus Wasserstoff muss man erst wieder "brauchbare" Energie machen (Strom/Verbrennung), auch hier wieder Verluste.
Im Endeffekt läuft's vielleicht einfach darauf hinaus, dass "Rost" viel billiger ist als Silizium (dess Herstellung recht energieintensiv ist) und man mit solchen Zellen eher alles "zukleistern" kann.
Die Effizienz von PV+Elektrolyse ist HEUTE viel höher.
Wenn sich die Effizienz dieses Systems aber tatsächlich in den zweitstelligen Prozentbereich steigern lässt, hat man eine gleich effiziente Methode der Wasserstoffherstellung zu wesentlich geringeren Kosten als PV.
Auch zu geringeren Umweltkosten.
Erst 1,2 Prozent!
Das erinnert mich an den Artikel über Synthesegas-Herstellung in solarthermischen Reaktoren. Mit 0,8 Prozent Wirkungsgrad.
Immerhin, hier ist wenigstens auch von einem möglicherweise in Zukunft erreichbaren zweistelligen Wirkungsgrad die Rede.
Das wäre dann ja wirklich nicht übel.
In der Effizienz mit PV+Elektrolyse vergleichbar.
Und vermutlich zu deutlich geringeren Kosten.
Scheint aber noch ein langer Weg dahin zu sein.
Die Zelle für die Grätzel bekannt ist (daher auch der Name Grätzel-Zelle) ist eine billig herzustellende Solarzelle, die, vereinfacht gesagt, eine Art Photosynthesereaktion verwendet um elektrischen Strom zu produzieren. Mit Wasserstoff hat das nichts zu tun, heisst aber nicht, dass er nicht auch in die Richtung geforscht hat, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. (Auf dem Gebiet der Grätzel-Zelle tut sich übrigens auch sehr viel! http://en.wikipedia.org/wiki/Dye-... olar_cell)
tja, so gehts vermutlich besser:
http://www.youtube.com/watch?v=M... age#t=658s
bewiesen ist es schon längst, nur ist das reine resonanzverfahren noch nicht in der lage überschussenergie zu produzieren, weil es eben die mögliche anregung via photonen unberücksichtigt läßt - man sollte den energieverbrauch der "molekül voranregung" senken, und sich das letzte quentchen energie, welches dann zu trennung führt, von der sonne holen, um den wirkungsgrad zu steigern...
tja, auch das patentamt scheint es ernst zu meinen:
http://www.patent-de.com/19940505/... 952A1.html
aber wer sagt uns denn, ob etwas funktioniert oder nicht?
etwa der deutsche tüv, der hier einen wirkungsgrad von 300% bestätigt?
http://www.terawatt.com/ecm1/inde... &Itemid=82
oder gar die größte, unabhängig zertifizierungsstelle der welt, die hier einen wg von bis zu 1440% bestätigt?
http://de.scribd.com/doc/35649... rgy-Device
wenn man schon dem patentamt nicht trauen kann, das beide geräte patentiert hat, weil es eben keine perpetuum mobile sind...
oder sind die allesammt von diesen ständig wachsenden 0-punktenergie-esoterikern ala prof.turtur gekauft??
Hinterfragen Sie doch einmal was so eine "Magnetic Torque and Speed Enhancement Device" oder "Magnetic Oscillation Device" ist und macht (toll hört es sich ja an)...
Bzw. bei Ihrem zweiten Link: Die Rechnungen (die übrigens nicht von SGS stammen oder überprüft wurden, siehe letzte Seite) sind auffällig schwindlig. Ein HTL Schüler müsste sich ja schämen dafür...
Das sind "9 von 10 Zahnärzte würden..." Märchen...
Oder Anekdoten wie man mit unüberlegten Messungen und falschen Interpretationen leicht auf wundersame Ergebnisse kommen kann.
"aber wer sagt uns denn, ob etwas funktioniert oder nicht?" - reproduzierbare Experimente.
Dem Patentamt ist es Wurscht, ob das Ding funktioniert, es darf nur nicht gegen geltende Patente verstoßen.
Wirkungsgrade von über 100 % sind per definitionem Perpetua mobile zweiter Art.
Und erklären Sie mir mal, wie die auf negative Umdrehungszahlen pro Minute kommen und wie die die Leistung gemessen haben - in den ganzen Files finden sich nur Spannungsmessungen und davon alleine kann man keine Leistung berechnen.
und beim zweiten Link kann ich nichts lesen, weil ich kein scribd-Premium-Member bin...
bin auch kein member - bei mir gehts aber ganz normal auf??
die leistungstabelle des tüv tests ist nur einen klick entfernt:
http://www.terawatt.com/ecm1/inde... &Itemid=54
und nein, es sind natürlich keine perpetuum mobile, sonst wär es ja nicht patentierbar - es handelt sich in beiden fällen um magnetbasierte energiekonverter, und turturs experiment zum nachweis der vakuumenergie wurde unzählige male reproduziert und lieferte immer das gleiche ergebnis....
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