Weniger Stimmen bringen Faymann mehr Zeit im Bild

In den wichtigsten TV-Nachrichten des Landes kam der Bundeskanzler am weitaus längsten zu Wort

Wien - Die geringste Zustimmung der jüngeren Parteigeschichte bei der Wahl eines SPÖ-Chefs bescherte Werner Faymann in einer anderen Disziplin einen Spitzenwert: In den wichtigsten TV-Nachrichten des Landes kam der Bundeskanzler im Oktober am weitaus längsten zu Wort, analysiert APA-Mediawatch für den STANDARD. Nicht immer gilt in diesen Wertungen: je länger, je lieber.

Neben seinem Abstimmungsergebnis beim SP-Parteitag ließ die "Zeit im Bild" Faymann über zentrale EU-Bankenaufsicht, Budget 2013 und in der Bundesheerdebatte zu Wort kommen. In den meistgesehenen ORF-Nachrichten um 19.30 Uhr liegen hinter Faymann Präsident Heinz Fischer und VP-Chef Michael Spindelegger, der in der Gesamtwertung von "ZiB", "ZiB 2" und "ZiB 24" die meisten Redesekunden hatte.

Der Start als sechster Klub im Nationalrat brachte dem Team Stronach 6,3 Prozent der Redezeit in diesen drei "ZiBs". (red, DER STANDARD, 12.11.2012)

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