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Damaskus/Doha - Die zersplitterten syrischen Oppositionsgruppen haben sich im Kampf gegen Staatschef Bashar al-Assad offiziell zusammengeschlossen. In Doha im Golfstaat Katar unterzeichneten die Gruppierungen am Sonntag eine Vereinbarung zur Bildung einer "nationalen Koalition". Zum Präsidenten des Verbundes wurde ein moderater Geistlicher bestimmt.
Die syrische Opposition unterzeichnete am Sonntag zunächst eine Vereinbarung in Katars Hauptstadt Doha für die Bildung einer "nationalen Koalition der Kräfte der syrischen Revolution und Opposition".
Dem Durchbruch war ein tagelanges Ringen bei den Verhandlungen unter Schirmherrschaft der Arabischen Liga und Katars vorausgegangen. Dabei blockierte zunächst der hauptsächlich aus Exilsyrern bestehenden Syrische Nationalrat (SNC) eine Einigung, weil er nach Angaben von Teilnehmern einen Bedeutungsverlust befürchtete.
Bisher sahen die internationalen Unterstützer der Aufständischen den SNC als führende Vertretung der Opposition an. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte den Nationalrat unlängst jedoch öffentlich kritisiert und eine repräsentativere Oppositionsführung gefordert, der auch Inlandssyrer angehören müssten. Bei den Verhandlungen in Doha setzten nach Teilnehmerangaben am Samstag Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA den Nationalrat massiv unter Druck, einer Einigung zuzustimmen.
Zum Präsidenten des Oppositionsbündnisses wurde der 52-jährige Geistliche Scheich Ahmed al-Khatib bestimmt, wie Teilnehmer am Abend sagten. Der aus Damaskus stammende al-Khatib hatte Syrien vor drei Monaten verlassen, nachdem er mehrfach von den Sicherheitskräften Assads festgenommen worden war. Zu Vize-Präsidenten wurden der prominente Dissident Riad Seif sowie die Oppositionelle Suhair al-Atassi gewählt.
In Syrien gingen derweil die Kämpfe weiter. Dabei eroberte die Armee nach Angaben von Regierungsgegnern Teilstücke der strategisch wichtigen Autobahn zwischen Damaskus und Aleppo zurück.
Die "Schlüsselstadt" Maaret al-Numan hätten die Assad-Soldaten aber noch nicht eingenommen, berichtete die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Bei zwei Autobombenanschlägen im Süden Syriens wurden demnach am Samstag mindestens 20 Soldaten getötet. Die amtliche Nachrichtenagentur Sanaa bestätigte zwei Autobombenexplosionen sowie Opfer und schwere Schäden in Daraa.
Seit Beginn des Konflikts zwischen Aufständischen und Regierungstruppen Mitte März 2011 wurden in Syrien nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mehr als 37.000 Menschen getötet. (APA, 11.11.2012)
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offen ist der sitz in der Arabischen Liga, aber Davutoglu hat die Knoferenz stark "geführt" - es wird keinen "Dialog" mit Assad geben - game over - was militärisch geplant ist bleibt geheim - aber sehen wir heutige Äusserungen zu humanitären Truppeneinsatz aus UK als Änderung der bisherigen "Doktrin"
Ach ja Obama muß nie mehr Wahlkämpfen
wie durch den Staatssekretär beim Treffen der selbsternannten Terrorfreunde in Istanbul? Vielleicht recherchieren die Medien mal bzgl. der Rolle der Bundesregierung im Syrienkonflikt (aber bitte abseits der APA/Reuters Einheitsinfo).
Ja sicher, die sind mit dem Kampf gegen die Armee des Diktators nicht ausgelastet und "spielen" Postbeamte werfen. Totaler Unsinn. Von woher haben Sie denn das wieder. Quelle? Oder wars lesen im Kaffeesud?
2. Versuch !
Der gleiche Stil wie Honzo. Erst leugnen, dann nach der Quelle fragen. Muss wohl Zufall sein..
Dazu gab es ein Video und Anwohner schrieben, dass die Opfer Mitarbeiter der Post waren.
Professionelle Propagandisten in den Reihen der Aufständischen haben aus den Ermordeten allerdings posthum Shabiha und Soldaten gemacht..
Die syrische "Revolution für Freiheit und Menschenwürde" gegen die 43 jährige Diktatur begann in März 2011 in Form von friedlichen Protesten, auf die das Regime mit extremer Gewaltanwendung reagierte. Über 5000 Zivilisten fanden in den ersten 6 Monaten den Tod. Diese Gewaltanwendung eskalierte zum Einsatz der Armee und der Shabbiha-Miliz. Heutezutage setzt das Regime sogar die Luftwaffe gegen Städte und Ortschaften ein und lässt Wohnviertel bombardieren. Die Folge sind grauenhafte Massaker an der Zivilbevölkerung. Durchschnittlich fallen täglich 200 Syrer diesem Beschuss zum Opfer. Nirgends auf der Welt geht ein Regime gegen das eigene Volk mit dieser Brutalität vor. Für dieses diktatorische Regime Partei zu ergreifen ist eine Schande.
"Durchschnittlich fallen täglich 200 Syrer diesem Beschuss zum Opfer."
Quelle?
1. Diese 200 galten für eine recht kurze Periode für wenige Tage.
2. In den 200 sind sämtliche Tote enthalten. Soldaten, Rebellen, Zivilisten, die durch Rebellen umkamen.
3. In den Tagen, wo es 200 Tote gab, waren fast immer mehr als die Hälfte davon Kämpfer.
4, Viele tote Zivilisten sterben durch die FSA und andere bewaffn. Gruppen. Autobomben. Mörser, Raketen.
Alleine gestern hat SOHR mind. 22 getötete Zivilisten durch die FSA registriert.
Aus diesem nahöstlichen Land hörte man bisher vor allem shreckliche Nachrichten: Massaker, Bombardierung, Zerstörung. Von der syrischen Opposition hörte man nur sie sei zersplittert. Das ist nun vorbei. Die Fraktionen dieser Oppostion einigten sich auf die Bildung eines Bündnisses, das eine überzeugende politische Alternative zur Assad-Diktatur darstellt. Wie wird das Regime darauf reagieren? Wird es seine Politik der verbrannten Erde fortsetzen oder gar intensivieren? Höchst wahrscheinlich, es sei denn seine Verbündten in Moskau und Teheran halten das Regime davon ab. Doch die Assad-Soldaten sprühen weiter an die Wände: "Alassad oder niemand", und "Alassad oder wir verbrennen das Land". Das tun sie in der Tat, aber wielange noch?
Sheikh Moaz al Khatib ist als Vertreter des Säkularismus bekannt und hat auch die letzten Monate viel mit Flüchtlingsorganisation getan - Vernetzung und Kontakte hergestellt - Hilfe organisiert - Syrer sind über ihn, seinen Stellvertreter und die anderen beiden - eine ist weiblich - froh
Die Atasi-Familie stammt aus Homs, der "Hauptadt der syrischen Revolution". Dr. Nour-Eddin Alatasi war Syriens Staatspräsident vor Armee-General Hafiz Alassad, der 1970 gegen ihn putschte, ihn 22 Jahre ins Gefangnis steckte, bis er starb. Ein anderer Atasi, nämlich Dr. Gamal Alatasi, gründete ein Diskussionsforum, das von der Diktatur bald geschlossen wurde. Die "zuständigen Instanzen", sprich der politische Geheimdienst, schlossen dieses demokratische Forum und verhafteten kritische Referenten wie Dr. Arif Dalalah, der wegen eines Vortrags über den Verfall des Wechselkurses der syrischen Währung für 10 Jahre ins Gefängnis kam. Frau Atasi ist keine weibliche Ergänzung der Nationalen Koalition, sondern eine aktive Kämperin für Demokratie.
Währenddessen geht der Kampf der Opposition um Menschenrechte und Pressefreiheit weiter
"resistance fighters confirm that they shot the infamous pro-#assad journalist sharif shihadah, & killed 2 others"
Mehrere Journalisten befinden sich zudem in Geiselhaft der Kämpfer für Pressefreiheit.
Der neugewählte Vorsitzende des Syrischen Nationalrats machte klar, was man vom Ausland erwartet.
NZZ http://www.nzz.ch/aktuell/i... 1.17786177
von einem syrischen Freund
"Die Versammlung der "syrischen Opposition" (die inlaendische Opposition hat man ja von Anfang an ausgeschlossen.... sie koennte ja Frieden wollen und vernuenftig aggieren) war und ist eine einzige Farce.....aber das macht allen nichts... Syrien ist der Welt egal. Syrien soll nur als Staat verteufelt und dämonisiert werden, und die Schuld soll einzig und alleine Assad tragen. Und wenn man Syrien "demokratisiert" hat (wie Irak udn Afghanistan), steht man wieder totaaaal ueberrascht vor einem Scherbenhaufen und Problemen, und zieht sich einfach zurueck (wie im Irak)."
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