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Macht Mietpreise zum Thema: Vassilakou
Die grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou lässt mit einem Vorschlag aufhorchen: Vassilakou will die Mietpreise am privaten Sektor begrenzen. Das verkündete sie in einem Interview mit der Tageszeitung "Österreich". Konkret will Vassilakou die Mieten bei sieben Euro pro Quadratmeter festsetzen - ohne Sonderausstattung.
„Die Mieten in Wien am privaten Sektor explodieren. Ich finde: Sieben Euro pro Quadratmeter sind genug", so die Vizebürgermeisterin. Der starke Anstieg der Mieten sei "mit Abstand größte Problem" der Wiener.
Vassilakou verlangt, dass die Miet-Begrenzung bei der Volksbefragung zum Parkpickerl im Februar zum Thema gemacht wird. Die Wiener und Wienerinnen sollen befragt werden, ob sie einen gesetzlichen Stopp beim Mietpreisanstieg befürworten würden.
Im Alleingang beschließen könnte Wien das Gesetz jedoch nicht: Mietrecht ist Bundeskompetenz.
Kritik an Vassilakous Vorschlag kam am Sonntag von der Wiener ÖVP. Die Grünen wollten "inhaltlich die Nachfolge der KPÖ antreten", meinte ÖVP-Chef Manfred Juraczka. Für ihn sei klar, dass „bei der Umsetzung dieses Vorschlags jegliche Bautätigkeit in Wien eingestellt wird, weil es sich schlicht und einfach nicht mehr rechnet". (red, derStandard.at, 11.11.2012)
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was denkt man sich eigentlich in Wien - Parkplätze und Energie steigt ins unermessliche - Verwaltungsstrafen detto. Aber den Privaten Investoren die Risiko übernehmen und zum Großteil für das immer schöner werdende Wien verantwortlich zeichnen - will man eine Mietobergrenze vorschreiben -Budapest - Bratislava und Prag haben höhere Mieten als Wien - dort verdienen die Menschen aber noch um einiges weniger - Ich würde eine Immoabgabe empfehlen - 1 Euro pro m2 - jeder Mieter bezahlt das dann, ausser die wirklich bedürftigen (gilt auch für den Sozial und Gemeindebau) - und das Geld wird in einen Solidaritätsfond einbezahlt - das steht den Bedürftigen für Mietbeihilfen zur Verfügung
Jeder der bewusst die Preisentwicklung von Lebensmitteln, Wohnen, Energie, Verkehr und einfach lebensnotwendigen Gütern mitverfolgt hat, weiß wie sehr Familien aus der Mittelschicht und den unteren Milieu darunter leide. Es ist immer mehr so dass man mit seinem Einkommen nicht auskommt, obwohl man nicht über seine Verhältnisse lebt.
Aber "der freie Markt" schaut auf seinen Vorteil bzw die "Marktteilnehmer", so ist für das Gemeinwohl kein Platz.
Jeder der bewusst die Preisentwicklung von Lebensmitteln, Wohnen, Energie, Verkehr und einfach lebensnotwendigen Gütern mitverfolgt hat, weiß wie sehr Familien aus der Mittelschicht und den unteren Milieu darunter leide. Es ist immer mehr so dass man mit seinem Einkommen nicht auskommt, obwohl man nicht über seine Verhältnisse lebt.
Aber "der freie Markt" schaut auf seinen Vorteil bzw die "Marktteilnehmer", so ist für das Gemeinwohl kein Platz.
nur dort, wo der Staat, die Stadt oder die Gemeinde auch selbst gebaut und bezahlt hat.
Beim kommunalen Wohnbau, aber auch beim Stadthallenbad sieht man ja ganz deutlich, was die Stadt Wien als Bauherr taugt.
Und keinen einzigen Cent höher sollte auch ihre Monatsgage sein, wenn sie nach monatelangem Nachdenken dermaßen hirnrissige Ideen von sich gibt.
Die Regulierung des Mietpreises kann nur über die Bautätigkeit der Stadt Wien geschehen, nicht durch Teilenteignung von Wohnungseigentümern.
wies ausschaut schon, aber was soll daran unrecht sein ?
http://www.oe24.at/oesterrei... g/80246467
für mich ein gutes Beispiel für einen bodenständingen Menschen. Und wenn jedem die Gemeindewohnung entzogen werden würde der einen Gehaltssprung macht dann wirds lustig
im Gegenzug - es sind nämlich nicht die STEIGENDEN Mieten, sondern die steigenden Energiekosten, die das Wohnen in Wien teurer machen ! - dann schaut sich die Stadt Wien eigene "privatwirtschaftliche" WIENENERGIE aber schön an mit Ihren fixen Gaslieferverträgen bis 2020. FREUNDSCHAFT Genossen, bin ganz auf Eurem Trip !
und den rest auf den "realen" Mietwert hat man "schwarz" zahlen müssen, oder ? - Fr. Vassilakou sollte, bevor Sie sich mit solch "grandiosen" Ideen an die öffentlichkeit wendet einmal nachrechnen lassen, was das für die privaten vermieter bedeutet: 7€/m²x12Monate=84€ Rohertrag/Jahr/m² (ohne Berücksicksictigung nicht umlegbarer Betriebskosten, Mietausfallswagnis etc.). Nehmen wir nunmehr eine Verzinsung von 4,5% (hoffe das "verdienen" ist "erlaubt", entspricht aber einer bundesanleihe) dann ergibt sich ein m² Preis von rd. 1.870€ zu dem man den erstehen müsste. wenn mir die fr. vassilakou nun noch sagt, wo es in wien eine ET Wohnung zu dem Preis gibt, bin ich sofort dabei und vermiete um 7,00€.
Nach 10 Jahren ist dann jede vermietete Wohnung wirklich nur mehr 7 € Miete pro m² Wert.
In 20 Jahren wurde der letzte verbleibende private Vermieter erfolgreich enteignet.
In 30 Jahren darf man VIELLEICHT nach langem Warten und viel Engagement bei den Kommunisten in die ehemalige Penthouse Wohnung vom Grasser zu 7 ÖRubel / m² einziehen.
Die Aussage ist natürlich überspitzt formuliert und das vermutlich auch nicht ganz unbewusst. Aber trotzdem, ganz unrecht hat sie nicht. Zumindest in Wien wird mieten langsam aber sicher unbezahlbar. Bezahlbare Wohnungen in vernünftiger Lage in vernünftigem Zustand zu finden ist längst zur berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen geworden. Die genannten 7 Euro sollen ja nur den Mietzins decken, von BK oder ähnlichem hat ja kein Mensch gesprochen. Das wären dann 350 Euro für eine 50m2 Wohnung. Inklusive Betriebskosten und Gebühren bedeutet dass schlussendlich eine Gesamtmiete von ca. 500 Euro. Meiner Meinung ist das tatsächlich GENUG.
70 m² Wohnung inkl. BK: 740 Euro
100 m² Wohnung inkl. BK: 1000 Euro
130 m² Whg ink BK: 1260 Euro
Kommt dann noch Keller, Garten, Terasse, Balkon, Garage dazu , dann wird ja wohl mehr erlaubt sein: Ich vermute, dass die Mietpreise derzeit ziemlich so aussehen und daher Altmieten kaum betroffen sein können - nur würde zukünftigen Preiserhöhungen so einhalt geboten werden.
Mich störts nicht - und ich vermiete 3 Eigentumswohnungen in Wien, bin also ein Betroffener - mit meinen Wohnungen bin ich jedenfalls knapp drunter.
ja ich vermiete auch - best ausgestattete wohnungen - offener kamin whirl pools - teilweise dachterassen mit freien blick über wien - trotzdem macht die gesamtmiete nicht mehr als 7,50 €uro netto aus - zuzüglich mwst und Bk - weil der markt eben nicht mehr hergibt - 7,50 pro m2 bk ca 2,70 und mwst - das sind 1140€ für 100m2 - es regelt der markt von alleine --- ich finde es gefährlich, wenn die politik sich in private ordentlich geführte geschäfte einmischt - denn ich habe nie staatliches geld oder förderungen beansprucht - somit beanspruche ich das recht mein geschäft und meine preise so zu gestalten wie ich das für richtig befinde - SEIT GESTER ÜBERLEGE ICH OB ICH ALLE IMMOBILEIN HIER VERKAUFE UND IN EINEM FREIEN LAND WIEDER NEU BEGINNE!!
Da Sie sich das offensichtlich nicht vorstellen können (oder wollen), was den working poor oder einem Mindestsicherungsbezieher übrig bleibt, muß man halt etwas tun.
Bestimmt niemand, ich sage nur, dass die Mietpreise meiner Meinung nach großteils einfach zu hoch sind und dass es vermutlich ohne eingreifende Regulierung immer weiter nach oben geht. Die Frage ist halt wie diese Regulierung ausschaut. Wenn Stadt/Staat Wohnungen ohne Gewinnabsicht auf den Markt bringt hätte dies sicher auch regulierende Wirkung auf den privaten Sektor.
wenn man seitens der grünen auf diese art und weise in bestehende privatrechtliche verträge einfach eingreifen darf, ist es dann auch möglich in die bestehenden verträge von kat C und D wohnungen einzugreifen und diese evtl. mit ablöse der von den mietern getätigten investitionen auf A zu erhöhen?
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