Vassilakou will Mietpreise begrenzen

  • Macht Mietpreise zum Thema: Vassilakou
    foto: apa/hochmuth

    Macht Mietpreise zum Thema: Vassilakou

Sieben Euro pro Quadratmeter seien genug, meint die Wiener Vizebürgermeisterin

Die grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou lässt mit einem Vorschlag aufhorchen: Vassilakou will die Mietpreise am privaten Sektor begrenzen. Das verkündete sie in einem Interview mit der Tageszeitung "Österreich". Konkret will Vassilakou die Mieten bei sieben Euro pro Quadratmeter festsetzen - ohne Sonderausstattung.

„Die Mieten in Wien am privaten Sektor explodieren. Ich finde: Sieben Euro pro Quadratmeter sind genug", so die Vizebürgermeisterin. Der starke Anstieg der Mieten sei "mit Abstand größte Problem" der Wiener.

Vassilakou verlangt, dass die Miet-Begrenzung bei der Volksbefragung zum Parkpickerl im Februar zum Thema gemacht wird. Die Wiener und Wienerinnen sollen befragt werden, ob sie einen gesetzlichen Stopp beim Mietpreisanstieg befürworten würden.

Im Alleingang beschließen könnte Wien das Gesetz jedoch nicht: Mietrecht ist Bundeskompetenz.

ÖVP-Kritik

Kritik an Vassilakous Vorschlag kam am Sonntag von der Wiener ÖVP. Die Grünen wollten "inhaltlich die Nachfolge der KPÖ antreten", meinte ÖVP-Chef Manfred Juraczka. Für ihn sei klar, dass „bei der Umsetzung dieses Vorschlags jegliche Bautätigkeit in Wien eingestellt wird, weil es sich schlicht und einfach nicht mehr rechnet". (red, derStandard.at, 11.11.2012)

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