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Der russische Mobilfunk-Konzern MegaFon nähert sich dem Sprung aufs Börsenparkett in London. Der zweitgrößte Anbieter des Landes habe inoffiziell bereits grünes Licht von den britischen Behörden für sein milliardenschweres IPO-Vorhaben erhalten, sagten am Samstag mit den Plänen vertraute Personen. Alle offenen Fragen für eine Notierung seien geklärt. Offiziell werde die zuständige Aufsicht aber erst zustimmen, wenn der Börsenprospekt vorliege.
Der Börsengang mit einem Emissionsvolumen von zwei Milliarden Dollar (1,58 Mrd. Euro) wird noch in diesem Jahr erwartet. MegaFon hatte Anfang September die Zulassung zum Handel an der Londoner Börse beantragt. Die Behörde wollte den Bericht nicht kommentieren.
Profitieren würde vor allem Mehrheitseigner Alischer Usmanow. Russlands reichster Mann hatte bei einer Neuordnung der Eigentümerstruktur im April die Kontrolle über den Konzern übernommen und die Beteiligung seiner AF Telecom auf 50 Prozent plus eine Aktie aufgestockt. Die norwegische TeliaSonera hält 35,6 Prozent. Durch die Erstemission (IPO) soll die Beteiligung der skandinavischen Telefongesellschaft auf gut 25 Prozent sinken. (APA/Reuters, 11.11.2012)
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