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Ljubljana - Die erste Runde der slowenischen Präsidentenwahl hat am Sonntag ein überraschendes Ergebnis gebracht. Der Amtsinhaber und Wahlfavorit Danilo Türk ist vom sozialdemokratischen Ex-Premier Borut Pahor geschlagen worden. Nach Auszählung aller Stimmen kam Pahor auf 40 Prozent, wie die Wahlkommission am Sonntag mitteilte. Türk vereinte 36 Prozent der Stimmen auf sich. Das Resultat lässt auf ein spannendes Rennen zwischen den beiden Linkspolitikern bei der Stichwahl am 2. Dezember schließen.
Der amtierende Präsident zeigte sich am Sonntag "ein wenig enttäuscht" über das Resultat. "Was mich sorgt, ist die niedrige Wahlbeteiligung", sagte er in seiner ersten Reaktion. Geschlagen will sich Türk jedoch nicht geben.
"Das ist die erste Halbzeit", sagte Türk. "Ich gehe in die zweite Runde, um zu siegen". In den nächsten drei Wochen will Türk die "konzeptuellen Unterschiede" zwischen ihm und Pahor deutlich machen. "Ich bemühe mich aufrichtig um einen gerechten und sozialen Staat", verwies Türk auf sein Programm.
Das Wahlresultat kam auch für Pahor unerwartet, wie er nach der Bekanntgabe der Ergebnisse einräumte. "Ich gebe mein Wort, dass ich als künftiger Präsident die Erwartungen der Menschen übertreffen werde", zeigte sich der Sozialdemokrat zuversichtlich, auch in drei Wochen siegen zu können.
Die Botschaft dieser Wahl ist, dass "wir gemeinsam fähig sind, das Unvorstellbare zu erreichen", betonte Pahor. "Das ist eine starke Inspiration, der Glaube und die Hoffnung, die uns als Nation aus der Krise führen wird".
Vor der Stichwahl in drei Wochen steht ein interessanter Wahlkampf bevor. Politische Experten erwarten, dass die beiden Kandidaten nun aggressiver auftreten werden. Das gilt vor allem für Türk, für den sich sein zurückhaltendes, staatsmännisches Auftreten in der Kampagne bisher nicht auszahlte. Dass nun die Samthandschuhe ausgezogen werden, deutete der Amtsinhaber bereits an. "Leere Demagogie und Floskel reichen nicht aus", richtete Türk seinem Konkurrenten aus, der insbesondere bei den TV-Konfrontationen überragend war.
Beide Linkspolitiker werden sich anstrengen müssen, um eine größere Zahl der Wähler zum Urnengang zu bewegen. Mit knapp 48 Prozent war die Beteiligung heuer katastrophal niedrig ausgefallen.
Nicht nur Türk, der seinen Rückstand aufzuholen hat, auch Pahor wird in der zweiten Runde keine leichte Arbeit haben. Zu einem wird der Sozialdemokrat die rechtsgerichteten Wähler dazu bringen müssen, dass sie noch ein zweites Mal wählen gehen - nachdem ihr Kandidat, der Europaabgeordnete Milan Zver, aus dem Wahlrennen ausgeschieden war.
Auf der anderen Seite wird Pahor aber auch bei den linksgerichteten Wählern seine Überzeugungskräfte einsetzen müssen, um zu zeigen, dass die Stimme für ihn nicht gleichzeitig auch die Stimme für die unpopuläre Mitte-Rechts-Regierung von Janez Jansa bedeutet.
Das Ergebnis der ersten Wahlrunde ist überraschend, da die Wahlprognosen einen klaren Sieg von Türk prophezeiten. Die letzten, am Freitagabend veröffentlichen Trendmessungen, die auf täglich aktualisierten Umfragen basierten, sagten ein Resultat von 44 zu 33 zu Gunsten von Türk voraus.
Bei Türk deutete sich zwar ein negativer Trend bei der Unterstützung an, während bei Pahor der Trend leicht aufwärts ging. Die Meinungsforscher hatten jedoch erwartet, dass dies erst in der Stichwahl zum Ausdruck kommen werde und kündigten erst für die Stichwahl ein enges Resultat und mögliche Überraschungen an.
Nicht überraschend ist dagegen das Resultat des einzigen rechtsgerichteten Kandidaten. Zver, der auf 24 Prozent der Stimmen kam, verminderte sich selbst die Erfolgchancen, indem er nicht auf Distanz zur Jansa-Regierung ging. Die Mitte-Rechts-Regierung steckt wegen ihres harten Sparkurses in einem Popularitätstief. (APA/Reuters, 11.11.2012)
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"zwischen den beiden Linkspolitikern"
heute gilt schon alles als links, was nicht weit rechts sind. die beiden würd ich als mitte-mitte-links bezeichnen. aber insgesamt erfreulich, daß die stichwahl zwischen zwei recht passablen kandidaten verläuft.
kleiner Hinweis:
die Pyramiden sind schon fertig .... Die diesbezüglichen Rechnungen würde ich nicht mehr in den Jahresabschluss geben :)
Na, schon klar dass alles steigerbar ist - ich hab ja auch genug mit Arabern und co zu tun, nur die Wahrheit ist, dass die Slowenen im Bereich der wirtschaftlichen Kompetenz katastrophal drauf sind.
Das ganze land besteht nur noch aus unternehmen, die operative eigentlich ganz gut dastehen könnten, aber halt leider hat sich die Nomenklatura diese ganzen Firmen unter den nagel gerissen und diese Unternehmen haben dann andere Unternehmen auf Kredit zu lächerlich hohen Preisen übernommen.
Jetzt sitzen die ganzen Unternehmen auf Schulden, die sie nie mehr zurückzahlen können.
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