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In der elften Runde der englischen Premier League empfing Aston Villa am Samstagabend Tabellenführer Manchester United. Andreas Weimann stand bei den Gastgebern nicht nur in der Startelf, sondern erzielte beim 2:3 beide Tore seines Teams, das die zwischenzeitliche 2:0-Führung aber nicht über die Zeit brachte.
Manchester United zeigte sich im Villa Park in der ersten Hälfte schrecklich harmlos. Der erste Schuss aufs Tor gelang der Mannschaft von Alex Ferguson erst in der 44. Minute. Wayne Rooney hatte es aus 35 Meter Distanz versucht.
Villa war hingegen besonders bei schnellen Kontern über Stephen Ireland, Gabriel Agbonlahor und den am rechten Flügel aufgestellten Andreas Weimann immer wieder gefährlich. In der 46. Minute der ersten Hälfte gelang dem Österreicher nach einem schnellen Gegenstoß auch das 1:0. Der Neo-Teamspieler ließ David de Gea im Tor der Red Devils bei einem Direktschuss von der Strafraumgrenze unter die Querlatte keine Chance. Auch unmittelbar nach der Pause erhöhte Weimann aus just einem solchen Konter auf 2:0 für Aston Villa.
Aus der ersten echten Torchance für die Gäste brachte der eingewechselte Javier Hernandez ManUnited kurz vor der vollen Stunde erst heran und erzwang wenige Minuten später ein Eigentor von Ron Vlaar zum Ausgleich.
In der 66. Minute einer in der zweiten Hälfte wesentlich munteren Partie verhinderte eine Glanzparade von De Gea den Hattrick von Weimann, der dem Keeper nach einem blendenden Lauf in den Strafraum per Kopf alles abverlangte. Auf der Gegenseite traf Robin Van Persie binnen 60 Sekunden per Weitschuss zweimal die Latte (73.). Weimann, der weite Strecken hinter sich gebracht hatte, wurde in der Schlussphase (81.) vom Platz genommen. Von dort musste er mitansehen, wie der kleine "Chicharito" eine Freistoßflanke von Van Persie zum 2:3 einköpfelte (88.).
"Natürlich freut man sich über seine ersten Saisontore. Andererseits ist es sehr bitter, wenn man am Ende ohne Punkt da steht. Aber die Tore sind gut fürs Selbstvertrauen und ich freue mich auf das kommende Länderspiel gegen die Elfenbeinküste", so Weimann kurz nach Schlusspfiff.
Manchester United wird nach einer großteils durchwachsenen Leistung auch diese Runde als Tabellenführer beenden, Villa steckt nach großem Kampf weiter im Abstiegskampf.
Arsenal musste hingegen einen neuerlichen Punkteverlust hinnehmen. Die Gunners spielten vor eigenem Publikum gegen den Stadtrivalen Fulham nur 3:3. Für die Nordlondoner trafen in einem nervenaufreibendem Match die Neuzugänge. Zwei Tore von Olivier Giroud sowie ein Treffer von Lukas Podolski trugen zum Ergebnis bei. Bei den Gästen gelang Dimitar Berbatov ebenfalls ein Doppelpack, zusätzlich traf Alexander Kacaniklic.
In der 94. Minute scheiterte Mikel Arteta mit einem Strafstoß für die Mannschaft von Arsene Wenger. Die Entscheidung von Referee Phil Dowd, ein Handspiel von Chris Baird zu werten, war allerdings ohnehin umstritten.
Die beiden Tabellennachbarn (Arsenal ist Siebenter, Fulham Achter) verlieren damit den Anschluss an die Champions League-Startplätze. Denn die davor liegenden Teams von Everton und West Bromwich Albion feierten am Samstag Siege. Die Toffees setzen ihre gute Form bei einem 2:1-Sieg gegen Sunderland fort, mussten dafür allerdings einen Rückstand aufholen. Andy Johnson brachte die Gäste vor der Pause in Führung, Marouane Fellaini und Nikica Jelavic drehten die Partie für die Tabellenvierten nach dem Seitenwechsel.
Paul Scharners Ex-Klub West Brom (5.) setzt unterdessen seinen überraschenden Höhenflug ebenfalls fort. In Wigan fielen alle Tore bereits vor der Pause. James Morrison brachte die Albions in der 31. Minute in Führung, ehe Gary Caldwell in der 43. per Eigentor den Rückstand aus Sicht der Latics erhöhte. Nur eine Minute später stellte Arouna Kone zwar den Anschluss wieder her, weitere Treffer blieben dem Spiel allerdings verwehrt.
Mit Chelsea gegen Liverpool, Manchester City gegen Tottenham und Newcastle (gegen West Ham) spielen die weiteren Spitzenteams erst am Sonntag, (tsc, derStandard.at, 10.11.2012)
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wow, von dem u19 teamkader welches bei der euro in frankreich dabei war, oder spielberechtigt gewesen wären, spielen mit Alaba, Holzhauser, Weimann und Dragovic 4 schon international. Könnts da noch einer wie Djuricin oder der Italo ich trainier lieber bei Juve als fahr zur em kerl schaffen?
Fürs Team wärs eigentlich besser wenn Weimann als LA in Villa spielen würde. Dan könnten wir mal im klassischen 433 auflaufen.
Was ist btw mit Villa los? Kann mich erinnern, dass immer wieder jemand geschrieben hat, dass sie den besten Nachwuchs in Endland hätten und in ein paar Jahren super Spieler rauskommen...
Über einige Jahre waren sie außerhalb der Top 4 einer der besten Vereine, in den letzten Jahren läufts ned so. Find ich schade, mag Villa eigentlich ganz gerne.
Müsst ich jetzt nochmal nachrecherchieren, aber ich glaub da gabs Geldprobleme in den letzten Jahren weshalb man halt die Spitzenspieler nicht halten konnte. Da sind schon viele gute Junge im Team, aber wenn man ständig Leute eines Kalibers von Barry, Downing und Young verliert und die nicht nachbesetzen kann, ists halt heftig in der Premier League. Dazu kommt das Pech, dass mit Stilian Petrow eine echte Stütze wegen seines Krebs aufhören musste. Nicht günstig ausgewirkt hat sich auch, dassMartin O'Neal vor zwei Jahren als Trainer zurückgetreten ist - danach war mit Houllier (krank) und McLeish (umstritten) keine Stabilität da, die könnte jetzt erst mit Lambert wieder eintreten.
Irgendwann schrieb ich, dass Man Utd, auch wenn sie einmal schwach spielen, die Matche einfach mit einer gewissen Selbstverständlichkeit gewinnt. Und da ist auch schon der Beweis da... ich wette United hätte bei einem 3:3 keinen Elfer in der Nachspielzeit verschossen!!
Btw. super Leistung von Weimann!!
hat echt ein tolles match gespielt. grad nochmal die MOTD Zusammenfassung reingezogen - allein, die entstehung des 1:0, wo er fast am eigenen 16er den ball bekommt und auf'n linken fügel passt, sprint vor zur strafraumgrenze und der abschluss - hammer!
weil hosiner fürs nächste testspiel eben nicht einberufen wurde und seine leistungen in der heimischen liga in keinem verhältnis zu denen der internationalen spieler, wie eben auch weimann, stehen.
weil die überlegung zwei box-stürmer in unserem nt-system spielen zu lassen dermaßen absurd ist, dass obiges kommentar zwar nett klingt, der schreiber aber kaum ahnung vom aktuellen nt haben dürfte.
Sind wohl die Rapidler-Kampfstrichler, die bekanntlich diesen schönen Sport mit Tod und Hass verseuchen.
http://www.youtube.com/watch?v=lIGmviXZZTI
Wie im Zoo, da klettern manche Tiere auch auf den Zaun, sobald sich jemand nähert.
eigentlich hat Weimann gar nicht als Stürmer gespielt, sondern eher Mittelfeld, vielleicht sogar defensives Mittelfeld.
Wenn er weiterhin dort spielt wird er nicht so viele Tore machen, aber er ist halt ganz gefährlich, wenn er mal vorkommt.
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