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Linz - Jochen Ulrich, der Ballettdirektor des Landestheaters Linz, ist tot. Das gab das Landestheater am Samstag in einer Aussendung bekannt. Der 1944 im niedersächsischen Osterode geborene Deutsche starb am Samstag nach längerer Krankheit. Er war seit 2006 in Linz künstlerisch tätig. Noch Mitte Okotober hatte man am Landestheater einen umjubelten Ballettabend bei der Premiere von "Zaubernacht/Die sieben Todsünden" gefeiert, der von Ulrich choreographiert und inszeniert wurde.
Die choreographischen Arbeiten Ulrichs fanden in Deutschland schon seit den 1970er Jahren überregionale Beachtung. Mit dem Kölner Tanz-Forum, das er 1971 mitbegründete und ab 1979 leitete, nahm er prägenden Einfluss auf die Entwicklung des modernen Tanzes in Deutschland. Sein Stil zeichnete sich in athletisch-technischen Erweiterungen der tänzerischen Impulse aus.
Intendant Rainer Mennicken holte ihn 2006 nach Linz, wo er mit seiner neu formierten Kompanie gemeinsam mit Chefdirigent Dennis Russell Davies und dem Bruckner Orchester Linz große Erfolge feiern konnte. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landestheaters trauern. Theater und Publikum haben einen großen Künstler und wunderbaren Menschen verloren", so das Landestheater in der Aussendung wörtlich. (APA, 10.11.2012)
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(und dann und wann vielleicht wegen der Thematik wie bei "Dali & Lorca") gegangen bin, aber ich muß sagen, daß es der Verstorbene und seine excellente Tänzertruppe es stets verstanden haben, mich auch für die tänzerisch-darstellerische Seite zu interessieren.
Zuletzt war er bei der erwähnten Weill-Premiere anwesend, am 13. Oktober, sichtlich geschwächt und schwer krank; es wurde auch von Wochen auf der Intensivstation gesprochen.
Sein früher Tod ist ein schwerer Verlust.
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