Google TV: Filme und Musik kommen nach Europa

Angekündigter Launch erfolgt jetzt doch in weniger Ländern als ursprünglich geplant

Auf dem offiziellen Google+ Account von Google TV wurde am Freitag angekündigt, dass Google Play mit Musik und Filmen in Europa verfügbar sein wird. Beschränkt ist das allerdings zunächst auf Großbritannien, Deutschland und Frankreich. In dem Beitrag entschuldigt sich Google auch dafür, bereits vor einiger Zeit angekündigt zu haben, dass die Dienste in mehr Ländern verfügbar sein werden. Österreich ist somit vorerst nicht von der Neuerung erfasst.

Auch Kanada und Australien warten

Das Angebot soll mit 13. November starten. Eine Ausweitung auf andere Länder ist geplant, wird aber erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Gründe wurden dafür nicht angegeben. Wer also eine Set-Top-Box besitzt, kann sich in Zukunft auch Filme und Musik über den Dienst kaufen bzw. streamen lassen. Der angekündigte Launch in Kanada und Australien wurde ebenfalls noch nicht durchgeführt. (red, derStandard.at, 10.11.2012)

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Das fasziniert mich wieder: Nach Österreich kommts nicht, dafür sperrt in Deutschland die GEMA so extrem viele Sachen, dass es eigene Programme zum GEMA-entsperren gibt. Haha.

darum filme und videos nicht mehr kaufen

nur so können wir den kulturgutfeind "unterhaltungsindustrie" entscheidend schwächen.

die schneiden auch so genug mit.

bei jedem Stream freut sich die Industrie, da Sie dadurch jedesmal streamen wieder erneut zahlen müssen. wollen sie den film in 10 jahren nochmals ansehen, dann *katsching*

dachte wir sind in der eu? jeder scheiß wird reguliert, vereinheitlicht - sogar eine gemeinsame währung haben wir...

Ganz verstehe ich das auch nicht. Wir sind in der EU in einem gemeinsamen Binnenmarkt. So gesehen halte ich das für äußerst bedenklich dass Rechte national vergeben werden.

Dazu fällt mir dieses Urteil ein das ja fest in den Medien vertreten war:
http://www.mebucom.de/news-deta... karte.html

Deswegen frage ich mich schon ob das nicht gar ein bisschen zu sehr wettbewerbsverzerrend ist!

Solange nationale Verwertungsgesellschaften das Sagen haben

wird sich leider nichts ändern. Zwar gibt es Vorschläge für EU-weite Regelungen, aber die müssten den Widerstand der nationalen Pfründesicherer überwinden.

Und du glaubst wirklich, die Kommission hat sich gedacht, sie wollen diesen Bereich nicht harmonisieren und daher auf entsprechende Gesetzesvorschläge verzichtet? Denk nochmal nach..

hab nachgedacht.... uuuund ich frag mich immer noch warum da immer noch nichts weitergeht.

es gibt sehr wohl Firmen die dies alles auch in Ö anbieten

Apple zum Beispiel. Ich mag die zwar auch nicht, aber an den Rechteinhaber kanns daher nicht liegen. Achja und sogar Microsoft bietet seine neuen Musik+video-dienste bei uns an. Google will nicht, oder will keine aufwände haben!

Sehen sie doch doch mal z. B. den US iTunes store an, bevor sie die Behauptung kolportieren, Apple würde "alles" in Österreich anbieten.
In Österreich werden nicht einmal die Inhalte des deutschen store auch nur annähernd vollständig angeboten.

Es gibt für die MI keinen Kontrahierungszwang, d.h. die können mit jedem Anbieter eigene Konditionen aushandeln oder auch gar keine. Dass die MI und die Verwertungsgesellschaften auf Google nicht gut zu sprechen sind ist ja bekannt, daher verwundert das Resultat auch nicht.

Apple hat in Österreich aber auch einige Hürden, und daraus entstandene Verzögerungen, hinnehmen müssen!

Es liegt sehr wohl an der Unterhaltungsindustrie, dessen Bürokratie ziemlich langwierig ist.
Auch Apple hatte keinen Store in Österreich von Anfang an. Auch Apple musste gewisse Hürden der Unterhaltungsindustrie überstehen.

Und Hier ein Artikel, dass es um die Unterhaltungsindustrie geht: http://derstandard.at/133669654... e-lehnt-ab

Mit einer VPN Verbindung ist das ja alles problemlos möglich.
Z.B shellfire um 3,95 im Monat .
Man kann sich Server in D und US aussuchen.
Also GooglePlay, Hulu,Netflix und vieles anderes.

@Standard-Webredaktion

Gibt es für die WebRedaktion Möglichkeiten den aktuellen Stand bezüglich SonyEntertainmentNetwork: "PlayStore", „Video unlimited“ und „Music unlimited“ herauszufinden?

Vorallem wer in Österreich die Implementierung verhindert und warum!

In diesen Länder bereits möglich: Australien, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Neuseeland, Norwegen, Spanien, Schweden und die Vereinigten Staaten, Belgien und in den Niederlande!

Grün: Möcht ich auch gerne wissen!
Rot: Dabeisein ist nicht alles, es kommt darauf an, dass man dabei ist

Wir sind ein sehr kleiner Markt, und damit relativ uninteressant.

Und die nordlichen Staaten haben generell ein liberaleres einfacheres Mediengesetz, was die Verhandlungen erleichtert.

@redaktion:

Könnt ihr vielleicht abklären wer dafür verantwortlich ist, dass diese Dienste in Österreich nicht angeboten werden?

Falls es an den Rechteinhabern liegt, könnte man entsprechende Initiativen starten um ihnen mittelfristig das Wasser abzugraben.

das ist ganz einfach. die oesterreichischen verwertungsgesellschaften. besten dank an die.

D.

Plus ein Markt mit recht wenigen potentiellen Kunden. Natürlich will man erst die "großen" Fische.

Verstehe die Aufregung nicht. D, GB und F sind große Nationen. Ö ist vergleichsweise ein Zwergstaat. So what?

Leute, bleibts a bissl entspannt ... Es gibt auch andere Hobbies als Musik herunterladen und Filme.

Wir sind dafür allerdings ein nettes Land bei dem nicht gleich alles im Web gesperrt wird (siehe GEMA in D). Dass unsere Verwertungsgesellschaften auch im Dreieck springen sei außer Acht gelassen...

Musik hören und Filme schauen?

Mehr Zeit für die Liebe!

Österreich als Bananenrepublik

In letzter zeit häufen sich die Artikel über Produkte, die nicht nach Österreich kommen: ms surface, Kreditkarte mit Display, nexus 4 und 10. bitte, warum? Auch wir haben zahlungskräftige Kundschaft und ich habe mir gedacht, dass wir eins der reichsten Länder sind?!

Jedes Land eigene Gesetze, eigene Verordnungen, eigene Rechtsordnung...

Egal ob das Land klein oder Groß ist, der Aufwand ist der selbe.

Weshalb also den gleichen Aufwand für Österreich betreiben wie für Frankreich oder Deutschland, wenn der Absatzmarkt viel kleiner ist?

Würden die Gesetze innerhalb der EU stärker harmonisiert, dann gäbs dieses Problem nicht mehr, aber die Österreicher wollen viel lieber weniger EU, als mehr. Also müss ma auch mit den Konsequenzen leben.

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