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Bagdad/Washington - Verwirrung herrscht im Irak rund um die Absage eines 4,2 Milliarden Dollar (3,3 Milliarden Euro) schweren Waffendeals mit Russland. Nachdem ein Sprecher von Premierminister Nuri al-Maliki am Samstag erklärt hatte, die Verträge seien aufgrund von Korruptionsverdacht annulliert worden, dementierte der interimistische Verteidigungsminister Sadoun al-Dulaimi dies kurze Zeit später.
Interimsverteidigungsminister Sadoun al-Dulaimi, der die Verhandlungen mit der russischen Seite geführt hatte, sagte auf einer eilends einberufenen Pressekonferenz, al-Maliki habe "nichts annulliert". Wenn ein Korruptionsverdacht bestehe, übernehme er dafür "vor Gott und dem Gesetz" die Verantwortung. "Wir verhandeln weiter", fügte der Minister hinzu. Der Irak habe "nur ein Angebot" gemacht. Es sei "noch kein einziger Dinar überwiesen" worden, und es gebe "keinen abschließenden Vertrag".
Al-Malikis Sprecher, Ali Mussawi, bekräftigte daraufhin, dass die Verträge "annulliert" wurden. Bagdad habe neue Verhandlungen begonnen, denn der Irak benötige Waffen, ergänzte er. Ein ranghoher Verantwortlicher der russischen Rüstungsindustrie, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti, die USA hätten den Irak zur Annullierung der Verträge gezwungen.
Russischen Medienberichten zufolge sollte Bagdad 30 Mi-28 Kampfhubschrauber und 42 Boden-Luft-Raketen erhalten, im Gespräch waren demnach auch mehrere MiG-29 Kampfflugzeuge und weitere Hubschrauber. Mit dem Geschäft wäre Russland zum zweitgrößten Waffenlieferanten des Irak nach den USA aufgestiegen. Verhandlungen über den Abschluss des Geschäfts liefen bereits seit April.
In den vergangenen Wochen drängte die irakische Regierung wiederholt ihren Bündnispartner USA, ihre Rüstungslieferungen zu beschleunigen und unter anderem F-16-Kampfflugzeuge zu liefern. (APA, 11.11.2012)
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Wenn ich mir Bilder aus dem Irak ansehe, frag ich mich warum über 4 Milliarden für Militärgüter ausgegeben werden können.
Läuft die Wirtschaft schon so gut. Haben die Menschen alle Arbeit.
Sind alle notwendigen Investitionen schon getätigt?
Na Hauptsache, das Kredit, Öl und waffengeschäft läuft schon wieder im zerbombten Irak... Gott sei dank dann sprudeln auch schon wieder die Zinszahlungen und das Land ist schon wieder in Abhängigkeit...
Egal wo.
Siehe Österreich.
Das Beweisen ist nur manchmal schwer.
Bei dieser Gelegenheit. Der grosse "Mech"-Deal vom *Namevergessen" war allerdings supersauber. Mech/Fahrzeuge zu kaufen die dann nie wirklich eingesetzt wurden (wo auch?) war allerdings nicht sinnvoll, die meisten der Dinger sind zwischenzeitlich ohne Einsatz verrostet und nicht mehr einsatzbereit.
Recycling pur. Win-Win für alle.
Nur nicht für den Steuerzahler.
Wir zahlen gerne für das Spielzeug von grossen Kindern.
Korruption in Russland??!!! Nein, niemals nie - und schon garnicht unter dem groessten lupenreinen Demokraten aller Zeiten!!!
bitte geben Se sich Ihre grösste Mühe und versuchen diese Nachricht noch ein mal aber dies mal sinnerfassend zu lesen: bei dem Artikel geht ee erstmal um Korruptionsverdacht in Irak und nicht in Russland, auch wenn die Schlagzeile die Frage nach "wo" offen lässt und den gewünschten Effekt durch Suggestion bei bildungsfernen Schichten durchaus erreicht, wie man sieht.
davon ab, war Korruption noch nie ein Problem bei einem Waffengeschäft, Korruption ist ein Teil von jedem Waffengeschäft: fragen Se Ihren freundlichen EADS - Dealer.
RT behauptet anderes :
http://rt.com/news/iraq... ussia-396/
die Nachricht ist eine Ente,
irakischer Verteidigungsminister Al-Dulaimi:
"Der Vertrag wird ausgeführt." Bei dem Geschäft gebe es kein Korruptionsproblem. Die Regierung habe es lediglich versäumt, einem Anti-Korruptionskomitee rechtzeitig notwendige Angaben über den Vertrag mit Russland zu übermitteln.
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