Steve Jobs lebt auf Twitter weiter

10. November 2012, 12:01
  • Von Steve Jobs gibt es mehr Fake Accounts als von Barack Obama oder der Queen
    foto: ap

    Von Steve Jobs gibt es mehr Fake Accounts als von Barack Obama oder der Queen

Zum ehemaligen Apple-Chef gibt die meisten Fake- und Parodie-Accounts auf Twitter

Es ist auf Twitter eigentlich ganz normal, dass man immer wieder Accounts findet, die sich als jemand anderer ausgeben. Die Abänderung eines Os zu einer Null oder einer Eins anstatt eines kleinen Ls führt oft zu Missverständnissen. Twitter hat unter anderem deshalb bereits vor langer Zeit die "verified Accounts" für Personen von öffentlichem Interesse eingeführt. Nachdem man einen Identitätsbeweis angetreten hat, bekommt man bei seinem Profil den Zusatz, dass es sich um die offizielle und echte Person handelt.

Verehrer und Kritiker

Wie die New York Times schreibt, sind es aber nicht nur die Satiriker und die Fans von Steve Jobs, die diese Accounts führen, sondern auch Kritiker. Die bekanntesten Fake Accounts ohne böse Absichten sind unter anderem @FakeSteveJobs, @FauxSteve oder @SteveJobsFalso. Die Verehrer wählen eher Namen wie @RememberSteve oder @RealSteveJobs.

Start-ups

Die New York Times behauptet, dass die meisten dieser Accounts von Start-ups geführt werden, die auf sich aufmerksam machen wollen. Sogar Accounts in anderen Sprachen sind nicht unüblich. Es soll auch Personen geben, die tatsächlich Steve Jobs heißen, weshalb die Namenssuche alleine nichts über die Anzahl tatsächlicher Fake Accounts verrät.

Richtlinien

Verboten ist das bei Twitter ohnehin nicht. Sogar von Twitter-Founder Dick Costolo und Vorstandsvorsitzender Jack Dorsey gibt es Fake- und Satire-Accounts. Twitter löscht allerdings Fake Accounts, wenn kein Hinweis auf Satire zu finden ist. Dafür gibt es bei Twitter eigene Richtlinien für die zuständigen Mitarbeiter. Mit über 1000 solcher Accounts ist Steve Jobs die am öftesten kopierte Person auf Twitter. Barack Obama hat etwa 600 verschiedene Accounts. Sogar Bill Gates hat mehr als der US-Präsident, nämlich 840. Auch andere Menschen aus der Technologie-Branche werden parodiert. Darunter Larry Ellison, Mark Zuckerberg und Larry Page. Die wohl berühmteste Satire-Figur auf Twitter ist aber vermutlich @Jesus. (red, derStandard.at, 10.11.2012)

Kommentar posten
15 Postings
passt ja eh gut...

Jobs war ja auch blos ein guter PR-Fake ...

Phhhhfffff..was heißt hier Fake???

Jobs twittert aus dem Jenseits! Mit seinen iPhone Death Edition!

"Zum ehemaligen Apple-Chef gibt die meisten Fake- und Parodie-Accounts auf Twitter"

ist immer noch kein korrekter deutscher Satz.

Auch wenn ihr meinen ersten Post wegzensuriert habt.

Ich hätte gedacht Steve Jobs wäre @jesus, aber da er noch aktiv ist, muss es sich wohl um einem fake account handeln.

man sollte meinen, dass es ein leichtes ist, die accounts auch zu verlinken. aber gut, ich kann copy&paste, danke für die abm!

Ein Wunder!!!

Sprecht ihn heilig!

vergleich macht sicher

verlichen mit dem letzten papst jp2, wer hat mehr leute positiv beruehrt und inspiriert? insofern nicht einmal eine so schlechte idee.

Solange er nicht zum MCP mutiert.

was!? @FakeSteveJobs ist nicht der echte?

Als nächstes erzählt ihr noch Steve Jobs wär tot.

Legends never die..

hahahahahaha

@sarcasticrover und (prinz charles) @charles_hrh sind sehr unterhaltsam

aber hallo,

haben die nicht das ibook gelesen?

du sollst dir keinen socialmedia fakeaccount vom heiland machen

Meine Güte, wann ist endlich mal Schluß mit diesem lächerlichen Hype um diese Person … -.-

echt jetzt, nach 2000 Jahren...

Der Hype um Steve Jobs ist nicht so schlimm.
Etwas nervend ist der Hype um die Marke Apple.
Aber da kann ich dich beruhigen, schau mal auf den chart oben links.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.