Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Dritter Sieg in Levi - Maria Höfl-Risch "freut sich schon aufs nächste Jahr."

Kathrin Zettel fehlte der Durchblick...
Levi - 24. Weltcupsie für Maria Höfl-Riesch: Im zweiten Saisonrennen setzte sich die Doppel-Olympiasiegerin beim Slalom im finnischen Levi mit einem Vorsprung von 0,55 Sekunden vor Lokalmatadorin Tanja Poutiainen durch, die nach dem ersten Lauf noch in Führung gelegen war. Den dritten Rang belegte das 17 Jahre alte Talent Mikaela Shiffrin aus den USA (0,74 Sekunden zurück).
Beste Österreicherin der sonst enttäuschenden ÖSV-Damen wurde Alexandra Daum, die als Neunte erstmals in die Top Ten fuhr. Nicole Hosp fiel nach Rang 5 im ersten Lauf auf Platz 17 zurück, Michaela Kirchgasser schied im zweiten Durchgang aus. Marlies Schild und Kathrin Zettel waren schon im ersten Durchgang gescheitert. Auf den 13. Platz kam die Tschechin Sarka Zahrobska, der erst im Juli ein gutartiger Gehirntumor entfernt worden war.
Höfl-Riesch, die von Hüftbeschwerden und einem lädierten Daumen gehandicapt wurde, siegte in Levi bereits zum dritten Mal nach 2004 und 2010. Beim Saisonauftakt vor zwei Wochen in Sölden hatte sie Rang elf im Riesenslalom belegt. Die Damen setzen den Weltcup in zwei Wochen in Aspen mit Riesentorlauf und Slalom fort.
"Ich wusste, dass ich im zweiten Lauf voll attackieren muss. Ich hatte das Gefühl, im Flachen nicht so viel Speed zu haben und habe alles riskiert. Der Zielhang war beinahe perfekt", meinte Höfl-Riesch. Poutiainen verschmerzte den Rückfall auf Platz zwei relativ leicht: "Eine halbe Sekunde war ich enttäuscht, aber nicht länger. Es ist immer mein Ziel, genau beim Heimrennen schnell zu sein", sagte die Finnin.
Schild, Titelverteidigerin im Slalom-Weltcup, muss dagegen weiter auf ihren 34. Erfolg warten, sie war bemüht, ihren Ausfall möglichst schnell abzuhaken: "Game over. Jetzt freue ich mich auf Aspen." Mit Startnummer eins hatte sie bei leichtem Schneefall nicht die besten Bedingungen vorgefunden. Kurz vor dem Ziel blieb Schild hängen und verfehlte das folgende Tor. Sie jagt damit weiterhin den Rekord der Schweizerin Vreni Schneider, auf deren 34 Slalomsiege noch einer fehlt.
Gedanken über ihre Form macht sich die Salzburgerin nach dem Patzer nicht. "Ich fühle, dass ich ganz gut drauf bin, ich mache mir da keine Sorgen. Ich habe es probiert, es hat leider heute nicht funktioniert."
Bei der gleichen Passage wie Schild erwischte es auch Kathrin Zettel. Der Niederösterreicherin verrutschte die Brille, im Blindflug hatte sie keine Chance.
Zufriedensein durfte von den Österreicherinnen nur Daum. Die 26-jährige Tirolerin hatte als beste Ergebnisse zwei elfte Plätze zu Buche stehen. Der Rückfall von Platz sechs auf neun war insofern wohl verschmerzbar. "Die Vorbereitung war verletzungsfrei, im Training ist es immer bessergegangen. Dazu kommt, dass mir der Hang liegt und ich alles wie vorgenommen umgesetzt habe", sagte sie.
Prominente Abwesende war Lindsey Vonn, die nach ihrem Ausfall von Sölden auf einen Start Levi verzichtete und erst in Aspen zum Weltcup zurückkehrt. (red/APA - 10.11. 2012)
Endstand:
| 1. | Maria Höfl-Riesch | GER | 1:55,58 Minuten |
| 2. | Tanja Poutiainen | FIN | 1:56,13 |
| 3. | Mikaela Shiffrin | USA | 1:56,32 |
| 4. | Tina Maze | SLO | 1:56,54 |
| 5. | Veronika Velez-Zuzulova | SVK | 1:56,82 |
| 6. | Therese Borssen | SWE | 1:56,90 |
| 7. | Anna Swenn-Larsson | SWE | 1:57,10 |
| 8. | Maria Pietilä-Holmner | SWE | 1:57,26 |
| 9. | Alexandra Daum | AUT | 1:57,73 |
| 10. | Marie-Michele Gagnon | CAN | 1:57,76 |
| 11. | Christina Geiger | GER | 1:57,83 |
| . | Wendy Holdener | SUI | 1:57,83 |
| 13. | Sarka Zahrobska | CZE | 1:58,02 |
| 14. | Nina Löseth | NOR | 1:58,07 |
| . | Erin Mielzynski | CAN | 1:58,07 |
| 16. | Chiara Costazza | ITA | 1:58,17 |
| 17. | Nicole Hosp | AUT | 1:58,19 |
| 18. | Sara Hector | SWE | 1:58,27 |
| 19. | Irene Curtoni | ITA | 1:58,40 |
| 20. | Barbara Wirth | GER | 1:58,45 |
| 21. | Tessa Worley | FRA | 1:58,54 |
| 22. | Nathalie Eklund | SWE | 1:58,55 |
| 23. | Jessica Depauli | AUT | 1:58,62 |
| 24. | Fanny Chmelar | GER | 1:58,73 |
| 25. | Anne-Sophie Barthet | FRA | 1:58,88 |
| 26. | Carmen Thalmann | AUT | 1:59,20 |
| 27. | Sandrine Aubert | FRA | 1:59,38 |
| 28. | Brittany Phelan | CAN | 1:59,52 |
| 29. | Marusa Ferk | SLO | 2:00,79 |
Nachfolger von Herbert Mandl vorgestellt, Vertrag vorläufig für zwei Jahre abgeschlossen
Slowenin gewinnt Lenzerheide-RTL vor Worley und Gut - Fenninger als beste Österreicherin 5., Görgl 7.
US-Amerikanerin schnappt mit dem Sieg in Lenzerheide der Slowenin Tina Maze noch die Slalomkristallkugel weg. Bernadette Schild auf Platz zwei
US-Amerikanerin gewinnt zum sechsten Mal in Folge kleines Kristall - Maze verpasst historische Chance
Verletzter Skistar kritisiert nachträglich die Jury: "Ich habe das Gefühl, dass dieser lose Schnee zu einhundert Prozent der Grund dafür ist, dass ich gestürzt bin"
Keine fährt schneller Slalom als die 17-jährige Mikaela Shiffrin, am Dienstag geht das Wunderkind aus den USA in Flachau als klare Favoritin ins Rennen. Zuvor sprach sie noch mit derStandard.at
Beste Skiläuferin der Gegenwart sorgt mit dem Bekenntnis zu ihrer Krankheit für ziemliches Aufsehen
Mit Schwester Marlies lässt sich Slalomläuferin Bernadette Schild nicht vergleichen. Gegen eine WM-Medaille hätte sie aber nichts einzuwenden M
Die Doppel-Weltmeisterin ist Favoritin bei der Wahl zu Österreichs Sportlerin des Jahres. Antworten auf Fragen über Thaiboxen, Individualismus und Umweltschutz
Die vierfache Juniorenweltmeisterin Anna Fenninger über den beschwerlichen Weg vom Europacup bis an die Weltspitze
Schon paar Tage vor den Rennen vergeben "unsere Sportjournalisten" die Plaetze (fuer diie oesterr. Laeuferinnen und Laeufer wenn es geht 1-8). Wenn es dann nicht so entrifft dann wird fieberhaft nach einer Erklaerung gesucht, das beginnt bei Rueckenschmerzen, Verkuehlung und geht dann ueber Wind, Sicht, Schnee und alles was man halt noch ins Treffen fuehren kann.
Es ist durchaus legitim, dass man eine Vorschau bringt, basierend darauf, wie sich die Läufer/innen im Vorjahr getan haben. Von wegen Entschuldigungen: Die werden in anderen Lagern genauso gesucht, und bei manchen werden mit Vorliebe "die Bedingungen" ins Treffen geführt. Wenn man das in Österreich machen würde, wäre der Aufschrei groß.
Drum, so überdrüber das Geschrei von den Unseren auch manchmal ist - es ist normal. Einfach weghören.
jeden Winter über 200 000 Kinder auf Schulschikurs gegangen. Heute sind es noch 110 000.
Daran können auch stupide TV-Dauerübertragungen nichts ändern.
Der alpine Schisport verkommt immer mehr zur teuren, exklusiven Randsportart im Land mit der höchsten Lift- und Schneekanonendichte der Welt und wird durch den ORF künstlich am Leben gehalten.
Kann und konnte nach Moser-Pröll-Zeiten nicht merh viel am Frauen Schisport abgewinnen.
Bei den Herren ist es meist spannender, schneller und dynamischer. Aber auch da, lässt mein Interesse nach. Finde sowieso es gibt zuviele Rennen im FIS-Zirkus.
Irgendwie hat Schisport an Reiz verloren, entwickelt oder ist schon eine Randsportart. Wer kennt schon unser Schihasen im Ausland? Na ja, wer das langweilige Gekurve noch anschauen will, dem überlasse ich diesen Spass.
Während sich unsere Damen noch zwangsweise bedeckt gehalten haben, hat die internationale Konkurrenz die Karten bereits auf den Tisch gelegt. Das Fazit ist wenig überraschend: Poutiainen, Riesch und Maze ziemlich stark. Auch Shiffrin, das Wundermädl aus Obama-County, hat ihre Ambitionen untermauert.
Und unter dem Strich muss man trotzdem wieder sagen: Angst und Bange muss uns bei weitem nicht werden - und das trotz starker Konkurrenz. Im Slalom gibt es halt nur ein Trumpf-As. Und dieses ist neuerdings gut versichert.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.