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Seit Oktober studiert der 19-jährige Philipp Reitter an der TU Graz Telematik. Der junge Mann aus Tirol hat ein gepflegtes Äußeres, in seiner Freizeit spielt er gern Klavier und Golf. Stellt man sich so ein Hackertalent vor, das mit flinken Fingern Passwörter knackt und Daten klaut?
Denn das ist Reitter auch: ein ziemlich guter Hacker - eine Bezeichnung, die gern mit kriminellen Machenschaften assoziiert wird. Er ist es nicht aus Interesse am Datenklau, sondern "aus Neugier, wie sich Sicherheitslücken finden und ausnützen lassen", wie er betont.
Der Student gehört zu den zehn besten von 400 Teilnehmern, die bei der heuer erstmals ausgelobten Cyber Security Challenge Austria ihr Können unter Beweis stellten. Und dieses war, so Wettbewerbsinitiator und IT-Sicherheitsexperte Joe Pichlmayer, "beeindruckend - wir brauchen diese Leute wie einen Bissen Brot".
Als Anerkennung konnten die Junghacker sich am Donnerstag bei einer Veranstaltung im Wiener Heeresmuseum ein Notebook abholen. Interessantes Detail: Zwei der Finalisten haben sich ihre IT-Kenntnisse komplett autodidaktisch beigebracht - ohne entsprechende schulische Ausbildung.
Doch auch ein "guter" Hacker hat seine kleinen Geheimnisse. Auf die Frage, was er denn schon so alles gehackt habe, antwortet Reitter mit einem freundlichen, doch bestimmten: "Kein Kommentar." (Karin Tzschentke, DER STANDARD, 10.11.2012)
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was unterscheidet jemanden, der der code vorgebetet wurde von jemandem der das Programmieren (wie ich) nur anhand von Büchern und Beispielcodes aus dem Internet gelernt hat?
Um zu hacken muss man seine Kenntnisse auf jeden Fall intensiv weiterentwickelt haben und fähig sein Programmieraufgaben eigenständig zu lösen.
Viele Jahre des Beweisens der eigenen Kenntnisse in unterschiedlichsten (auch uninteressanten) Bereichen.
Vorgebetet bekommt man sicherlich keinen Code.
Autodidaktisches Lernen ist eine tolle Erfahrung, aber man lernt eben nur einen kleinen Bereich, der ein Studium mit Sicherheit nicht gleichgesetzt werden kann!
mfg.
Nein, du hast in dem von mir kommentierten Posting behauptet der Vorposter sei ahnungslos, weil du schon mehreren TU-Studenten Nachhilfe gegeben hast.
Nur sagt das halt genau gar nichts aus, weil die Studenten, die von dir Nachhilfe brauchten, nicht repräsentativ sind.
Das habe ich nicht. Sie können nicht sinnerfassend lesen. Dafür interpretieren Sie etwas in den Text, das dort nicht steht.
Dem Vorposter habe ich gesagt, dass seine Aussage falsch ist, weil es TU-Studenten gibt, die nicht sehr begabt sind und Menschen die trotz ihrer Begabung nie studiert haben. Bitte vergeben Sie keine Stricherl hier im Forum, es wird Ihnen sonst vermutlich oft passieren dass Sie Aussagen entgegen Ihrer Meinung bewerten.
habe mich ernsthaft damit auseinandergesetzt einen master im security/forensik-bereich zu machen. blickt man aber auf die jobangebote in sachen forensik und pentesting siehts eher düster aus. daraum werde ich wohl bei meiner aktuellen profession bleiben.
aber mich würde interessieren, wie andere das thema sehen. also zukunft für datenforensiker, die nicht im polizeidienst sind in österreich.
“... Hacker - eine Bezeichnung, die gern mit kriminellen Machenschaften assoziiert wird.“
Ja - und zwar fälschlicherweise.
Daher wäre es eigentlich auch Aufgabe des Standard, in solchen Artikeln die Unterscheidung zwischen Hacker (bzw. dort zwischen Black und White Hats) und Cracker etc. herauszuarbeiten - genau der flapsige Umgang der Mainstreammedien mit diesen Begriffen führt nämlich erst zur oben genannten Assoziation.
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