Baumgartlinger assistiert Ivanschitz und Mainz gewinnt

10. November 2012, 13:45
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2:1 für Tuchel-Truppe - Dritter Ligatreffer für ÖFB-Teamspieler

Mainz - Der FSV Mainz ist am Freitagabend in der deutschen Fußball-Bundesliga vorübergehend auf Rang fünf vorgestoßen. Die Mainzer fanden mit einem 2:1 (2:1) zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg auf die Siegerstraße zurück. Andreas Ivanschitz erzielte nach Vorarbeit von Julian Baumgartlinger sein drittes Ligator (21.). Davor hatte Nicolai Müller die Gastgeber in Führung gebracht (12.). Dem Schweden Per Nilsson gelang per Kopf nur noch der Anschlusstreffer (40.).

Damit feierte der FSV den sechsten Erstliga-Heimsieg gegen den Club in Serie. Das Spiel in Mainz hatte mit etwa zehn Minuten Verspätung begonnen. Da einige Fanbusse der Gäste im Stau stecken blieben entschied man sich zu warten.

Ivanschitz setzte sich nach Lochpass von Baumgartlinger im Strafraum durch, umkurvte Nürnberg-Torhüter Patrick Rakovsky und traf nach dem Cup (2:0 gegen den Zweitligisten Erzgebirge Aue) auch in der Liga wieder. Der Burgenländer entsprach damit dem Auftrag seines Trainers Thomas Tuchel. 

Antwort auf Trainerkritik

Dieser hatte nach dem 1:2 in Bremen in einem Interview mit der "Bild" zuletzt die mangelnde Abschlussquote des Österreichers bemängelt. Diese habe sich schon durch die gesamte vergangene Saison gezogen. "Wir erwarten mehr", stellte Tuchel fest. Prompt legte Ivanschitz sein drittes Saisontor nach.

"Ich verausgabe mich immer und ich nehme Kritik an. Das Tor tut mir persönlich gut. Der Sieg ist Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte der nach 80 Minuten ausgewechselte Ivanschitz nach der Partie. Für ihn geht es nun am Mittwoch mit dem Nationalteam im gegen die Elfenbeinküste in Linz weiter. Ebenso wie für Baumgartlinger, der im zentralen Mittelfeld durchspielte. Er ist nach seiner fünften Gelben Karte nächste Woche beim Hamburger SV aber gesperrt.

Tuchel war trotz des Sieges nach Schlusspfiff stinksauer und teilte verbal gegen den 4. Schiedsrichter aus. "Ich bin in arroganter und abfälliger Art in der Coaching-Zone an meiner Arbeit gehindert worden, das werde ich nicht mehr hinnehmen", sagte der 39-Jährige und kündigte Konsequenzen an: "Die Schiedsrichter haben in so einem Fall das Mittel, einen Bericht zu schreiben, und das werde ich jetzt selber einmal nutzen." (red/sid/APA, 10.11.2012)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Ivanschitz schloss ab.

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