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"Die werden sich noch wundern!"
New York - Lindsey Vonn will sich mit dem vom Ski-Weltverband (FIS) ausgesprochenen Startverbot bei Männerrennen nicht abfinden. Die US-Amerikanerin prüft nach eigenen Angaben, ihr Startrecht notfalls vor Gericht zu erstreiten. "Ich war mit der Entscheidung sehr unzufrieden und werde nicht aufgeben", kündigte die 28-Jährige im Interview bei "eurosport.yahoo.de" am Freitag an. "Aktuell versuche ich hier die Möglichkeiten auszuloten - muss ich vor Gericht gehen oder eine Art Petition einreichen. Momentan weiß ich nicht genau, was zu tun ist."
Die vierfache Weltcup-Gesamtsiegerin hatte bei der Herren-Abfahrt in Lake Louise an den Start gehen wollen, doch die FIS verbot ihr das Vorhaben mit Hinweis auf die Regeln, wonach "niemand berechtigt ist, an Rennen des anderen Geschlechts teilzunehmen".
"Die werden sich noch wundern", kündigte Vonn mit Blick auf die Zweifler an, die ihr Vorhaben als PR-Gag bezeichnen. "Ich berate mich momentan mit Anwälten und investiere viel Zeit und Mühe. Es hat nichts mit einem PR-Gag zu tun. Ich brauche keine zusätzliche Aufmerksamkeit in den Medien. Das ist ein ganz persönliches Ziel von mir. Ich will sehen, wo ich im Vergleich mit den Männern stehe. Es ist der nächste Level." (APA, 9.11.2012)
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Ich werde den Verdacht nicht los, dass es Lindseys heimliches Ziel ist, bei den Herren Weltcup-Punkte zu erobern. Das würde ihrer sportlichen Karriere natürlich die Krone aufsetzen und sowas würde ihr so schnell auch keine Läuferin nachmachen können.
Aber so ein Ziel kann man natürlich vorher nicht laut formulieren. Für den reinen Zeitenvergleich mit den Herren gäbe es wahrlich genug andere Möglichkeiten: Training, als Vorläuferin, im Teambewerb
Eine relativ leichte Abfahrt wie Lake Louise bietet sich natürlich an, denn auf schweren und/oder kräfteraubenden Pisten wie Beaver Creak, Wengen oder Kitzbühel hätte sie natürlich keine Chance.
Das checken die Befürworter eines Vonn-Starts bei den Herren offenbar nicht:
Mit welcher Begründung will man einem Mann einen Start im Damen-Bewerb verwehren, wenn man einer Frau einen Start beim Herrenbewerb erlaubt?
Übrigens, es gibt genug Männer die aufgrund ihrer Größe (was genetisch vorgegeben ist) und ihres Gewichts (was zumindest beeinflussbar ist) bei den Herren einfach keine Chance haben.
Da würden sich schon ein paar finden, die bei den Damenbewerben das Preisgeld abstauben wollen (und die auch bereit wären für immer auf einen Start bei den Herren zu verzichten, weil sie bei den Herren sowieso niemals etwas gewinnen würden).
Also eine Wahlfreiheit, ob ein Mensch lieber bei den Herren oder Damen startet, geht auch nicht.
>Mit welcher Begründung will man einem Mann einen Start im Damen-Bewerb verwehren, wenn man einer Frau einen Start beim Herrenbewerb erlaubt?
Mann -> biologische Vorteile bzgl. Kraft-> Vorteil bei Damenrennen
Frau ->biologische Nachteil bzgl. Kraft -> Freiwilliger Nachteil bei Herrenrennen
Is schon ein bissl ein Unterschied.
angenommen, die dose punktet bei der herrenabfahrt, in welcher wertung zählen die punkte dann? kann sie sich die für den gesamtweltcup anrechnen?
das rennen zählt eben genau nichts für sie.
wenn sie wollte, könnte sie als vorläuferin starten. aber nicht auf einer strecke, auf der die damen eine woche später fahren.
Sie will ja gar keine Punkte, hat sie ja schon gesagt. Sie rechnet damit, in den Top 30 zu sein. Allerdings will sie eben dann auch bei ihren Rennen in Lake Louise starten, und das geht ganz sicher nicht. Die FIS hat schon irgendwie blöd argumentiert. Wenn sie dabei geblieben wären, dass sie starten darf, und sich gleichzeitig auf ihre Regel von wegen Wettbewerbsvorteil berufen hätten (wie sie's ja ursprünglich auch gesagt haben), dann hätt die Vonn eh zurückgezogen, weil ihre Rennen in Lake Louise hätt sie auf keinen Fall auslassen wollen.
So hat die FIS jetzt den Scherm auf. Für ihre Blödheit auch verdient, obwohl die Vonn wirklich eine furchtbare Nervensäge ist.
Zum Thema Vergleich: Ich nehme an, und kann nachvollziehen, dass es um die Wettbewerbssituation an sich geht, der sie sich stellen will. Und die ist nun mal in einem Rennen anders als in einem Training.
Die Frage der Weltcuppunkte ist hier nebensächlich.
Was ist eine Dose?
sie gehört zum zuckerlwasserkonzern, deshalb dose. auffällig ist, dass leute aus diesem bereich besonders nervig sind. liegt wohl am sekten-charakter des konzerns.
vielleicht glaubt sie, dass bei ihr vom training zum rennen eine grössere steigerung möglich ist als bei manch anderen sportlern.
gibt auch "trainingsweltmeister",
warum sollte ihr kraft ihrer mentalen fähigkeiten nicht eine reduzierung ihres rückstandes vom training her möglich sein?
entweder sie will sich mit haberern messen oder nicht.
wenn sie besser sein will als die herren, dann muss sie das auch im training sein - wenn sie nur leistung bringen will, wenn die kameras laufen, dann zeigt das wieder , dass es ihr ohnehin nur um publicity geht.
das dosendirndl soll einfach ihre arbeit machen - in levi hat sie ja schon gekniffen.
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