Sechs Tote bei Absturz von algerischer Militärmaschine

10. November 2012, 13:18
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Absturzursache unklar - Expertenteam untersucht Unfallstelle

Paris/Rabat - Ein Frachtflugzeug des algerischen Militärs ist am Freitag in der südfranzösischen Region Languedoc-Roussillon abgestürzt. Nach ersten Ermittlungen waren sechs Menschen an Bord der C295. Hinweise auf Überlebende gebe es nicht, teilte die Präfektur in Lozere mit. Höchstwahrscheinlich sind alle sechs Insassen ums Leben gekommen.

Der Absturz ist bisher völlig rätselhaft. Der Flugzeughersteller Airbus Military schickte am Samstag ein Expertenteam an die Unfallstelle im Departement Lozere. Es solle helfen, die Ursache des Unglücks zu klären, teilte eine Sprecherin mit. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil die Trümmer mehrere Stunden in Flammen standen.

Spezialpapiere an Bord

Das Flugzeug war am frühen Nachmittag in Paris gestartet und auf dem Weg zurück nach Algerien. Es transportierte Spezialpapier für die Herstellung von Banknoten, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete. An Bord befanden sich nach Angaben des algerischen Verteidigungsministeriums fünf Militärs und ein Vertreter der algerischen Zentralbank.

Der Unglücksstelle befindet sich nach Angaben der Feuerwehr in einem schwer zugänglichen Gebiet in der Nähe des Dorfes Trelans. Die kleine Gemeinde liegt etwa auf halber Strecke zwischen Clermont-Ferrand und Narbonne. (APA, 9.11.2012)

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