Faymann macht ÖVP in Schulfragen Dampf

9. November 2012, 20:29

Kanzler über das Verhandlungsergebnis bei der Klausur enttäuscht

Wien - Nach der Regierungsklausur wurde Bundeskanzler Werner Faymann im Standard-Gespräch ungewöhnlich emotional und ungewöhnlich deutlich. Von Vizekanzler Michael Spindelegger und der ÖVP zeigte er sich ernsthaft enttäuscht.

Schulpaket

Faymann hatte damit gerechnet, das Schulpaket mit seinem Koalitionspartner bei der Klausur in Laxenburg abschließen zu können, sagt er im Interview. Insbesondere der Ausbau der verschränkten Ganztagsschule, die Kombination von Betreuung und Unterricht am Nachmittag, sei ihm ein wichtiges Anliegen gewesen. "Ein Ausbau um 40.000 Plätze war ohnedies eine Minimalforderung gewesen, da müsste ja noch viel mehr passieren. Dass nicht einmal das möglich war, finde ich sehr schade."

Faymann hält in der Folge ein Plädoyer für die Ganztagsschule, die in ganz Österreich als Angebot verfügbar sein müsse. Die Schule könne ohnedies selbst wählen, für welches Angebot sie sich entscheiden möchte, die Politik müsse aber die Rahmenbedingungen dafür schaffen.

Erhöhter Druck

Faymann erhöht jetzt den Druck auf die ÖVP, er geht davon aus, dass diese Frage spätestens bis zu einer weiteren Klausur im März gelöst werden wird.

Und dann will er im Wahlkampf noch einmal so richtig Druck machen: Das Angebot an Ganztagsschulen müsse ordentlich erweitert werden. Er sei überzeugt davon, dass das der richtige Weg sei und dass ein entsprechendes Angebot vorhanden sein müsse, egal ob zu Hause ein Elternteil für eine Nachmittagsbetreuung Zeit hätte oder ob beide Elternteile berufstätig sind.

Ganztagsschulen als mögliche Koalitionsbedingung

Sollte er von den Wählern dementsprechend ausgestattet sein, kann sich Faymann vorstellen, die Ganztagsschule in allfälligen Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP auch zur Bedingung zu machen. Die Finanzierung ist ihm ebenfalls bereits klar: Er will die Erbschaftssteuer wieder einführen und verweist darauf, dass selbst Deutschland unter der konservativen Kanzlerin Angela Merkel eine Erbschaftssteuer habe.

Lehrerdienstrecht

Noch rascher müsse aber ein anderer Streit gelöst werden: Bis Dezember müsse sich die Regierung auf eine einheitliche Verhandlungsposition zum Lehrerdienstrecht geeinigt haben. "Da müssen wir an einem Strang ziehen", sagt Faymann, "dann treten wir gemeinsam in Verhandlungen mit der Gewerkschaft." Gerade jetzt, da viele Pädagogen in Pension gehen und junge Kollegen nachfolgen, sei ein neues, modernes Lehrerdienstrecht notwendig.

Faymann sagt, dass er die Position der Gewerkschaft schätze und respektiere, für ihn sei aber auch klar, dass am Ende der Verhandlungen die Lehrverpflichtung in der Klasse angehoben werden müsse. (Michael Völker/DER STANDARD, Printausgabe, 10./11.11.2012)

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Altkommunisten können es nicht lassen,

alle Lebensbereiche zu verstaatlichen.
Wenn sich die ÖVP davon beeindrucken läßt, ist sie selber schuld.
Gottlob haben wir jetzt mehrere Alternativen.

Die Ganztagsschule wird aber ohnehin schon einzuführen versucht - zunächst mit Zuckerbrot:
http://schreibfreiheit.eu/2012/10/1... kein-geld/

Wo sehen Sie hier einen einzigen Altkommunisten?

Doch nicht Faymann, dessen irgendwie-links-sein sich einmal jährlich, in den Vormittagsstunden des 1. Mai abspielt, wie bei der ganzen Partei übrigens?

Kanzler über das Verhandlungsergebnis bei der Klausur enttäuscht.

Eigentlich sind ja die Wähler entäuscht.
Aber natürlich ist er ein entäuschtes, armes Würstel. Da braucht man nicht mit Mitleid sparen.

wohl eine gleichnamige plauderei...

Jetzt hams den Scharm auf, ÖVP und SPÖ

Jetzt hams den Scherbn auf, die beiden angeblichen Großparteien haben nichtmehr die 50 % ! Das kommt vom 4-jährigen Nichtstun plus 1-jährigem Wahlkampf ! Dafür haben wir keine 5-jährige Legislaturperiode OHNE VOLKSBEFRAGUNG gebraucht ! Und das kommt vom ABDREHEN des erfolgreichen ANTI-KORRUPTIONS-U-AUSSCHUSSES mitsamt der mindestens genauso korrupten und schäbigen FPÖ, die auch nix reissen wird.

Bitte zurück zur 4-jährigen Legislaturperiode, damit wir das faule und korrupte Pack nach 4 Jahren ABWÄHLEN können, und sich für andere Parteien, die nicht fremdes GELD einstecken oder damit HERUMSCHMEISSEN, interessieren, z.B. für die Grünen oder die Piraten, oder wenigstens deren Parteiprogramme ein bißchen lesen (die vorherigen haben eh keins)

Das traurige an der Sache ist, dass die PolitikerInnen ernsthaft der Meinung sind die ÖsterreicherInnen glauben noch an den Weihnachtsmann. Da will einer Druck ausüben und der Andere macht Dampf. har har har har
Okay Faschingszeit ist Narrenzeit!

Herr Dauergrinser macht dampf!

Da wird sich aber jeder fürchterlich anpissen vor dieser tatkräftigen persöhnlichkeit.

Und der dumme Heinzi freut sich wieder...

... da sich die SPÖ/ÖVP selbst aus dem Rennen 2013 nehmen und Ihm quasi den Kanzlerplatz überlassen.

ohne sozial-bildungs-und gesundheitskompetenz macht wirtschaft keinen meter.

neustart einer gewaltigen bildungslawine auf allen ebenen.
was für bankenrettung schnell da war,muss auch für bildung drinnen sein.

Und werden dann Politiker nach ihrer Karriere statt in Banken als Schuldirektoren ihr spärliches Einkommen aufbesseren?

..--.-..--…--.-.-…-…..-.
keine ahnung ,was sie sagen wollen

Ok, Langversion: Politiker kommen nach ihrer Politikerlaufbahn recht gerne in den Banken unter - da zahlt es sich doch eher aus, den zukünftigen gut bezahlten Arbeitsplatz vorher ordentlich mit Kapital zu versorgen.
Aber Politiker, die am Ende ihrer Berufslaufbahn als Lehrer oder Schuldirektor weitermachen ? - wahrscheinlich gibt's auch deshalb kein Interesse an höheren Bildungsausgaben

lehrerdienstrecht und lehrerbildung neu

müssen geändert werden um den bologna-zielen irgendwann zu entsprechen. noch werden die lehramtsstudien als diplomstudien geführt und können nicht auf masterstudien geändert werden, so lange das lehrerdienstrecht das nicht vorsieht. das in diesem zusammenhang auch die lehrerbildung überarbeitet werden soll, ist grundsätzlich zu begrüssen.
die hier mehrmals geäußerte annahme, dass es um eine bessere bezahlung der lehrkräfte gehen soll, ist definitiv nicht das hauptmotiv dieser verhandlungen, sondern das verspätete einhalten europäischer abkommen.

Dampf ist nicht mehr als heise Luft

Besser wäre:

1.) Senkung der Mindestzahl für Ganztagesbetreuung von 15 auf 10 Kinder.

2.) Möglichkeit die Schule zu wechseln, wenn keine Nachmittagsbetreuung angeboten wird. Heute müßten Eltern den Wohnort wechseln.

3.) Verpflichtenden Ganztagesbetreuung von Volksschulkindern im Kindergarten, wenn keine andere Variante möglich sind. ( Ist heute nur eine kann Bestimmung)

So einfach ginge das.

www.europa-heute.com

was wollen diese pfeifen von bildung reden??? im parteiapparat leistungsfrei hochgegrinst und -gehievt, inseratenimage durch freunderlwirtschaft und posten ersessen...solche nullpeiler diskutieren über die zukunft unserer kinder....und zwar mit den ewig gestrigen schwarzen privilegienrittern.

wenn ich den spindi und den roten kasperl nur sehe speib ich mich mittlerweile an! WAS haben die bis jetz vollbracht???

Werner macht Dampf ...

Rudas spricht verständlich ... Spindelegger macht was für Arbeitnehmer ... Stronach hilft ... Strache findet die liebe... Buchner setzt sich durch... Glawischnig versteht soziale zusammenhänge ... Bist du deppat... Es wahlkampfelt sehr ...

Heiße Luft oder Dampf ?

In der Physik bestünde da ein großer Unterschied.

In der Parteienpropaganda ist es grosso modo dasselbe.

Ein Hans-Dampf ...

... Vielleicht... Aber sicher kein dampfmacher ... Die zwei lustigen versuchen da wohl über einiges hinwegzutäuschen ... Trollig

faymann macht dampf...........

spindelegger droht............

ein unglaublich energisches und impulsives kanzlerduo.
adrenalin pur.nix für schwache nerven.

Sogar das offizelle SPÖ-Parteiorgan Österreich stellt dem

Inseratenkanzler mittlerweile die Rute ins Fenster!

Nach einer Gallup-Umfrage (durchgeführt in der SPÖ-Parteizentrale und div. Vorfeldorganisationen^^) steht die Faymann-SPÖ bei 26%...

Und bei der Kanzlerfrage legt der Stand-by-Taxler und ewige Jus-Student wieder zu...

http://www.oe24.at/oesterrei... t/84647217

2013 wird sich dann in der SPÖ das desaströse Ergebnis niemand erklären können... :D

"2013 wird sich dann in der SPÖ das desaströse Ergebnis niemand erklären können"

Die "Erklärung" wird etwa so lauten:

"Wir haben ja exzellente Politik gemacht. Aber die Wähler..." Der Rest ist ja bekannt, nehme ich an.

Diese Erklärung am Wahlabend wird aber nicht von Faymann selbst kommen (der wird sich wieder einmal verkrochen haben), das wird an seiner Stelle z.B. Kräuter erledigen müssen.

Aus der Wiener Unterliga

Faymann stammt ja aus der Wiener Unterliga (Landtag) und ist mit seiner Expertise in sehr guter Gesellschaft:
wie:
Laura Rudas
Ulli Sima
aber auch:
Johannes Hahn
Maria Vassilakou
HC Strache

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