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Die Aktie von Apple ist seit Wochen auf Talfahrt. Knapp um ein Viertel ist der Wert abgerutscht. Die Konkurrenz mit Samsung und Engpässe bei der Produktion in China haben die Euphorie um das Unternehmen getrübt.
Cupertino / New York - Ist der Apple-Hype zu Ende? Seit dem 21. September ist die Aktie des Technologiekonzerns vom Höchststand von 705 Dollar um knapp 23 Prozent gefallen. Am Freitag machte das Papier zwar etwas Boden gut und notierte bei knapp 548 Dollar. Doch die Marktkapitalisierung des zeitweise teuersten Unternehmens weltweit ist in gerade einmal sieben Wochen um 155 Milliarden Dollar (122 Mrd. Euro) gefallen.
Analysten überbieten sich bereits mit absurden Vergleichen zum Ausmaß dieses Rückgangs: Für Jim Reid von der Deutschen Bank entspricht der Verlust der Apple-Aktie dem 3,8-Fachen der Hilfstranche, die das bange Griechenland von seinen Gläubiger erhofft. Für Analysten von Gavekal entspricht der in nur sieben Wochen verlorene Marktwert 16 Nokias. Der finnische Technologiekonzern wird aktuell mit knapp zehn Milliarden Dollar bewertet.
Analysten führen für den Kursrutsch bei Apple mehrere Gründe an. So war das Unternehmen zu lange Liebkind von Investoren, die Euphorie spiegelte sich im hohen Kurs wieder. Seit Jahresbeginn ist die Aktie immer noch über 35 Prozent im Plus. Gleichzeitig schlingert Apple auf seinem Erfolgskurs etwas. Die Verkäufe des neuen iPad Mini und des iPhone 5 haben einige Analysten enttäuscht. Dazu kommen Kommentare des Chefs von Foxconn, Terry Gou, wichtiger Zulieferer von Apple in China. Demnach hätten die chinesischen Fabriken Probleme, die Nachfrage zu decken. Das könnte Apples Umsatz drücken.
So hat Samsung es im vergangenen Quartal geschafft, das neue Smartphone Galaxy 3 öfters zu verkaufen als Apple sein iPhone. Zudem sinkt der Marktanteil der Kalifornier bei den Tablets, die sie mit dem iPad de facto erfunden haben. Apples Absturz drückt auf die US-Börsen. So macht Apple etwa 18,5 Prozent des Technologieindex Nasdaq aus. Alleine die Korrektur bei dem iPhone-Hersteller hat den Nasdaq 100 Index um 4,3 Prozent gedrückt.
Noch deutlicher bergab geht es für Groupon. Noch vor einem Jahr, kurz nach dem Börsengang des Online-Schnäppchenportals, notierte die Aktie bei über 25 Dollar. Wegen deutlich geringeren Umsatzwachstums ist die Aktie am Freitag auf drei Dollar gefallen. Damit ist Groupon selbst zum Schnäppchen geworden, 88 Prozent billiger als noch vor einem Jahr. (Lukas Sustala, DER STANDARD, 10./11.11.2012)
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habe vor einem jahr schon geschrieben das die aktien überbewertet sind und das apple geschäftsmodell im vergleich zu ähnlich wertvollen firmen aber auch microsoft viel riskanter und weniger nachhaltig ist
damals gabs noch viele rotstricherl von den fanboys
Die Zeiten sind schlecht, man braucht Geld für Geschenke, also verkauft man ein paar Apple-Aktien. Sind ja ordentlich gestiegen im letzten Jahr. Gibt ja nicht so viel Papiere die man als Nichtexperte vor einem Jahr gefahrlos kaufen konnte.
Die Misere von Apple kann man eigentlich in einem Satz zusammenfassen:
Steve Jobs ist tot, die Konkurrenz dagegen so lebendig wie nie.
Doch der wahre Grund für diese Abwertung sind die beleidigten Trotzreaktionen eines zu erfolgsverwöhnten Unternehmens: Durch die unnötigen Streitereien mit wichtigen Partnern (Adobe, Google) leiden die Nutzer und damit natürlich auch das Vertrauen in die Marke!
apple hat einfach nicht mehr den qualitätsanspruch von früher
damals hat apple wirklich hochwertige geräte gebaut die den preis noch irgendwie gerechtfertigt haben
seit dem i phone 4 schauen die geräte zwar noch immer fesch aus aber wenn man wo jemanden mit einem zerstörtem telefon rumlaufen sieht ist es fast immer ein i phone
auch das i phone 5 hat große probleme mit kratzern wenn es gleichzeitig videos gibt wo mit nokia handys nägel eingeschlagen werden
Aber das ist trotzdem Schmarrn... 35% *plus* seit Jahresanfang, Lieferschwierigkeiten deuten wohl doch eher auf grosse Nachfrage als auf Probleme hin... die meisten Technologiewerte verlieren aehnlich oder mehr... aber Apple in der Krise?
Wer sich runde Ecken patentieren lässt und dann die Welt verklagt, wird von denkenden Menschen auf den Boden der Realität zurückgeholt.
Hoffe, das war jetzt nicht zu intellektuell .....
und ich würde ihre produkte nie kaufen, aber das ganze ist mehr als nur krank und zeigt wie abartig unser wirtschaft- und finanzsystem mittlerweile geworden ist! immerhin haben sowohl iphone 5 als auch ipad verkaufsrekorde aufgestellt, aber die vollkommen überzogenen erwartungen der investoren wurden natürlich nicht erfüllt (wie auch). die können den rachen einfach nicht voll genug kriegen, ich erinnere nur an die fb-geschichte. dir lernen einfach nix dazu!
bis dann die nächsten quartalszahlen kommen, dann schiesst wieder nach oben. die 'apple is doomed' analysten gibts seit ewig.
schön sind analysten wie Doug Kass, die zuerst Apple bashen - und dann wenns billig ist kaufen.
siehe hier:
http://tech.fortune.cnn.com/2012/11/0... doug-kass/
journalisten und analysten können derzeit gutes geld mit apple bashing verdienen, siehe auch hier im standard. irgendwas posten, komplett wurscht was, 1000 postings.
ich verfolge Apple seit den 80ern (war da bei der Konkurrenz). "Hypes" sind mir generell umsympathisch und obendrein ist Apple letzten Endes auch nur ein Monopolist wie andere. Und mit diesem "Patentscheiss" haben sie sich wirklich unsympathisch gemacht (wobei Südkoreanische Firmen teilweise auch nicht besser sind). Ich kaufe kein Produkt dieser Firma, aber das ist meine persönliche Entscheidung.
Das war zu erwarten.
Es fehlen die Innovationen. Derzeit lebt Apple davon, dass sie die Produkte, die unter Steve Jobs geboren wurden, weiterentwickeln. Aber die Konkurrenz holt auf und es wird für Apple immer schwieriger, den hohen Preis zu rechtfertigen.
Aber bislang haben sie es nicht geschafft, etwas völlig Neues (Apple Fernseher?) zu bringen. Die Kreativität dazu dürfte noch vorhanden sein, aber Steve Jobs hatte auch die Autorität um den Entwicklungsprozess für neue Produkte durchzuboxen. Ich bin mir nicht sicher, ob die handelnden Personen diese auch haben.
damit wird niemand mehr vor dem Ofen hervorgeholt.
echte Innovation wären nur noch neue Materialen. Also z.B. ein elastisches Iphone, oder ein einklappbarer, biegbarer Bildschirm. Eine Staniolkugel die sich als Handy aus- und wieder einpacken läßt, das, und nur noch ähnliches wäre ein Schub....
Neben den genannten Problemen:
Der durchschnittliche Preis für Smartphones senkt sich radikal. Demnächst kommt das Nexus 4 (Oberklasse) um 349 € (16 GB) auf den Markt. Fast 50% des Preises für das billigste iPhone 5.
In Indien hat Apple einen Marktanteil von Marktanteil von 1,2% (Smartphones). In China liegt Apple an 7. Stelle mit 7,5%. In diesem riesigen Absatzmarkt ist Apple stark unterrepräsentiert.
Der Marktanteil von Tablets ist im Jahresvergleich um 10% gesunken und liegt nun bei knapp 50%. Der Marktanteil bei Smartphones liegt nun weltweit bei ca. 15%.
Zuletzt gab es einige juristische Niederlagen (Apple soll VirnetX 303 Mio. € zahlen).
Etc.
Apple hat derzeit viele, zuviele Baustellen. Ohne Grund wird der Kurs nicht nachgeben.
Richtig ist: Der durchschnittliche Preis für *Nexus-Smartphones* sinkt - weil Google Umsätze auf andere Art erzielt.
Bin gespannt, wieviele andere Hersteller bereit bzw. dazu in der Lage sind, die Entwicklung und Produktion von Smartphones/Tablets quer zu finanzieren, so wie Google oder Amazon (deren Geschäft der Verkauf von Werbung bzw. Content ist) das tun können.
"weil Google Umsätze auf andere Art erzielt"
Stimmt. Das ist aber für die Konsumenten irrelevant. Es erzielt übrigens Apple hohe Umsätze über ihren hauseigenen App-Store. Über Windows Phones werden vllt. auch Umsätze realisiert. Etc.
Die Herstellkosten liegen beim iPhone 5 bei 199 Dollar, beim iPhone 4S bei 188 Dollar. Das Samsung Galaxy S2 kostet in der Herstellung 236 Dollar. Das Lumia 900 kostet in der Herstellung 217 Dollar. Die Gewinnmarge bei allen Herstellern (und die Händlerspanne) schon alleine bei diesen Luxusgeräten ist übermäßig hoch.
Lt. dem renommierten IT-Analysten Gartner wird Durchschnittspreis für ein Smartphone im Jahr 2015 bei 300 US Dollar liegen. Dieser D.Preis wurde meines Erachtens schon erreicht.
Gerade Apple verdient 2x. An der weitaus höchsten Gewinnmarge pro Gerät und am milliardenschweren Content. Das ist Chuzpe hoch 3. Die könnten für das iPhone 5 (16 GB) auch 400 Dollar/Euro verlangen und würden auch gut verdienen.
Das wäre wie für eine Playstation 3 oder eine Xbox 360 mind. 600 Dollar/Euro zu verlangen und danach mit dem Content nochmals zu verdienen. 600 Dollar/Euro zahlt eigentl. kein normaler Mensch.
Wenn sie es nicht jetzt schon tun, wird Google nach Skaleneffekten auch bei 349 Dollar/Euro Verkaufspreis am Nexus 4 verdienen.
es braucht ja niemand zu kaufen. Wenn die Leute wie die Bekloppten anstehen um eins dieser völlig überteuerten Teile zu kaufen selber schuld. Einige davon sind regelrechte "Jünger" des "Apple-Kults". Wirklich grausig. Ihr Prophet und Meister ist ja mittlerweile tot, mal sehen wie lange dieser "Kult" jetzt überlebt.
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