Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
KLUBOBMANN: Nächsten Freitag nicht vergessen Sondersitzung wegen vorgezogener Neuwahl, also bitte wieder geschlossen ausziehen wie gehabt.
(Heiterkeit)
KLUBOBMANN: Sehr lustig. Geschlossen den Saal verlassen, meine ich. Alles klar?
ERSTER HINTERBÄNKLER: Gor nix is' klor! Wir sein do jetzt schon zehnmal außegongen, ich meine, dos geht jo nicht so weiter!
KLUBOBMANN: Du hast natürlich recht, demokratiepolitisch ist das bedenklich, aber -
ERSTER HINTERBÄNKLER: Geh verschwind, demokratiepolitisch! Es is' nicht unsere Aufgobe, darum geht's!
ERSTE HINTERBÄNKLERIN: Genau! Wir hoben zum dositzen und obstimmen, dafür sein mir engagiert, nicht zum ausziehen!
ZWEITE HINTERBÄNKLERIN: Wos wir Kilometer mochen! Meine Schuach konn ich weghaun! Muaß ich wieder Udine fohren! Wos dos kostet!
ZWEITER HINTERBÄNKLER: Dos gehört renumero-, remuni- -
ERSTER HINTERBÄNKLER: Obgegolten!
ERSTE HINTERBÄNKLERIN: Jowohl! Dos is' eine Sonderleistung!
KLUBOBMANN: Ich verstehe. Ich bitte um Ruhe. Ich werde euer Anliegen bei der Parteiführung vorbringen. Wärt ihr mit einer Einmalzahlung von zehntausend Euro einverstanden?
ERSTER HINTERBÄNKLER: Fuchzehn!
(Vorhang)
(Antonio Fian, DER STANDARD, 10./11.11.2012)
Mensa der Universität Leipzig
Wohlbekanntes mit Bonusdrama: Antonio Fians fünfter Dramolett-Sammelband
Zukunft. Ein sonniger Frühlingstag. Blühende Obstbäume. Zwitschern, Summen, Surren
Ein leerer Raum
Nahe Zukunft. Ein Büro, innen
Wirtshaus. Später Abend. Düstere, lastende Atmosphäre
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.