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Brüssel - Die Verhandlungen über das EU-Budget für das kommende Jahr sind gescheitert. Dies sagte am Freitagabend der Chef der Verhandlungsdelegation des EU-Parlaments, Alain Lamassoure, der Nachrichtenagentur AFP. Die EU-Mitgliedstaaten und Vertreter des Parlaments hatten seit dem Morgen über den Haushalt der Europäischen Union für 2013 sowie einen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr verhandelt.
Lamassoure, hat die EU-Kommission zur Unterbreitung eines neuen Vorschlages für das EU-Budget 2013 aufgefordert. Zuvor waren Gespräche darüber gescheitert. Der Ministerrat der Europäischen Union sei "zu Verhandlungen nicht in der Lage gewesen, also wurden die Verhandlungen unterbrochen", fügte der französische EU-Parlamentarier hinzu. "Von mir ist keinerlei Nachgiebigkeit zu erwarten", hatte allerdings der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem zuvor gedroht.
Die EU-Mitgliedstaaten und Vertreter des Parlaments hatten seit der Früh verhandelt. Im Vorfeld lagen die Vorstellungen für das Jahr 2013 um fünf Milliarden Euro auseinander. Für das Jahr 2012 blieb eine Finanzlücke von 8,9 Milliarden Euro zu füllen. Acht Staaten beantragten, dafür nicht ausgezahlte Kredite zu nutzen, deren Gesamthöhe sie auf 15 Milliarden Euro veranschlagen. Doch die EU-Kommission wandte ein, dieses Geld sei bereits vergeben. (APA, 9.11.2012)
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wo wird jetzt wirklich gespart werden?
jetzt les ich was von forschung, energie und verkehrsprojekten...
wie es aussieht, sind die verhandlungen ja vorerst abgebrochen worden.
und gehts jetzt wirklich erst im frühjahr 2013 weiter?
aber die Signalwirkung wäre dennoch wichtig. Den größten Posten frisst die Landwirtschaft und hier sollte eine Drittelung des Budget mit neuer Verteilung auf BIO-Kleinbetriebe statt auf die Agrar-Industrie stattfinden.
der energiekonzern ist derzeit nicht unter den top ten in Deutschland.
Südzucker AG: 34,4 Mio. Euro
Land Schleswig Holstein (Küstenschutz): 10,28 Mio. Euro
Stärkefabrik Emlichheim: 8,13 Mio. Euro
August Töpfer (u.a. Trockenobst/Nüsse): 7,4 Mio Euro
CMA (Für Marketing-Maßnahmen): 5,83 Mio. Euro
DOUX Geflügel: 4,69 Mio. Euro
Landesamt für Flurneuordnung des Landes Brandenburg (LVLF): 4,42 Mio Euro
Avebe Kartoffelstärke (gehört Bauernverbands-Vize Hilse): 4,28 Mio. Euro
Osterhuber Agrar: 4,04 Mio. Euro
Gausepohl Fleisch: 3,63 Mio. Euro
August Storck („merci“, „nimm2“): 3,32 Mio Euro
in Deutschland ist einer der top-ten bezieher ein mächtiger energiekonzern.
wenn man von industriellen liest, die eine agrarförderung beziehen udgl. bekommt man schon den eindruck, dass hier überarbeitungspotential gibt.
zudem zuckerrübenanbauförderun - wirklich noch zeitgemäß?
in anbetracht der vielen übergewichtigen und den gesundheitl. folgekosten
detto der nicht unumstrittene Agrarsprit - pestizide und kunstdünger bei der herrstellung nötig - förderwürdig?
UND will man wirklich agrarindustrien? kurz riesige monokulturfelder mit minimaler biodiversität?
darauf läuft es über kurz oder lang hinaus, wenn man keine obergrenzen bei den förderungen (stichwort flächengebundenheit) zieht.
die Kosten für die Eu betragen rund 1% des Bips.
netto zahlt österreich heisse 0,2% des bips an die EU!
da glauben ja manche wirklich schon dem strache, wenn der die eu schimpft...
leute denkts bitte mit!
und von den investierten euros kommen auch einigen nach österreich wieder zurück, weil öst. oder deutsche firmen in den "oststaaten" oft aufträge bekommen.
die agrargelder nehmen derzeit 42% dieses "mini-budgets" ein und werden mit ziemlicher sicherheit runtergefahren - jeder vorschlag ging eben in diese richtung.
man kann ja durchaus geteilter meinung zu den eu-zahlungen haben - aber so hoch, wie manche tun, sind sie nicht.
ad bio-förderung - weis nicht ob das durchgeht, so weit ich das überblicke, soll gerade dort gespart werden...
http://www.youtube.com/watch?v=e... e=youtu.be
http://www.youtube.com/watch?v=j2Byn4OWz4s
http://vimeo.com/53499750
http://www.youtube.com/watch?fea... ptjt-8jAoM
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