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Im Hippviertel in Ottakring soll nun untersucht werden, wie Wien auch im innerstädtischen Bereich wachsen kann. In den Gründerzeitvierteln könnte durch Aufstockungen und Reaktivierung der Erdgeschoße neuer Wohnraum entstehen.
Erdgeschoßzonen sind die Visitenkarte eines Gebietes. Trotzdem stehen viele von ihnen leer oder verwahrlosen
Wie begegnet Wien den Anforderungen, die eine wachsende Bevölkerung an die Stadt stellt? Darf Politik Planung verordnen, oder muss sie verhandeln? Stadtforscherin Elke Krasny beschreibt spazierend die Notwendigkeit von Gestaltung und Gespür
Mit Hintergrundwissen aus den jeweiligen Grätzeln sollen verwaiste Erdgeschoße in Wiener Geschäftsstraßen aufgewertet werden
Ja, der Schwedenplatz gehört in der Tat modernisiert.
Die Gastronomie gehört dort mal aufgeräumt, die Tauben sind auch ein Problem, die Optik gehört modernisiert.
Schliesse mich aber jenen an, die meinen, dass die Stadtplanung in Wien wirklich ordentlich gemacht gehört.
Vor allem gehört beim Projektmanagement endlich mal drauf geschaut, dass die geplanten Kosten, mit den tatsächlichen Kosten übereinstimmen.
Denn das können wir irgendwie nicht und immer kostet es dann mehr als geplant.
In wien scheint schon seit längerem das Credo zu herrschen, dass man Plätze nur umgestalten kann, indem man sie zubaut. Der Pratervorplatz ist da noch das gelungenste Beispiel (und das sagt eh schon alles)
Weitere Beispiele: Europaplatz mit Westbahnhof-Wellblechmotel zugepflastert, der Rest mit x Masten verunstaltet. Der Praterstern eine Betonwüste mit einer monströsen Pergola vom Charm eines Baugerüstes, an der sich niemals ein Pflänzchen hochränkeln wird. Den Hochstädtplatz als Negativen Höhepunkt gibt es nicht mehr. Der wurde zu einer Kreuzung mit überbrückender Zweckarchitektur degradiert, und beim Morzinplatz ist doch auch nur noch die Frage was man für einen Klotz hinsetzten soll, und nicht ob überhaupt.
Eines der schlimmsten Übel auf ALLEN öffentlichen Plätzen sind die diversen Ess-Standeln - und die dazugehörenden Mülleimer. Auch die von den Abfällen angezogenen Tauben sind ekelig. Ebenso die vielen verdächtigen Figuren, die dort ganztägig herumlungern.
Da will man nur weg und zwar schnell.
nur mal anfangen tät die ganzen U-bahn-Aufänge, Tiefgaragenabgänge besser gruppiert (und nicht mittendrin so wie jetzt), sowie die unzähligen Würtschelboxen ein bisserl reduziert, wärs schon ein Anfang.
Wär dann auch vllt einmal die Tankstelle weg, und eventuell die Tramgleise ein wenig sortierter, wär vllt doch einmal Platz für einen Platz.
Der Schwedenplatz und der Morzinplatz haben ein gemeinsames Problem: Sie werden nicht als (zwei) Plätze wahrgenommen.
Sie sind vielmehr eine einzige durchgehende längliche Verbreiterung des Kais, die noch dazu die meiste Zeit des Tages schattig ist - und zwar gerade bei der U4/Straßenbahn-Station.
Wenn der umgestaltet wird, dann wirds Beton und nur Beton, wie der Praterstern, der Schwarzenbergplatz und andere umgestaltete Flächen in Wien beweisen - dann schon lieber Gstättn.
Der Schwedenplatz braucht Grün und trotzdem viel Platz zum Gehen, Warten, Sitzen. Da gehören mindestens 2 Fahrspuren des F.-J.-Kais kassiert.
Ein bisserl mehr Text wär' schon nicht schlecht! Andererseits: Es gibt immer mehr (redegewandte) Architekten und Stadtplaner und die Städte werden immer schiacher!
Warum pflanzen wir nicht einfache viele Bäume?
Bäume sind ganz von selber schön und erfüllen auch eine Funktion: Sauerstoff, Schatten.
Oder wir lassen die hässlichen Gebäude einfach mit Efeu zuwachsen? Ist billiger, schöner und die insektenvertilgenden Vögel bekommen auch ein zuhause!
No, dank der 50iger-Jahr Stilbrüche und den Raiffeisen-einerlei an der vis-a-vis-Seite müsst ma da ungefähr 90% der Bauten verstecken.
Da wär der Schwedenplatz ja fast a grüne Lunge von Wien!
Nicht schlecht der Vorschlag!
gegenüber der bahnsteige gibt es 3-4 meter hohe Glaswände, darüber gibt es auf 50% länge der bahnsteige ein dach, dass sowohl gleise als auch bahnsteige überspannt.
eine halle würde nicht mehr bringen. am praterstern gibt es de facto auch eine halle, aber trotzdem zieht es durch.
Das scheint schon absichtlich so angelegt zu sein - damit noch mehr wartende Reisende von den Bahnsteigen ins obligatorische Shopping-Center (jetzt auch so gerne als "Mall" bezeichnet) gedrängt/gelockt werden ...
Zur Zeit gibt es ja nur mehr "Shopping-Center mit angeschlossenen Bahnsteigen" - von einer primären Funktion der "Bahnhöfe" als Verkehrsknotenpunkt ist ja da kaum mehr etwas zu merken ...
So verstehe auch ich es. Fährt der Zug ein, wollen plötzlich alle Fahrgäste auf einmal durch einen einzigen Bahnsteigaufgang - nämlich durch denjenigen, der sich bei der Shopping-Mall befindet. Das wird ein herrliches Gedränge, Gerangel und Geraufe. Auch deshalb, weil viel zu wenig Rolltreppen oder Aufzüge eingeplant sind, die zusätzlich auch noch zu langsam fahren.
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