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Kardamom - gut für Appetit und Verdauung.

Pfeffer regt den Speichelfluss an und hilft sogar schädliche Bakterien zu vernichten.

Nelken sind selbst bei Magengeschwüren gut verträglich.

Rosmarin unterstützt die Anregung des Gallenflusses.
Regensburg - Richtiges Essen kann helfen, Gesundheitsprobleme zu vermeiden. Vor allem eine Vielzahl von Gewürzen sind wahre "Naturarzneien", berichtet der Online-Reportagedienst obx-medizindirekt.
Demnach wird Bohnenkaffee durch eine winzige Prise Kardamom verträglicher. Darüber hinaus regen die Samen, die man wegen ihrer Empfindlichkeit immer in den Kapseln kaufen sollte, Appetit und Verdauung an. Er eignet sich besonders zum Würzen von Gebäck, Kompott und Süßspeisen, aber auch für Blutwurst oder Kochschinken.
Wer zum Gänsebraten ein mit Kümmel gewürztes Sauerkraut reicht, hat ebenfalls schon eine Menge für die Verdauung getan. Kraut gilt als "Darmbesen", der auch fette Speisen durchfegt. Kümmel unterstützt die Gallentätigkeit und verhütet Blähungen. Wer nicht so gerne auf Kümmelkörner beißt, kann entweder gemahlenen Kümmel verwenden oder Kümmel in einem Leinensäckchen mit in den Kochtopf geben.
Egal ob weißer, grüner oder schwarzer Pfeffer - der "Scharfmacher erhöht in jedem Fall den Speichelfluss, verbessert die Verdauung, und hilft sogar schädliche Bakterien zu vernichten. Weil sich sein Aroma beim Kochen schnell verflüchtigt, sollte Pfeffer immer erst kurz vor dem Anrichten zugegeben werden. Pfeffer passt zu fast allem - deshalb heißt es heute noch im Englischen "Allspice".
Lorbeer ist wegen seiner Bitterstoffe und ätherischen Öle nicht nur eine aromatische Zutat zu Sauerkraut, Bratensoßen, Kartoffeleintöpfen und Gemüsesuppen, sondern auch ein verdauungsförderndes Mittel.
Da Nelken den Appetit anregen, Blähungen vertreiben und selbst bei Magengeschwüren gut verträglich sind, können sie als gesundes Würzmittel für Fisch, Wild, Gulasch und Eierspeisen eingesetzt werden.
Rosmarin unterstützt die Anregung des Gallenflusses und unterstützt die Fettverdauung. Es passt gut zu Schweinefleisch, fettem Geflügel, Kohlgerichten und Kartoffelspeisen.
Majoran ist eine gute Verdauungshilfe bei fetten Fleischgerichten, Bratkartoffeln, Hackbraten oder weißen Bohnen. (red, derStandard.at, 9.11.2012)
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etwas kurz geraten, scheint wohl eine fortsetzungsgeschichte zu werden. nächste woche bitte wahlweise
estragon, majoran, oregano, rosmarin
oder
feldknöterich, goblinbeere, kronstöckel, snapperkraut
behandeln - je nach ernsthaftigkeit. am besten bei kräuterhexe Sagitta nachfragen; die weiß bescheid.
CU TOM
Das mit den Kräuterln und Gewürzen wussten halt schon unsere Vorfahren, unterliegen auch den Kulturkreisen, deren Grenzen glücklicherweise inzwischen gesprengt sind. Jammert mich eine Francokandierin an, dass sie das Sauerkraut doch so liebt aber nicht vertragt. Ich meine, tun Sie doch Kümmel rein, sie schaut mich mit großen Augen an, so nach dem Motto: Wie kann man bloß... sie tat es dennoch und ich bekam ein :" JUHUUUU, endlich kann ich die Chou croute à l´autrichienne genießen", zu hören Die Romanen haben es nicht so mit dem Kümmelgeschmack und kommen dadurch nicht drauf, was der kann.
1. Bohnenkaffee wird dann verträglich, wenn man ihn nicht filtert, sondern, wie die Italiener, als Espresso zubereitet. Warum wohl trinken die Italiener nach dem Essen einen kleinen Espresso? weil er verdauungsfördernd wirkt. Nicht so der Filterkaffee.
2. Sauerkraut kann die Fettwirkung eines Gänsebratens natürlich nicht aufheben - das könnte nicht mal ungekochtes Sauerkraut.
Mal abgesehen von der gesundheitsfördernden Wirkung aller milchsäurevergorenen Gemüse: Es gibt Leute, die das nicht vertragen - und da nutzen alle Gewürze nichts. Egal ob Kümmel, Kardamom oder sonstwas.
Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten begegnet man am besten mit:
1. die unverträglichen Dinge eine Zeitlang weglassen
2. Entspannungstraining.
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