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Wien - Bei Deutschlands zweitgrößtem Baukonzern Bilfinger hat es Mitte Oktober Razzien in vier Ländern im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe gegeben. Nicht nur in der Konzernzentrale in Mannheim habe Bilfinger unangemeldeten Besuch von Polizei und Staatsanwaltschaft bekommen, sondern auch in Wien, Budapest und Bratislava, berichtet "Die Presse".
"Bilfinger unterstützt die Ermittlungen und kooperiert uneingeschränkt mit der Staatsanwaltschaft", wird Konzernsprecher Sascha Bamberger von der "Presse" zitiert. Bei der Razzia in Wien seien Unterlagen beschlagnahmt worden. Ob sich der Schmiergeldverdacht erhärtet habe, sei aber nicht bekannt, heißt es in dem Bericht. Österreich-Chef Rudolf Kraft sei in Zwangsurlaub geschickt worden, ebenso der Ungarn-Chef von Bilfinger, Bernd Kühnert. Kraft sei für eine Stellungnahme nicht erreichbar gewesen.
Im Zentrum der Ermittlungen steht laut "Presse" ein 495-Mio.-Euro-Bauprojekt in Ungarn. Um dieses an Land zu ziehen, soll in den Jahren 2006 und 2007 Schmiergeld geflossen sein. Den Zuschlag erhielt 2008 ein Konsortium auf Bilfinger Berger, der Wiener Porr und dem französischen Autobahnbetreiber Egis, das einen 65 km langen Abschnitt der Autobahn M6 zwischen Budapest und Pecs baute. (APA, 9.11.2012)
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Ich lebe in Südostasien seit mehreren Jahren, und die Korruption ist das Gift der gesamten Entwicklung. Man bezahlt Bestechungsgeld für einen Universitätsabschluss, Geld für irgendwelche Behördengänge, etc. Jedes FDI wird dabei im Keim erstickt. Es ist manchmal unerträglich das tagtäglich zu verfolgen. Dabei ist Österreich noch ein gelobtes Land obwohl hier schon sehr schön die Vergleiche zu ziehen sind.
waren die nicht auch an der spanischen immoblase beteiligt?
deutsche baufirma, deutsche bank + spanische baufirma, spanische bank.
und alles mit staatlicher bürgschaft.
dort wo es so ist: skelettruinen am strand. karawane weitergezogen.
DAS wäre die ebene der korruption, wo wirklich drein geschlagen gehört.
in denen es UNMÖGLICH ist einen Auftrag an Land zu ziehen, ohne ein paar Prozent der Auftragssumme an Schmiergeld zu zahlen.
Diese Prozente werden auf jede Kalkulation bereits aufgeschlagen und für gewöhnlich mittels eines externen Beraters/Konsulenten an die Empfänger verteilt.
anwirbt hat dies ja nur einen grund: er soll türen öffnen die normalerweise geschlossen bleiben.
und dann komnt 4,5 jahre später wer drauf das das ganze vl nicht ganz legal war
kasperln.. alle miteinander
einen nennenswerten Auslandsauftrag erhalten und beschwerdefrei abwickeln möchte muss es sich die dort herrschenden Gepflogenheiten zu eigen machen. Das war so und wird leider sicher so bleiben. Läuft unter Akquisition in den Export!
... gehört zum normalen Business. Da brauchen wir in Österreich nicht auf die Deutschen hinhacken, das machen unsere Baufirmen von der Strabag, Porr, Alpine abwärts alle genauso, wurden auch schon rechtskräftig verurteilt (Strabag darf deshalb in Tschechien bei öffentlichen Ausschreibungen nicht mehr mitmachen, z.B). Wissen tun wir es alle, aber was dagegen tun?
nicht vom aktuellen Thema, aber weil es so schön haarsträubend ist - und ganz aktuell:
" Nach Angaben von Sascha Bamberger, Pressesprecher der Bilfinger Berger AG, zu der HSG Zander gehört, sind Mitarbeiter vor Ort und öffnen auf Zuruf die Fenster."
Zitiert aus der Frankfurter Rundschau:
http://www.fr-online.de/wiesbaden... 62746.html
Vielleicht kann ja die Merkel beim nächsten Chinabesuch reklamieren.
mit dem Bilde eines Mannes zu illustrieren, der wie kein anderer für brutalst mögliche Aufklärung steht.
So wird sein Streben nach Tranparenz und Ehrenhaftigkeit völlig zu Unrecht ironidiert!
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