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Salzburg - Unabhängig, regional, möglichst breit gefächert: Sein Rezept für das öffentlich-rechtliche Fernsehen bricht Turner-Manager Gerhard Zeiler auf diese drei Erfolgskriterien herunter.
"Es muss Information anbieten, die für die Menschen unabhängig und glaubwürdig ist", mahnt Zeiler beim Salzburger Roundtable zu Medien & Technologie. Zudem ein landesbezogenes, lokales Programm in einer Breite, die jedem etwas biete. Vorbild sei die international erfolgreichste öffentlich-rechtliche Londoner BBC, erklärte der ehemalige und 2011 von seinen SP-Parteigenossen verhinderte ORF-Chef. Ob der ORF diese Kriterien erfülle, sagte Zeiler nicht. Aber: "Der ORF hat nach wie vor seine Berechtigung, weil er für die kulturelle Identität Österreichs sorgt."
Der 57-Jährige ist als Präsident von Turner Broadcasting außerhalb der USA für CNN, TNT und Cartoon Network & Co zuständig. Im deutschsprachigen Raum unterschätzten Sender die Bedeutung ihrer Marke, findet er. "Der ORF hat das schon gut gemacht, er muss aber noch stärker auf die Marke setzen." Das bedeute nicht nur, Geld in Werbung zu stecken; da gehe es insbesondere um die Gestaltung seines Programms.
Vermehrt sollten Sender auf fiktionale Eigenproduktionen setzen. "In Österreich sind wir da ein bisschen kreativer als die Deutschen." Der Kaisermühlen Blues oder Ein echter Wiener geht nicht unter seien heute Kult. Doch es gebe zu wenige gute Schreiber. In Amerika arbeiteten mindestens 22 Schreiber an einer Folge, in Österreich schreibe ein Autor die komplette Serie. Die US-Stationen hätten natürlich auch mehr Geld, " aber sie sind auch effizienter organisiert". (ruep, DER STANDARD, 10./11.11.2012)
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Ist ja nicht so, daß einem die Überschrift allein schon zum Lachen bringt.
Ach ja, die so hochgelobten Dinge wie Kaisermühlenblues, Kottah, Mundl ... wie lange sind die gleich noch mal her? Klammert man Trautmann und Braunschlag aus, was gab es seither wirklich?
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