NPD plante Fackelzug zu Asylwerberheim

9. November 2012, 15:41
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Oberverwaltungsgericht ordnet Sicherheitsabstand an, Gegendemonstration angekündigt

Pünktlich zum Jahrestag der Novemberpogrome ("Reichskristallnacht"), bei denen die Nazis 1938 hunderte Menschen ermordeten und Synagogen in Brand steckten, plant die deutsche NPD einen Fackelzug zum Asylwerberheim in der deutschen Kleinstadt Wolgast an der Ostsee.

In dem Plattenbau sind 180 Asylwerber untergebracht, die aus dem Irak, Afghanistan und der Türkei geflohen sind. Laut Norddeutschem Rundfunk hat das zuständige Oberverwaltungsgericht Greifswald am Freitag die Beschwerde des Landkreises gegen den NPD-Aufzug abgewiesen.

Allerdings schränkte das Gericht die Wegstrecke ein: Die rund 100 Rechtsextremen dürfen nun doch nicht durch das Stadtviertel ziehen, in dem sich das Asylbewerberheim befindet. Für den Abend ist eine Gegendemo geplant. (red/derStandard.at, 9.11.2012)

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