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vergrößern 800x545Unerschrocken und unermüdlich engagiert sich Ute Bock für die Schwächsten der Gesellschaft. Bei der "Siemens Academy of Life" erklärte sie im Gespräch mit Barbara Rett, warum sie nicht anders kann.
Ute Bock ist keine Unbekannte. Für ihren unermüdlichen Einsatz für Asylwerber und Flüchtlinge hat sie im Oktober das Goldene Verdienstkreuz der Republik Österreich von Bundespräsident Heinz Fischer verliehen bekommen. Am Mittwoch war sie Gast bei der Siemens Academy of Life und sollte Einblicke darüber geben, was sie antreibt und woher sie ihre Kraft nimmt. "Ich weiß es nicht, ich kann einfach nicht anders", war ihre kurze Antwort darauf.
Viel wichtiger war ihr einmal mehr, die "Scheußlichkeiten", mit denen Fremde in Österreich häufig konfrontiert sind, aufzuzeigen. Denn in Österreich gebe es nur zwei Gruppen: Unterstützer und Gegner. "Einen Mittelwert gibt es nicht mehr, aber genau das muss vermieden werden", sagt sie. Und es dürfe niemanden verwundern, dass Asylwerber straffällig werden - ohne Geld, ohne die Möglichkeit, irgendetwas Sinnvolles zu tun. " Wir sind schuld daran, wir müssen ihnen die Hand reichen", appelliert sie an die Zuhörer. Und genau das macht die 70-Jährige.
Operation Spring habe ihr Leben verändert, sagt sie. Im Zuge dieser Polizeiaktion wurde auch im Haus in der Zohmanngasse, in dem sie als Erzieherin arbeitete, eine Razzia durchgeführt, Ute Bock wegen Bandenbildung und Drogenhandels angezeigt und zeitweise vom Dienst suspendiert. Seit damals stand für sie fest, dass sie sich auch über ihr Berufsleben hinaus für die Schwächsten der Gesellschaft einsetzen muss.
Erzieherin war eigentlich nicht ihr Traumberuf. Für die Hochschule hat es aus mehreren Gründen nicht gereicht, sagt sie. Arbeit zu suchen, Geld zu verdienen und sich später ein Haus zu bauen war in den späten 50er-Jahren wichtig. Das war ihr zwar kein so großes Anliegen, dennoch entschied sie sich nach der Matura für den Abiturientenkurs an der Handelsakademie. Einen passenden Job konnte sie danach aber nicht finden, also bewarb sie sich, auch auf Zuraten ihres Vaters, bei der Stadt Wien. Die einzige Aufgabe, die die Stadt für Maturanten damals hatte, war Erzieherin. "Und so einen Beruf muss man 100-prozentig machen, nur halb bringt er nichts", sagt sie. Bereut hat sie diesen Weg aber nie, auch wenn es nicht einfach war, mit Anfang 20 in einem Heim schwer erziehbare Jugendliche zu betreuen. Dass es funktioniert hat, schreibt sie ihrer direkten Art zu. "Sie wussten genau, was ich wollte", sagt sie. Und noch heute freut sie sich, wenn einer ihrer Schützlinge ein gutes Zeugnis nach Hause bringt.
An große Zweifel oder Krisen kann sie sich nicht erinnern. "Aber Gott, bin ich blöd, denke ich mir jeden Tag", gibt sie zu. Viel Zeit zum Nachdenken habe sie aber ohnehin nicht, denn sie sei auch eine Getriebene. Dass nicht alles immer ohne Reibung und Zwischenfälle passiert, gibt sie aber auch zu. "Aber ich ärgere mich nicht und behandle alle gleich. Denn jeder hat Hunger, ob er mir sympathisch ist oder nicht", sagt Bock.
Keine Angst zu zeigen habe sie während ihrer Erzieherinnenlaufbahn gelernt. "Denn das Gegenüber hat mindestens genauso viel Angst und ist genauso unsicher. Nur: Ich weiß das, und das macht den Unterschied", so Bock. Selbst in bedrohlichen Momenten gehe sie keinen Schritt zurück, denn sonst hat der andere gewonnen. Ob es für ihre Arbeit auch viel Humor brauche, beantwortet sie mit: "Galgenhumor. Wenn man den nicht hat, muss man sich aufhängen." Dazwischen gibt es für sie keine Lösung. Wohl aber hat sie Vorstellungen davon, wie die Welt ein bisschen besser werden könnte.
"Ich würde mir wünschen, dass die Menschen ein bisschen netter zueinander wären, nicht unbedingt gleich so verrückt wie ich, aber einfach ein wenig freundlicher", sagt sie. Denn das koste nichts, und dennoch wäre vieles besser. Sie selbst habe weder Haus noch Auto noch sonst irgendetwas, aber sie brauche auch nichts. Auch ein Ehemann ist ihr erspart geblieben, aber auch umgekehrt. "Denn ich bin nicht einfach" , gibt sie zu. Sie möchte sich aber weder als Gutmensch noch als Wutbürger bezeichnen. "Ich versuche nur, ein Mensch zu sein, reicht das nicht?" (Gudrun Ostermann, DER STANDARD, 10./11.11.2012)
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hier im thema geht es aber nicht um "rassismus" sondern um straftaten! also halten sich sich bitte mit solchen anschuldigungen zurück!
und gott sei dank gibt es nur wenige personen wie ute bock, sonst hätte ich meinen glauben an die menschheit schon lange verloren!
Rassismus und Straftaten sind ja zwei Dinge die sich gegenseitig ausschliessen ... wie jeder Kronenzeitungsleser - dank jahrelanger Gehirnwäsche - weiss ...
Schon einmal was von den damaligen Rassengesetzen in diesen Breitengraden gehört- nein? Warum denn auch - war ja alles völlig gesetzeskonform!!??
Der Verein Ute Bock als Non-Profit-Organisation (NPO) hat es - im Gegensatz zu vielen anderen -bisher noch nicht als notwendig erachtet, sich das "Österreichische Spendengütesiegel" verleihen zu lassen. Detto der Verein "Purple Sheep". Das wird nur auf Antrag und nach einer strengen Kontrolle vergeben. Siehe z.B. auch http://www.osgs.at/faq.
Da fragt sich, warum? Befindet sich bei Frau Bock die Buchhaltung in der Küchenlade? Hat sie den Überblick über alles?
Angesichts der immer öfter vorkommenden Misstände siehe zuletzt http://derstandard.at/135026060... -Blinde-ab
fragt man sich schon, wer bei der Diskussion hier die Blinden und wer die Sehenden sind...
Das als Hinweis vom "rechten Sud".
Ist das nicht der, der mit dem russischen Paten und Putin Vertrauten Oleg Deripaska gute Geschäfte macht? Der sich jetzt wohlweislich aus allem zurückzieht...?
Der hat sicher ein gutes Auge drauf. Und einen Spezialisten für die "saubere" Buchhaltung.
Wo ist Mitleid angebracht und wobei wird es versagt, weil ?Abgezockt? wird. Persönliche Erfahrung ist ausschlaggebend. Nicht Neid ist immer schuld.
Ist "Liebe deinen Nächsten" die Triebfeder oder die Sucht sich hervorzutun? Häme kommt, wenn ein gutes Vorbild dunkle Flecken zeigt.
Menschenliebe beweist sich bei der Behandlung von Kindern.
Mietzinsbeihilfe für Leute, die fälschlich angemeldet sind, für den Verein zu kassieren, wäre sogar strafbar. Der Verein wird sicher über deren und der Spenden Verwendung Rechnung legen.
Es ist nicht gerecht über jene, die eine andere Ansicht haben, abwertend zu urteilen. Es verhärten sich darauf die Fronten. Kommentare werden meistens nicht dazu genutzt, Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Daher bla-
Gratiswohnungen untervermieten (heute Kurierartikel) mit einer etwas knieweichen Begründung. Naja, ich weiß nicht...noch möchte ich nix schlimmes sagen, aber meine Spendenfreudigkeit ist erst mal dahin.
Es gibt tatsächlich fast nur noch die "normalen" Menschen, die halt ein bisserl Mitgefühl mit armen Teufeln haben - besitzen nix, dürfen aber nicht arbeiten
und dazwischen nix
und am unteren Ende der rechte Sud, der triumphal einen Kurier-Artikel breit tritt, in dem drinnen steht, daß die armen Teufel einen Mietvertrag brauchten, um Mietbehilfe zu bekommen ... boah wie schlimm
Beim letzten Nazi-erinnerungs-Artikel vor 3 Tagen (wie das, ist nicht üblicherweise alle 48 Stunden einer in dieser Zeitung?) hielt mir Timagoras einen Text von Zuckmayer entgegen, wie nach dem Anschluß die Eiterbeulen der Gesellschaft aufbrochen und primitives, gröhlendes Getier herausquoll
So weit sind wir davon heut auch nicht entfernt, siehe Postings da unten.
die ebenso arm dran sind und um die sich niemand kümmert, auch nicht der linke "Sud". Schwer psychisch Kranke leben oftmals auf der Straße, weil es für sie kaum Wohnungen und Arbeitsmöglichkeiten gibt, unzureichende Gesundheitsversorgung und praktisch null Reha-Angebote. Da sollten sich die guten Menschen einmal stark machen, Lichter anzünden und Mahnwachen halten. Aber dafür gibt es kein Geld und keinen Orden (nicht wahr Herr Landau und Frau Bock?), das rentiert sich also nicht.
Und also: das sind meine Schützlinge (ehrenamtlich!), aber für die hat mir noch niemand Wohnungen angeboten.
"und am unteren Ende der rechte Sud, der triumphal einen Kurier-Artikel breit tritt, in dem drinnen steht, daß die armen Teufel einen Mietvertrag brauchten, um Mietbehilfe zu bekommen ... boah wie schlimm"
ich bin keiner vom "rechten sud" wie sie so nett schreiben, aber auch ich erkenne die strafbare handlung dahinter!
wozu braucht ein asylant, der in einer GRATISWOHNUNG wohnt, eine Mietbehilfe?? er muss keine miete bezahlen, also wozu braucht er die mietbeihilfe?
wer also hat die mietbeihilfe dann bekommen? -frau bock natürlich ...
haben sie schon mal versucht eine mietbeihilfe zu bekommen? - ich schon und ich war mit meinem einkommen genau 2€ darüber! also nix mit der mietbeihilfe! die bekommen eine, obwohl sie ihnen nicht zusteht!
auch schaun dir doch den tätigkeitsbericht auf der homepage des verein ute bock an. und geh uns hier nicht auf den senkel.
immer diese uninformierten leute, die überall ihren bledsinn ablassen.
ich bin viel zu müde um hier alles zu entgegnen, macht euch einfach selbst ein bild -> www.fraubock.at
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