Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Die Ergebnisse der Regierungsklausur am Freitag haben bei der Opposition hauptsächlich Häme hervorgerufen. Die Regierungsparteien und ihre Vertreter in Wirtschaftskammer und ÖGB bejubelten die Beschlüsse hingegen in unzähligen Aussendungen.
"Meilensteine sehen anders aus", urteilte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Die Regierung habe sich lediglich "im Kleingedruckten" herumgetrieben, Substanzielles suche man vergebens. So vermisste der Freiheitliche nicht nur ein Bankeninsolvenzrecht, sondern auch ein Gesamtkonzept im Bildungsbereich. Auch beim Arbeitsmarkt habe sich die Koalition auf "wohlklingende Überschriften" beschränkt. "Das wesentlichste Ergebnis der Regierungsklausur ist offenbar, dass es im März wieder eine Regierungsklausur geben wird", so Strache.
Ähnlich lautete der Kommentar der Grünen. Mit Detailmaßnahmen, die auch ohne Klausur zustande gekommen wären, werde nun versucht, Aktivität vorzutäuschen, meinte Vize-Klubchef Werner Kogler. Einzelne Maßnahmen seien ja durchaus brauchbar, wirklich wichtige Brocken wie das Bankeninsolvenzrecht und eine große Reform der Schulverwaltung würden aber fehlen.
Zehn Monate vor der Nationalratswahl agiere die Regierung nach dem Motto "Am Abend wird der Faule fleißig" und versuche, jahrelang liegen gebliebene "Ministerratshausaufgaben" zu erledigen, spottete das BZÖ. Umfassende Reformen wie ein Staats- und Verwaltungsreform, Steuersenkungen und konkrete Maßnahmen im Bildungsbereich seien nach wie vor nicht in Gang gebracht worden, stellte Bündnischef Josef Bucher fest, der außerdem an der rechtzeitigen Umsetzung der von der Regierung angekündigten Maßnahmen zweifelte.
Leise Kritik kam von der Arbeiterkammer (AK) und der Industriellenvereinigung (IV). Die Regierung gebe zu viel für Banken aus, bei der Ganztagsschule hingegen fehle das Geld, monierte etwa die AK. Die IV sieht durchaus positive Ergebnisse, diese würden aber durch andere Beschlüsse konterkariert. Beide kritisierten, dass das Krankengeld für Selbstständige - das grundsätzlich positiv sei - aus dem Topf der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA ausbezahlt werden solle. Die AUVA habe mit den Selbstständigen nichts zu tun, die Querfinanzierung sei daher unzulässig. (APA, 9.11.2012)
"Einmal aufs Budget schauen" Die SPÖ kostet die unübliche Rolle des Sparefrohs aus
"Was ist mit der SPÖ los?", fragt der Integrations-Staatssekretär
Bei Drogenverdacht: ÖVP-Mandatar setzt auf Prävention
Innenministerin Mikl-Leitner will Jugendliche mit Haaranalysen vor Drogenkarrieren bewahren - die SPÖ sowie Suchtexperten befürchten eine Kriminalisierung von Erstkonsumenten
Faymann: Bis zur Nationalratswahl nicht - Spindelegger: " Derzeit keine Konjunktur für Häupl-Ratschläge"
Volksbegehren sollen künftig elektronisch unterstützt werden können - Regierung will Initiativantrag Ende Jänner einbringen
Für Team Stronach "erste Schritte in richtige Richtung" - BZÖ ortet keinen großen Wurf - Kritik von den Grünen - FPÖ ist "unbeeindruckt"
SPÖ-Klubobmann: "Was sagt die Finanzministerin dazu?"
Benzingeld für Pendler, Goodies für Familien, Steuersenkung für Arbeitnehmer: Die nahende Nationalratswahl regt die Fantasie der Regierung beim Erfinden von Wohltaten an
Klotzen, nicht kleckern will die ÖVP bei der Steuerreform. Wie Wahlversprechen und Budgetsanierung zusammenpassen sollen, erklärt Klubobmann Karlheinz Kopf
Verteidigungsminister Darabos und Bildungsministerin Schmied als Ablösekandidaten
Der Bundeskanzler wirft sich für die Ganztagsschule ins Zeug und will im Gegenzug Erbschaftssteuern einführen
Kanzler über das Verhandlungsergebnis bei der Klausur enttäuscht
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hält ganztägige Schulplätze für eine logische Konsequenz - aber nicht auf Kosten der Familienförderung
Die Koalition ist sich in vielem einig, zelebriert aber auch ihre Differenzen. Bei der Klausur in Laxenburg harmonierte die Regierung in Wirtschaftsfragen und stritt ganz ungeniert in Bildungsfragen
Regierungsklausur in Laxenburg: Von Bildungsteilzeit bis GmbH neu - Keine Einigung bei Ganztagsschule - Neuerliche Klausur im März
Krankengeld für Selbstständige und 110 Millionen Euro für Jungunternehmer geplant
Erste Angebote mit neuer Ausbildungsarchitektur aus Bachelor, Master und Induktionsphase - Aus für Bezirksschulräte
Lehrerausbildung wird von Schmied neu organisiert
ÖVP startet vor SPÖ-Parteitag Kampagne gegen Vermögenssteuern
Von Spindeleggers Doping und dem "Schmäh" der SPÖ vor Faymanns ORF-Sommergespräch: Die Stimmung war schon besser in der Koalition
Erst drinnen, dann wieder draußen: Nach einer geplatzten Einigung sitzt Kanzler-Berater Werner Muhm nun doch nicht im Generalrat der Nationalbank - vorerst
Die ÖVP versuchte, drei umstrittene Anliegen gegen die SPÖ durchzuboxen
Im Herbst 2013 wird gewählt, bis dahin warten noch große Aufgaben - Die Regierungsmitglieder in der Einzelkritik
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.