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Unter den Unterzeichner ist auch der spanische Regisseur Pedro Almodovar.
Brüssel - Der deutsche Schauspieler Daniel Brühl und andere europäische Prominente haben vor den EU-Budgetverhandlungen am Freitag in Brüssel eine ausreichende Finanzierung des Studierendenprogramms Erasmus gefordert. "In den vergangenen 25 Jahren hat das beliebte Erasmus-Programm der Europäischen Union fast drei Millionen jungen Europäern ermöglicht, im Ausland zu studieren", hieß es in einem Schreiben. Eine ganze Generation habe so gelernt, mit Menschen aus anderen Kulturen zu leben und zu arbeiten.
Vertreter von EU-Parlament und Mitgliedstaaten führen am Freitag in Brüssel Budgetverhandlungen. Dabei geht es einerseits um den Haushalt der Europäischen Union für das kommende Jahr, und andererseits um einen Nachtragshaushalt in Höhe von insgesamt mehr als neun Milliarden Euro für das Jahr 2012. Die EU-Kommission fordert die EU-Mitgliedstaaten auf, mit dem Nachtragsbudget sicherzustellen, dass etwa das Studierendenprogramm Erasmus sowie Forschungs- und Sozialausgaben bis zum Jahresende wie vorgesehen finanziert werden können.
"Wir hoffen, dass die Budgets für Erasmus in 2012/2013 ausreichend sein werden, um die den Studenten bereits gemachten Zusagen zu erfüllen", hieß es in dem Schreiben, das von hundert Prominenten etwa aus den Bereichen Kultur, Medien und Sport unterzeichnet wurde. "Ansonsten könnte Tausenden eine möglicherweise ihr Leben verändernde Erfahrung entgehen." Zu den Unterzeichnern gehören neben Brühl auch der Regisseur Detlev Buck, die Autorin Cornelia Funke, der TV-Moderator Ranga Yogeshwar, der spanische Regisseur und Drehbuchautor Pedro Almodovar oder der frühere französische Fußball-Nationalspieler Lilian Thuram. (APA, 9.11.2012)
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dieses programm war und ist immer eine totale verschwendung gewesen. die meisten studis gehen irgendwohin ins ausland, lernen fast nix, machen irgendwelche super-leichten LVs und hoffen sie kriegen's daheim gut angerechnet, damit sie sich was ersparen. erfahrungswert gleich null - und überhaupt warum sollte das studieren in einem anderen land per se etwas besseres sein?
die unis in europa brauchen glaube ich das geld für andere zwecke weitaus dringender! wenn irgendjemand das dringende bedürfnis verspürt das trotzdem zu machen, soll er/sie es eben selber finanzieren!
Im Informatikstudium der TU Wien werden mittlerweile keine LVAs von Fremdunis mehr angerechnet (nur noch als Freifach) - die Konsequenz daraus ist, dass die Studenten nur noch irgendwelche einfachen LVAs mit möglichst viel ECTS im Austauschsemester besuchen. Das kann doch wohl auch nicht zielführend sein?
Erasmus ist fein, in der Idee, sogar dringend erforderlich und wünschenswert, dennoch steckt hier der Teufel im Detail--wenn Stipendiumsbezieher Probleme bekommen, weil ihnen im Ausland absolvierte Lehrveranstaltungen nicht anerkannt werden, ist Erasmus existenzgefährdend-dann bleibt es ein Eliteprogramm für diejenigen, die sich ein längeres Studium leisten können, weil die Eltern bezahlen.
In der derzeitigen Form ist Erasmus daher ein Programm für ohnehin gut situierte Studierenden. Grund dafür ist die Autonomie und Verschulung der Universitäten durch den Bologna Prozess
ich bin derzeit auf Erasmus in England, und kann nur sagen, dass es mit der Anrechnung von Lehrveranstaltungen kaum Probleme gibt. Bevor man das Erasmus-Jahr antritt, muss man sich durch einen Berg von Formularen quälen, aber eines davon garantiert, dass alle Lehrveranstaltungen angerechnet werden. Und das ist nicht nur in der Theorie so, sondern auch in der Praxis. Und die Unis in Österreich sind, zum Glück, bei weitem noch nicht so verschult wie in in anderen Ländern.
Erasmus ist eine tolle Erfahrung und ich hoffe wirklich, dass es auch in Zukunft noch angeboten wird!
ich habe erfahren, dass an meiner uni glückssache ist, ob einem lehrveranstaltungen angerechnet werden. da bei uns das zeitgerechte absolvieren jeder einzelnen (einmal jährlich angebotenen)LVA notwendig ist, um ins nächste jahr zu dürfen, müsste man halt shcon im vorneherein wissen, ob die ausländischen pendants der jeweiligen auch angerechnet werden. blöderweise wird das erst nach dem erasmusaufenthalt entschieden.
Also bei uns geht man das mit dem Studiendekan vorher durch, dann weiß man genau was man wofür angerechnet bekommt (meistens ist das sehr großzügig) und hat keine Probleme...
Ich bin mir sicher das funktioniert auf anderen Unis auch wenn man sich drum kümmert;-)
Ich kenn mehr als einen, wo man eben erst nachher entschieden hat, dass nur LVAs mit der gleichen oder höhheren stundenanzahl pro fach angerechnet werden können, oder dass man seit neuestem mit den lehrstandards des besagten landes nicht mehr einverstanden ist. hat zum verlust von mindestens einem semester bei diesen geführt.
die im Semester davor ein paar Prüfungen mehr gemacht haben, um Erasmus zu 'genießen'
die sich im vorhinein mit Profs abgesprochen haben, und dann ein Thema ausgesucht bzw. eine Seminararbeit nachgereicht haben für die Anrechnung.
die nicht auf erasmus fahren, weil da verliert man doch nur Zeit, und immer noch net' abgeschlossen haben
die zwei Monate im Sommer gehackelt haben, um im Zuge von Erasmus gleich auf Reisen zu gehen.
Ich kenne jedoch keinen, der wegen der Handvoll LVAs von erasmus, sein Studium abgebrochen hat oder jetzt unter der Brücke lebt.
ich sage nicht, dass es generell unmöglich iost, aber ich weiß, das seit einigen jahren, unsere ganz spezielle uni nicht in der lage ist, aus irgendwelchen verwaltungstechnischen gründen, vorher zu garantieren, dass lehrveranstaltungen auch hier gelten. es gibt dafür andere wege in meiner studienrichjtung, auslandsaufenthalte zu machen, jedoch nicht unbedingt im erasmusprogram..
Dann ist das aber ein Problem einer einzelnen Uni, die Sie ansprechen.
Auch ich war letztes Jahr im Rahmen von Erasmus in Irland. Die Anrechnung wurde bereits im Vorhinein durchgeführt, und es gab dabei keine Probleme. Jeden ECTS-Punkt konnte ich anrechen, und auch sinnvoll in den Studienplan einarbeiten!
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