Exotisch aussehender Verwandter des Triceratops entdeckt

Das "fremdartige Horngesicht" Xenoceratops gehörte zu den ältesten Vertretern seiner Gruppe

Cleveland/Ottawa - Die Ceratopsiden - allen voran der Triceratops - gehören zu den bekanntesten Dinosauriergruppen, auch wenn sie erst spät die Bühne betraten: "Vor 80 Millionen Jahren entwickelten sich die schweren Horndinosaurier in Nordamerika explosionsartig", schreiben Forscher um Michael Ryan vom Naturhistorischen Museum in Cleveland anlässlich der Bestimmung einer weiteren Spezies aus der Frühzeit dieser Gruppe. (Eine Rekonstruktion des Aussehens finden Sie hier.)

Name und Bedeutung

Ceratopsiden waren mehrere Tonnen schwere Pflanzenfresser, die auf vier Beinen liefen. Charakteristisch für sie waren ein längeres Nasenhorn und je nach Art unterschiedlich stark ausgeprägte Hörner über den Augen sowie ein Nackenschild. Letzterer konnte seinerseits am Rand lange Stacheln tragen - wie auch beim nun identifizierten Xenoceratops foremostensis. Die Bezeichnung, übersetzt "Fremd(artig)es Horngesicht", spielt auf das Erscheinungsbild des Tiers an: Sein eher klein ausgebildeter Nackenschild trug einen ganzen Kranz von Stacheln - davon zwei von beträchtlicher Länge über dem Nacken. Er ähnelt etwas dem bekannteren Styracosaurus, einem nahem Verwandten.

Der Zusatz "foremostensis" steht für einen Fundort im kanadischen Bundesstaat Alberta. Denn Teile des nun identifizierten Hornsauriers sind schon über 50 Jahre alt: Die ältesten Fragmente der mindestens drei bisher bekannten Xenoceratops-Schädel stammen aus Grabungen von 1958 nahe des Ortes Foremost. Ryan und der Kanadier David Evans von der Universität Toronto entdeckten die noch unbeschriebenen Fossilien unter anderem in einem kanadischen Museum, analysierten sie genauer und erkannten darin eine bislang unbekannte Art.

Das Tier war etwa sechs Meter lang und zwei Tonnen schwer, berichten die Forscher im "Canadian Journal of Earth Sciences". Der Fund zeige, dass schon die ältesten bekannten Vertreter dieser Gruppe massive Hörner hatten und dass sich lediglich die Gestaltung der Schädelknochen bei späteren Arten verändert habe. (APA/red, derStandard.at, 11. 11. 2012)

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22 Postings
also soooooooooo

exotisch finde ich den jetzt nicht.

so einen hätte ich gern in meinem garten stehn :)

Danke fuer das Bild!

tante gugl spuckt einiges aus.

Die Zeit sie einzuladen könnte man sich auch sparen indem man das Bild direkt verlinkt ;)

Du übersiehst

den Bildungsauftrag.

Also mich freut's. Sogar sehr.

habens endlich ihren urli kennengelernt?

Nicht direkt

Eher den Ur-Ur-Ur-Großonkel

Praktisch, wenn man mit der Visage im Ei zur Welt kommt.

Wäre sonst eine harte Geburt.

ja ist lustig ;(

glauben sie steinboecke oder stiere werden schon mit horn geboren?

Muss wieder einmal zum Augenarzt oder zum Psychotherapeuten. Habe "erotisch" statt "exotisch" gelesen, deshalb natürlich den Artikel geöffnet - Riesenenttäuschung! ;-)

Naja für einen Triceratops ist so ein Aussehen bestimmt ein turn-on :)

Als kind hab ich bereits aehnliche gezeichnet-und noch viel ausgefallene varianten. Also so exotisch ist der nicht.

Ich will ein Bild sehen...

warum sie nicht einfach auf den link im ersten absatz geklickt haben, ist mir nicht ganz klar...

den gabs noch nicht

das stimmt nicht, der link war schon zu mittag dabei, als der artikel veröffentlicht wurde.

naja dann hab ichs wohl nicht gesehen

Boah!

Aus dessen Hörnern könnten die Asiaten ein Menge Potenzmittel herausreiben

Ja, der sieht ja wirklich mal exotisch aus. Weil immer , wenn mir die normalen Ceratopes begegnen, denk ich mir "ah, der ist sicher aus Oberösterreich"...

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