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Ankara - Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hält die in seinem Land vor zehn Jahren abgeschaffte Todesstrafe bei schwersten Verbrechen für gerechtfertigt. "Die Todesstrafe wurde in Europa abgeschafft, aber wurde sie in Amerika, in Japan, in China abgeschafft? Folglich kann es für die Todesstrafe in bestimmten Fällen berechtigte Gründe geben", zitierte die türkische Nachrichtenagentur Anadolu den Regierungschef am Freitag.
Als ein Beispiel habe Erdogan, der zu einer Konferenz für Frieden und Sicherheit nach Bali gereist ist, den Fall des norwegischen Massenmörders Anders Behring Breivik genannt, berichtete die Agentur weiter. Erdogan sagte demnach, er habe nachgefragt, wie ein Mann nach dem Mord an 77 Menschen nur 21 Jahre Haft bekommen könne. Ihm sei erklärt worden, es werde dann ein Weg gefunden, Breivik hinter Gittern zu behalten. Erdogan sagte dazu, er wisse noch nicht, ob er das glauben solle.
Der Ministerpräsident hatte bereits Anfang des Monats mit Äußerungen zu der in eine lebenslange Haft umgewandelten Todesstrafe für den PKK-Anführer Abdullah Öcalan für Wirbel gesorgt. Hungerstreikende Kurden fordern in der Türkei seit Wochen eine Freilassung des Verurteilten. Erdogan sagte, seine Regierung werde sich nicht erpressen lassen. Eine Mehrheit der Bevölkerung sei für die Wiedereinführung der Todesstrafe. Diese sei nur auf internationalen Druck hin aufgegeben worden. (APA, 9.11.2012)
Die türkische Polizei geht mit unverminderter Härte gegen Demonstranten vor
Erneut Tränengas-Einsatz gegen Demonstranten in Istanbul - Zusammenstöße mit der Polizei in Ankara
Polizei geht in mehreren Städten gewaltsam gegen Regierungskritiker vor - Gewerkschaft kündigt landesweite Streiks an
"Ich hoffe, dass heute Abend alles vorbei sein wird" - Türkischer Regierungschef bestätigt vorläufigen Baustopp
Mit der Stürmung des Gezi-Parks wollte der türkische Premier die Proteste beenden. Sonntag brachte seine Partei zehntausende Unterstützer auf die Straße. Doch die kriegsähnliche Nacht in Istanbul lässt den Beginn neuer Demonstrationen ahnen
Regierungssprecher: Sollte Baustopp von Gericht aufgehoben werden, sollen die Bürger in einem Referendum entscheiden
Mindestens vier Ärzte in Istanbul in Haft, die verletzte Demonstranten behandelten
STANDARD-Korrespondent Markus Bernath beantwortete Userfragen
Regierungschef: "Wir überlassen den Platz keinen Terroristen" - Erneut Straßenschlachten in Istanbul
Ministerpräsident bietet zuvor Referendum über Gezi-Park an
Minister droht: Wer den Platz betritt, wird wie ein Terrorist behandelt - Erneute Straßenkämpfe in Istanbul - Solidaritätskundgebungen in Wien
Türkische Regierung fordert Demonstranten aber weiter zum Abzug auf
Auf dem Taksim-Platz in Istanbul bleibt die Lage nach der gewaltsamen Räumung angespannt. Die Behörden dulden die Parkbesetzer, feuern aber mit Tränengas auf sie. Im ganzen Land dauern die Anti-Erdogan-Proteste an.
Premier Erdogan bot eine Auszeit und ein Plebiszit an, die Entscheidung liege bei den Parkbesetzern, sagt die Plattform Taksim-Solidarität
Mann soll Autobombenanschlag geplant haben, durch den 52 Menschen starban
Eine parteiübergreifende Resolution des Europaparlaments zu den andauernden Protesten in der Türkei lässt die Regierung schäumen. Die EU habe ihm nichts zu sagen, erklärte Premier Tayyip Erdogan
Drohung mit Gewalt, Planung eigener Kundgebungen - und ein Gesprächsangebot
Bedrängter Ministerpräsident wirft Unzufriedenen Vandalismus vor - Schwere Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten bei Protestcamp - Brandsätze auf Beamte geschleudert
Am neunten Tag der Proteste gegen Umbaupläne in Istanbul und den autoritären Stil von Premier Erdogan hat sein Vize Arinç Vertreter der Demonstranten empfangen. Sie übergaben einen Forderungskatalog
Präsident Gül vergleicht Proteste in Türkei mit Occupy-Bewegung - Weiter Demonstrationen in Ankara und Istanbul
Erdogan will Vetreter der Protestbewegung treffen - Demonstranten harren im Gezi-Park aus
Neben dem Einkaufszentrum im Gezi-Park sind zahlreiche Bauprojekte in Istanbul umstritten
Europapolitiker wegen aktueller Geschehnisse in der Türkei alarmiert - Türkei dürfe Freiheit und Grundrechte nicht aufgeben
Der Großherrliche Padishah Recep der Allschlaue, sitzt auf seinem golddurchwirkten Diwan.
Ein Beleidiger des Türkentums wird von zwei Palastwachen hereingeführt und vor seine Füße geworfen. Wimmernd küßt der Mann den Saum seines Kaftans.
Gelangweilt schlägt der Sultan mit abwesender Miene seine schweren Lider in Richtung des Obereunuchen zu.
Dieser richtet seinen Blick eine Sekunde lang starr auf den Großwesir.
Der Großwesir hebt den Kopf und macht eine wegwerfende Handbewegung zum Gartenhauptmann, gleichzeitig Oberster Henker.
Der Gartenhauptmann klatscht laut in die Hände.
Zwei Mann der Pfortentruppen betreten den Saal und reißen den Unglücklichen hoch.
Draußen vollendet das Richtschwert die Wünsche des Padishah.
wenn das wirklich selbstmordattentäter sind kannst du sie nicht abschrecken indem du ihnen mit dem Tod drohst, das ist dir schon klar oder, die Leute die der PKK beitreten wissen vorher bereits das sie es wahrscheinlich nicht überleben werden, und komm nicht wieder mit Erpressung und Drohung wenn einige Tausend Kämpfer soviel Macht über mehrere Millionen Kurden innerhalb der Türkei haben, ist das entweder eine enorme logistische Leistung (und ein Beweis das die Türkische Regierung dort keine Autorität ausüben kann) oder die Menschen gehen aus freien Stücken zur PKK, für die Menschen im Osten sind immer noch die Leute von der Regierung die Terroristen, solange sie so denken wird es der PKK nie an Nachschub mangeln in Sachen Menschen
also bei 100 Prozentiger Schuld wie bei Preivik und natürlich muss die schwere des Vergehens auch angemessen sein hier haben ja schon welche geschrieben "kann man ja gleich einen Taschendieb töten" alle anderen ab 99,99 Prozent in Lebenslange Haft aber bis zum Tod und nicht nach 25 Jahren enthaften Lebenslange Haft sollte wie sie fälschlicherweise heißt auch bis zum Tod dauern.
gegen wen will er die Todesstrafe einführen? Etwas gegen anders Denkenden, Kurden und die anderer Meinung sind in diesem Land?
Falls Verbrechern in diesem Land geben sollten, sind dann die grössten Verbrechern Erogan Gülen Regime und seine islamistisch-diktatörische Ideologie.
ist und man ihn frei lassen kann.
Zwar ist die Befriedigung der Rache keine Intention des Strafrechtes in Europa mehr, sondern nur noch die general und individual Prävention, doch auch diese bassiert auf Strafe.
Die Strafe soll so schwer sein, dass etwaige andere Täter davon abgehalten werden und das der Täter nicht mehr auffällig wird.
Welche Strafe ist aber so schwer, dass ein Täter sie nicht bei seinen Planungen einkalkuliert? Die Todesstrafe ist es nicht, sondern die Unberechenbarkeit ist schlimmer, dies ist auch der Grund warum in den USA Todeskandidaten um ihre Hinrichtung bitten.
Von daher bin ich nicht für die Todesstrafe. Als Beispiel Breivik ohne Schutz in den Knast und die anderen werden sich gerne um ihn kümmern.
Das österreichische Strafrecht zumindest beschränkt sich nicht allein auf den Gedanken der General- und Individualprävention. Das Talionsprinzip spielt darin immernoch eine starke Rolle (wobei ich Rache und Wiedervergeltung nicht gleichsetzen würde, da gibt es Unterschiede).
Ihre Unterstellung finde ich übrigens sehr bedenklich. Einerseits die Todesstrafe für Breivik ablehnen, dafür aber ihn gerne der Gewalt von Mitgefangenen aussetzen, damit die für den Staat die Schmutzarbeit erledigen. Sehen Sie da keinen prinzipiellen Widerspruch?
die Ihnen Poster im Laufe der Zeit so entgegenbrachten aber schon (wenigstens zum Teil) intellektuell erfassen können -
oder, eagle13?
Sobald man sie einführt ist der Damm bereits gebrochen.
Und danach es ist garantiert so, dass früher oder später ein Unschuldiger (der laut geltendem Gesetz NICHT mit dem Tode "bestraft" werden dürfte)
hingerichtet wird.
Wie will man das beim Erkennen dieses "Justizirrtums" dann bloß wiedergutmachen?
Einen zu Unrecht zu lebenslanger Haft Verurteilten kann man enthaften und (so gut es eben mit Geld geht) entschädigen.
mit ein wenig common sense ist schon klar, dass die todesstrafe nicht für taschendiebe anzuwenden ist.
es geht um jene fälle wo die straftat (in einem vernünftigen rechtssystem) zumindest eine lebenslange haft rechtfertigt und darüber hinaus ein zweifelsfreier schuldspruch möglich ist. darum habe ich den fall breivik genannt. das wäre ein guter kanditat für die todesstrafe.
Ansonsten Rijad in der Stadt deren Namen sie hier tragen wird noch mit dem Schwert enthauptet. Ich will sicher nicht das man ihm etwas antut, aber auch die anderen Gefangenen halten nicht sonderlich viel von Kindermördern.
Auch die Verachtung der Umgebung reicht aus in dem man ihn zwingt an gemeinsamen Gefängnisrundgängen Teilzunehmen, weil der Rest ihn absndern wird.
In einer Einzelzelle tut man ihm nur einen Gefallen.
Zu dem Einwand mit dem Bäckerjungen von Mailand, ja es kann bei der Todesstrafe zur Tötung eines unschuldigen kommen und dieses kann nie völlig ausgeschlossen werden.
Die Frage ist ob man diese Schuld im Zweifel auf sich nehmen will, daher wurde im deutschen Recht der Tod durch kollektive Hand favorisiert.
Nein nur fragte ich mich einfach ob es sich bei ihnen um eine Person aus dem arabischen Kulturkreis handelt.
Doch da kann ich daneben liegen weil der Name auch in Afrika und auf dem Balkan für einen "starken Mann" steht.
Doppeldeutig sind meine Aussagen, da ich auch gerne den Advokat diaboli gebe.
Wollen's jetzt etwa Nützlichkeitserwägungen in die Frage der Todesstrafe einbeziehen? Wenn das zum Motiv dafür wird, warum man einen Menschen umbringt, ist der Schritt nicht weit, das auch bei Nicht-Verbrechern oder Kleinverbrechern anzudenken, sofern sie dadurch "noch was nützliches" leisten können.
also ich muss schon sagen die Todesstrafe wird in keinem zivilisierten Land einfach ausgesprochen muss schon die schwere des Vergehens rechtfertigen.
Und wenn man dann die Organe an Menschen verteilt die ohne nicht weiterleben können dann würden Sie das als falsch empfinden?
Also besser einfach eingraben oder verbrennen?
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