Scharner vor Startelfdebüt - Holzhauser als Glücksbringer

9. November 2012, 11:08
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Überlegener Leader Bayern empfängt Frankfurt

München  - Drei Siege und 13:1-Tore - David Alaba und der FC Bayern München überzeugen derzeit national und international. Am Samstag hat das bisherige Überraschungsteam Eintracht Frankfurt die zweifelhafte Ehre, in der 11. Bundesliga-Runde in der Münchner Allianz-Arena zu gastieren. "Die Bayern spielen richtig gut und stehen derzeit einen Tick über der ganzen Liga. Was die da vorne wegzaubern, ist schon außergewöhnlich", meinte Frankfurt-Trainer Armin Veh.

Die Bayern führen sieben Punkte vor Schalke und Frankfurt. So einen großen Vorsprung hat es nach 10 Runden seit der Einführung der Dreipunkteregel noch nie gegeben. "Wir haben viel Spaß zusammen auf dem Platz", meinte der seit Wochen überragende Bayern-Antreiber Franck Ribery. Sport-Vorstand Matthias Sammer zeigt sich inmitten der allgemeinen Euphorie einmal mehr als Ober-Mahner. "Ich stehe hier, es ist Herbst, es ist kalt draußen, die Blätter fliegen vom Baum - und es gibt keine Pokale!" Schließlich werden die Titel ja erst im Mai vergeben.

ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs darf sich mit Schalke auf einige bekannte Gegenspieler freuen. Denn mit Werder Bremen reisen die ÖFB-Kicker Zlatko Junuzovic, Marko Arnautovic und Sebastian Prödl nach Gelsenkirchen. Das Trio dürfte einmal mehr geschlossen in der Startformation stehen. Prödl meldete sich nach Problemen im Adduktorenbereich rechtzeitig fit. "Gegen Bremen macht es immer besonders Spaß. Das sind Spiele, die hoch hergehen, weil beide Teams offensiv agieren", sagte Schalke-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar.

Beim HSV steht Paul Scharner vor seinem Startelfdebüt, die Hamburger gastieren in Freiburg. Der Niederösterreicher dürfte für den grippekranken Michael Mancienne ins Abwehrzentrum rücken. Scharners Konkurrent ist der Niederländer Jeffrey Bruma. "Beide haben unter der Woche in der U23 gespielt und machen einen sehr guten Eindruck. Aber Paul ist der erfahrenere Spieler. Deswegen hat er die Nase ein Stück weit vorne", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink.

Keine Sorgen um einen Stammplatz muss sich seit einigen Wochen Raphael Holzhauser machen. Der 19-Jährige avancierte sogar zum Glücksbringer des VfB Stuttgart. Wenn Holzhauser in der Startelf stand, haben die Stuttgarter noch nicht verloren (drei Siege, zwei Unentschieden). "Ich muss weiter dranbleiben. Es ist ein Traum, dass ich in der Bundesliga spiele", meinte der Ex-Rapidler. Der nächste Test der Erfolgsserie steht daheim gegen Hannover an. Holzhauser fiebert auch seinem ersten Treffer entgegen: "Ich möchte noch mehr zum Abschluss kommen. Ein Tor kommt dann von allein." (APA; 9.11.2012)

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