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vergrößern 681x454Adieu Fallback Modus - GNOME 3.8 verabschiedet sich von der "klassischen" Desktop-Ansicht.
Parallel zur Weiterentwicklung von GNOME3 pflegt das Linux-Desktop-Projekt nun bereits seit einigen Releases einen eigenen "Fallback"-Modus. Dieser ist eigentlich vor allem für ältere Hardware gedacht, bietet aber auch eine "klassische" Desktop-Ansicht wie sie an GNOME2-Zeiten erinnert. Damit soll nun aber Schluss sein: Wie das Release-Team in einem Mail an die Distributors-List des Projekts verkündet, wird der Fallback-Modus bereits ab dem kommenden GNOME 3.8 nicht mehr zu Verfügung gestellt.
Die Gründe dafür sind mannigfaltiger Natur. Zuvorderst hat der Fallback-Modus zunehmend an Relevanz verloren: Wurde er einst für all jene Szenarien, wo keine 3D-Hardwarebeschleunigung zur Verfügung steht, benötigt, setzt man für solche Situationen mittlerweile auf das Software Rendering der llvmpipe.
Dazu kommt, dass der Fallback-Modus kaum gewartet ist, gleichzeitig aber jede Menge zusätzliche Komplexität in anderen Komponenten erzeugt, wo alternative Codepfade zur Unterstützung gepflegt werden müssen. Außerdem sei es ohnehin mittlerweile unrealistisch einen GNOME-Desktop ohne irgendeine Form von 3D-Beschleunigung zu betreiben, da zahlreich Apps - wie der Videoplayer Totem oder der Instant Messenger Empathy (für Video-Chat) - diese benötigen.
Ein Abgang vom Fallback-Modus erlaube nun nicht nur die Vereinfachung einzelner Desktop-Bestandteile, zahlreiche veraltete Komponenten - vom Fenstermanager Metacity bis zum alten GNOME Screensaver - könne man nun ganz "fallen lassen." Dem Projekt sei durchaus bewusst, dass manche Distributionen einzelne dieser Komponenten noch zum Einsatz bringen, insofern will man mit diesen zusammenarbeiten, um den Übergang möglichst reibungslos zu gestalten.
Als weitere Maßnahme ist ein "Reduced Resource"-Modus für die GNOME Shell geplant, bei dem dann etwa bei Software-Rendering die Desktop-Effekte minimiert. Für all jene, die den klassischen GNOME2-Desktop bevorzugen, soll zudem eine Liste an dafür tauglichen Erweiterungen für die GNOME Shell zusammengetragen werden. (apo, derStandard.at, 09.11.12)
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Meine in Südfrankreich angesiedelte Firma Microlinux installiert Linux-basierte Netzwerke für Rathäuser, Bibliotheken, Vereine, Klein- und Mittelbetriebe, Schulen, usw. Vor allem in Schulen und Rathäusern sind die Mittel meistens knapp, und so ist die Desktop-Hardware, mit der man im Alltag konfrontiert wird, oft ziemlich brustschwach: Erste-Generation-PIV mit 512 MB oder 1 GB RAM, bescheidene integrierte Grafikkarte, usw. Hab einige Zeit lang GNOME 2.x auf CentOS verwendet, aber angesichts des Ressourcenhungers der 3.x-Versionen hab ich beschlossen, fortan meinen eigenen leichten "Enterprise Desktop" zu entwickeln, der wirklich überall installiert werden kann.
http://www.microlinux.fr/desktop_linux.php
Was hätte dagegen gesprochen, einfach Xubuntu oder Lubuntu zu nehmen? Oder einfach CentOS 6.x mit Gnome 2.x weiter zu verwenden?
Ich nehme an du bleibst recht nach beim Slackware-Upstream? Sonst wäre das ja einiges an Aufwand, quasi eine eigene Distribution zu supporten...
Ich verwend ganz gern dieselbe Distro am Server und am Desktop. Hab eine Zeitlang mit Ubuntu LTS gearbeitet, aber da sind mir immer mehr Details einfach nur auf die Nerven gegangen. Wenn man zum Beispiel eine zentrale Authentifizierung zum Laufen bringen will, macht einem das Ausbleiben von Boot Messages das Leben unnötig schwer. Mein Slackware-basierter Xfce-Desktop benötigt im Ruhezustand bescheidene 90 MB RAM, gegen ca. 240 bei Xubuntu. Außerdem mag ich die Flexibilität von Slackware. Hab nen ganzen Haufen Pakete modifiziert und meine gesamten Konfigurationen zu Paketen zusammengeschnürt. Is bei Slackware sehr einfach. Gegen CentOS spricht der ressourcenhungrige Installer. Der Textinstaller von RHEL/CentOS ist seit 6.0 unbrauchbar.
A New Day Dawns In Linux With The Near Arrival Of E17 (stable)
http://www.dailyflux.com/day-dawns... 17-stable/
Und nebenbei bemerkt: Bei e17 kann man (wie übrigens bei XFCE auch) ohne dass es viel schlechter aussieht Compositing einfach abschalten und damit 100-200 MB RAM sparen.
muss heute JEDES Gerät auf 3D beschleunigung ausgelegt sein?!.
Smartphones... ok..zocken und videos schauen
Tablets... ok... primär Spaßgeräte
Aber müssen Desktop/Notebookbetriebssysteme UNBEDINGT auch auf diesen zug aufspringen!?
Windows 8 ist ja der nächste Kandidat in dieser reihe... möglichst alles auf klickibunti 3d Touch App ohne wirklichen Inhalt auslegen. Toll!
Ich hab aber tatsächlich noch PCs am laufen, die zum ARBEITEN dienen!!
Ok, Gnome Fallback hat nie sonderlich gut funktioniert. Aber es hat zumindest auf meinem Core 2 Duo E6580 Rechner (der performancemäßig immer noch top ist) halbwegs zügig reagiert.
Schade, ich war bisher immer ein Fan von Ubuntu und Gnome. Mittlerweile sind beide für mich fast unbenutzbar geworden
...muss ich das verstehen? Auf meinem Smartphone habe ich noch nie einen Video geschaut...
Und seit einigen Jahren ist es mittlerweile schwierig, einen Rechner zu kriegen, der kein Compositing derpackt, weil sogar billige APUs schon genügend Schmalz mitbringen. Sogar mein Single-Core AMD Neo 125 Netbook schafft mit dem Open-Source Radeon Treiber problemlos das Compositing auf Ubuntu (und auch Win 7 läuft mit Aero flüssig).
Und die praktischen Gründe sind verständlich: 2 Codebasen zu pflegen ist eben mitunter der doppelte Aufwand. Den kann man andernorts wahrscheinlich sinnvoller verbraten. Sonst nimm eben eine DE, die sparsam ist.
Ich arbeite (also ARBEITE) übrigens auf einem aktuellem Ubuntu mit Unity. Klappt sehr gut und schmerzlos.
verabschiedeten uns von GNOME schon vor langer Zeit; KDE sowieso - welche Version haben die zur Zeit?
XFCE4 läuft selbst noch auf G4-Mac bzw. P-III-Rechnern, für das Buchhaltungsprogramm allemal ausreichend. Auf den x-Kernel-Kisten läuft es übrigens auch…
Schon Gnome 2 ist selbst auf einem Dualprozessor G4 1,25 GHz hier nicht sinnvoll gelaufen. Dinge wie 1 Minute zum Öffnen eines Fensters usw. haben ein "Arbeiten" fast verunmöglicht.
Mit LXDE sind wir jetzt zufrieden, und selbst ein G3 kann wieder normal zum ernsthaften Arbeiten genutzt werden (solange es nicht um Videoschnitt oder Ähnliches geht).
Es gibt jedenfalls Erweiterungen, mit denen man Links oben wieder das "alte" Anwendungen-Menü bekommt und eines für eine Taskleiste.
Gibt sicher noch mehr, ich hab nie speziell danach gesucht.
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