Maßnahme gegen illegale Downloads: Rapidshare limitiert Traffic

9. November 2012, 11:06
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Der Filehoster will einen besseren Schutz vor der Verbreitung urheberrechtlich geschützer Werke

Der Filehoster Rapidshare hat nun Limitierungen bei Downloads eingeführt. Diese Maßnahme geht laut Heise mit den Änderungen des Geschäftsmodells bei Rapidshare einher. Für jene, die den Filehoster für "illegale Zwecke" nutzen, gehört Rapidshare wohl bald der Vergangenheit an.

Ohne großes Publikum

Ab 27. November beschränkt Rapidshare den Download-Traffic jedes Nutzers auf 30 Gigabyte pro Tag. User, die bisher ihre Dateien einem großen Publikum zur Verfügung gestellt haben, werden dies in Zukunft nur noch in einem geringen Ausmaß machen können. Der Traffic, der über die Datenfreigabe für eigene Kontakte kommt, ist von diesem Limit nicht betroffen. 

Geld zurück

Rapidshare will mit dieser Maßnahme einen besseren Schutz vor illegaler Verbreitung urheberrechtlich geschützter Materialien bieten. Als "Wiedergutmachung" wird in Zukunft allerdings die Downloadgeschwindigkeit nicht mehr begrenzt sein. Die Begrenzung der Downloadgeschwindigkeit habe man als Übergangslösung gesehen, die "durch die Abschaltung von MegaUpload nötig geworden war". Wer jetzt aufgrund der Änderungen vorzeitig kündigen möchte, bekommt laut Rapidshare anteilig sein Geld zurück. Neben den neuen Nutzungsbedingungen will Rapidshare den noch als Beta geführten Service Rapiddrive vorstellen. (red, derStandard.at, 9.11.2012)

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    screenshot: rapidshare
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